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Also sprach GOLEM (suhrkamp taschenbuch)
 
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Also sprach GOLEM (suhrkamp taschenbuch) [Taschenbuch]

Stanislaw Lem , Friedrich Griese
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 192 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 10 (26. April 1986)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518377663
  • ISBN-13: 978-3518377666
  • Größe und/oder Gewicht: 17,7 x 10,8 x 1,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 71.023 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Stanis?aw Lem
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

GOLEM XIV weilt nicht mehr unter uns. Der luminale Denkriese, ein Angehöriger der Maschinenintelligenz, volkstümlich Elektronengehirne genannt, ist verstummt. Ursprünglich für militärische Zwecke gebaut, weigert er sich, sich mit solch trivialen Aufgaben zu befassen, darum wurde er schließlich dem MIT überlassen.

Klappentext

Golem XIV ist eine äußerst intelligente Computer- Maschine des 21. Jahrhunderts, dem die Probleme seiner menschlichen Schöpfer zu banal geworden sind. Kurz vor seinem Eintritt in eine "Zone der Ruhe" hat er Vorlesungen über die Stellung des Menschen im Kosmos gehalten.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Golem XIV, ein Computer, entwickelt zur Kriegsführung, weigert sich in den Krieg zu ziehen, stattdessen erklärt er die Probleme der Menschheit für nichtig und hält Vorträge über die Evolution, den Sinn des Lebens und über die Evolution der Vernunft. Der Mensch ist aus Golems Sicht dabei eben wie der Name der Gattung "Homo sapiens" schon sagt vernunftbegabt, aber nicht die Vernunft selber, Golem hingegen schon, wenn auch nur beschränkt auf einer Entwicklungsstufe, die er gewillt ist zu verlassen...

Der Mensch hält seinen eigenen Verstand, seine Aufnahmefähigkeit für schier unendlich, aber wie (Go)Lem sagt, ist der Verstand eines Menschen wie eine Kugel, man kann auf ihr wandern ohne Anfang und Ende zu finden, und dennoch ist sie in ihrer Größe begrenzt! (Go)Lem sagt wir seien nur die Überträger (Sklaven) eines Codes, des Gencodes, und dass darin der ursprüngliche Sinn des Lebens gewesen sei, wir Menschen aber über unseren Zweck hinausgewachsen sind...

Klar wird im Buch nicht gerade positiv über den Menschen gesprochen, doch es bleiben immer Hintertürchen offen, denn der Mensch kann sich entwickeln und über seine Unzulänglichkeiten hinauswachsen, auch wenn er dazu seine Menschlichkeit aufgeben muss! Auf den ersten Blick wirkt das Buch natürlich neodarwinistisch und atheistisch, doch das ist nur auf den ersten Blick so, denn aus (Go)Lems Sichtweise ist es der Vernunft möglich sich über den Menschen, Golem usw. zu einem n-dimesionalen, gottgleichen Wesen zu entwickeln, was freilich in der Lage ist, Leben zu erschaffen. Damit wird die aufgestellte Evolutionstheorie (Go)Lems in Frage gestellt, denn es bleibt ja möglich, dass eben ein n-dimensionaler Schöpfer das Leben erschaffen hat, damit es die Evolution durchläuft, Vernunft gebiert und diese sich zu einem ihm ähnlichen Wesen entwickelt, quasi eine Art von Götter- Fortpflanzung! So flach wie es einige Rezensenten sehen ist "Also sprach Golem" nicht, es ist nämlich weder eine Abrechnung mit der Menschheit noch eine aufzwingende Meinung des Schriftstellers, es ist ein Werk das zum Philosophieren und Nachdenken anregen soll, denn es lässt überall genug Spielraum und Interpretationsmöglichkeiten. Kurzum Stanislaw Lem ist es in diesem Werk mal wieder gelungen dem Menschen seine Grenzen aufzuweisen, aber auch zu zeigen, dass es Auswege gibt. Das Buch ist ein geniales Werk, aber sicher nicht jedermanns Sache.
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Selten hat mich ein Buch so inspiriert und begeistert. LEM versteht es SF zu schreiben ohne den Bezug zu unserer Welt zu verlieren. Ich habe Freude, einzelne Passagen des Buches wieder und wieder zu lesen: Jedes Wort stimmt, Lem verliert sich nicht in Belanglosigkeiten. Gleich das fiktive Vorwort fesselt und fordert.

Ich habe es mehrfach gelesen, oft empfohlen und mußte gerade entdecken, daß bei amazon keine Rezension vorliegt. Wie kan das sein? Vielleicht zu anspruchsvoll? Kein Protagonist zur Identifikation?

Zum Inhalt: Militärs geben einen Supercomputer(in) in Auftrag: Geschätzte Annie. Die denkt aber gar nicht daran, das Kriegshandwerk zu ergreifen. Sie denkt intensiv nach und ... schweigt. Eine abgespeckte Version von Annie - Golem - wird als Vermittler gebaut. Golem nimmt sich Zeit für die Menschen. Täglich hat er für kurze Zeit ein Ohr frei für die Geistesgrößen der Menschheit. Neben der täglichen Audienz hält er auch Vorlesungen. So z.B. "Dreierlei über die Menschen."

Wer "Golem" mag, der solle sich doch an "Die Stimme des Herrn" von LEM heranwagen. Das Vorwort von über siebzig Seiten ist schon heavy. Unbedingt erlesenswert.

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23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Hochgeistig! 25. August 2003
Format:Taschenbuch
Ein Computer analysiert die Menschheit. In einer Vorlesung rechnet GOLEM mit der Menschheit und ihrer in seinen Augen geistigen Beschränktheit gnadenlos ab.
Was GOLEM (bzw. Stanislaw Lem) in diesem Buch über die Evolution, die Intelligenz und den Menschen aussagt, ist vom wissenschaftlichen und philosophischen Standpunkt äußerst aufschlussreich, ja mitunter wirklich genial!
Dieses Buch zu lesen, ist größenteils sehr anspruchsvoll, aber es hat mir trotzdem einfach nur spaß gemacht.

Ich kann "Also sprach GOLEM" nur empfehlen!

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Veröffentlicht am 29. Dezember 2003 von Jürgen Mayer
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