Fashion Sale Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto calendarGirl Cloud Drive Photos Philips Multiroom Learn More sommer2016 fissler Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Lego Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen58
4,6 von 5 Sternen
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

TOP 500 REZENSENTam 14. April 2011
Es ist nicht neu, dass Traumas oder schwere Erlebnisse oft ein halbes Leben brauchen, bis sie für ihre Umwelt oder Umgebung sichtbar werden, oder diese Menschen sich trauen, damit in die offene Begegnung gehen und andere an ihrem Schicksal teilhaben lassen wollen. Juliane Koepcke tut dies nach 40 Jahren, nicht zuletzt, weil sie der Regisseur Werner Herzog schon vor 13 Jahren sehr behutsam mit ihrem tragischen Erlebnis konfrontieren sollte. Unter dem Titel "Schwingen der Hoffnung" hatte er gemeinsam mit der Autorin den Absturzort besucht und eine Doku-Film über den Flugzeugabsturz gedreht. Ihr Buch ist eine zutiefst berührende, erschütternde, auch traurige Lebensgeschichte, von einer Steh-Auf-Frau, die so unglaublich ist und dazu noch wahr ist, dass man es fast nicht glauben kann...

Sie erzählt von ihren Eltern, ihrem Vater, der sich in den fünfziger Jahren entscheidet, als Biologe in Südamerika zu arbeiten. Juliane Koepcke erzählt, unter welchen schwierigsten Bedingungen, dieser Mann damals sich aufmachte, um in jenem Land seinen beruflichen Traum zu verwirklichen, was ihm unglaubliche 1 1/2 Jahre Reisezeit abverlangte, unter Bedingungen, die man sich heute gar nicht mehr vorstellen kann. Denn damit beginnt ein Familienschicksal, eine Ehe eines Biologen-Ehepaares, dass sich in jene Gegend namens "Panguana" verlieben sollte, einer noch damals unberührten Amazonas-Regenwaldgegend in Peru, mit einer unglaublichen Tier- und Pflanzenwelt. Ihre Mutter ist Ornithologin, für die klar ist, dass sie entweder diesen Mann (ihren Vater) oder keinen heiratet. Ihr Vater sollte noch bis 1974, also noch zwei Jahre nach dem Tod ihrer Mutter in Peru bleiben, bis er sich entgültig entschliesst, nach Deutschland zurück zu kehren, bis zu seinem Tod wird er Panguana nicht mehr sehen..

Juliane Koepcke ist ein Mädchen, das zwischen Lima, wo sie in die Schule ging und Panguana pendeln sollte. Sie lernt die Natur, die Gesetze des dortigen Regenwaldes kennen, lernt von ihren Eltern, wie man sich dort vorsichtig zu verhalten hat, um genügend Achtsamkeit der eigenen Gesundheit gegenüber zu haben. Sie übernimmt die Ehrfurcht und die Achtung ihrer Eltern vor der dortigen Natur. Eine Voraussetzung, die ihr später unter anderem das Leben retten wird. Aus unglaublichen 3000Metern Höhe, wird am 24.12.1971 das Flugzeug mit ihrer Mutter auf dem Weg von Lima nach Pucallpa abstürzen und sie wird die Einzige sein, die dieses schwere Unglück überlebt. Sie erzählt von ihren 11 Tagen, wie sie sich durch den Dschungel schlägt, von ihrem Überlebenswillen, von ihrer Rückkehr zu Zivilisation. Sie erzählt von dem Ausschlachten der Medien, dem ganzen Medienrummel, den Verfälschungen und Gerüchten die Medien in die Welt setzen, erzählt davon, wie sie im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht, stellt klar und erzählt, welch falsche Meldungen über sie verbreitet wurden, eine Abrechnung mit den Medien. Nicht zuletzt zeigt sie auf Ungereimtheiten und Fehler der Behörden, gerade was die Bergung der Leichen am Unfallort anbelangt, wo bis zuletzt Unklarheiten und Ungewissheit über den Tod der Mutter ihren Vater geplagt haben. Unglaublich daran ist auch, welch immense Projektionsfläche Juliane Koepcke darstellte, dass sie damit sozusagen von der ganzen Welt irgendwann überfrachtet wurde.

Ein intimes Buch, denn es erzählt ganz nah von ihrem Vater, der den Verlust seiner Frau nie wirklich überwinden sollte, erzählt ganz nah, was diese Menschen, die Familie gelebt hat, was sie geliebt haben, und wie stark ihr Leben in jenem Amazonas-Gebiet verbunden war. Dieses Buch ist eine äusserst persönliche Anteilnahme, die einen zu Tränen rührt, berührt und anrührt, die ich einfach nur wertschätzend behalten kann. Eine für mich äusserst kostbare Lektüre, von einer Familie, die einen Traum lebte und durch diesen tragischen Unfall, auseinandergerissen wurde. Ihr Vater, hat seine Trauer seiner Tochter nie wirklich anvertraut, erst Jahre später, wird sie in einem Briefwechsel erfahren, wie ihr Vater mit diesem schweren Verlust innerlich gerungen hat. Seine begonnene Biographie sollte er nicht mehr zu Ende bringen. Berührend sind die letzten beiden Seiten, wo sich Juliane Koepcke bei all den Menschen bedankt, denen sie so unglaublich viel zu verdanken hat. Farbige aktuelle Fotos und S/W aus den ersten Tagen, geben einen kleinen Einblick in das, wie alles dort an diesem magischen Ort begonnen hat.

Fazit: Eine zutiefst menschliche Anteilnahme, an dem Leben einer Biologenfamilie im tiefen Peru. Wie auf zwei Zeitebenen erzählt sie von ihrer Geschichte, die unmittelbar an die dortige Gegend gebunden ist. Eine Unglückschilderung, die die Hintergründe, Zufälle und Gegebenheiten erzählt, wie das alles nur so kommen konnte, wie es kam. Dieses Buch ist eine Biographie-Aufarbeitung, eine Traumaverarbeitung, eine Liebeserklärung an jenen Regenwald, der so unmittelbar an diesen tragischen Flugzeugabsturz verbunden ist. Und es ist eine Liebeserklärung an die Forschung in der dortigen Natur, an die Pflanzen, die Schmetterlinge, den Fledermäusen und all das was dort erforscht werden will. Juliane Koepcke führt die Arbeit ihrer Eltern dort künftig fort. Ihr Ziel ist es, die dortige Gegend zu einem Naturschutzgebiet umzuwandeln. Für mich war und ist diese Lektüre eine äussert kostbare Bereicherung, die man ganz einfach möglichst vielen Lesern wünscht. Solche Bücher lesen zu dürfen, lässt nur noch Dankbarkeit dem Leben gegenüber aufkommen, dafür alleine schon, sind sie unbezahlbar..

Empfehlung.
0Kommentar|96 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. Dezember 2011
...dieser Name weckte Erinnerungen in mir. Anfang 1972 hatte ich als knapp 8jähriger Knirps im Magazin "Stern", welches meine Eltern damals abonniert hatten, die Geschichte dieses Mädchens, welches einen Flugzeugabsturz über dem Amazonas-Regenwald überlebt hatte und anschließend tagelang durch den Dschungel lief, gelesen, ja geradezu verschlungen. Der Mut und Lebenswille der damals 17jährigen Juliane hatten mir so sehr imponiert, daß mir alleine bei dem Namen der Autorin auf dem Buchdeckel die Ereignisse wieder vor Augen waren und ich natürlich keine Sekunde gezögert habe, dieses Buch auf meine Weihnachtswunschliste zu setzen.
Am Heiligabend 2011 - exakt 40 Jahre nach dem Absturz der LANSA-Maschine, in der Juliane Koepcke mit ihrer Mutter gesessen hatte - habe ich dieses Buch dann bekommen und trotz des Weihnachtstrubels innerhalb von 2 Tagen gelesen.
Wer eine reißerische Geschichte über ein junges Mädchen erwartet, welches durch den Dschungel irrt und dabei von wilden Tieren und anderen Gefahren bedroht wird, könnte enttäuscht sein. Der Flugzeugabsturz und die anschließende 10-tägige Wanderung durch den Urwald stehen zwar im Zentrum des Buches, werden aber vollkommen sachlich und ohne jeden Pathos beschrieben. Trotzdem wird einem die ungeheuerliche Leistung von Juliane Koepcke deutlich, nach dem traumatischen Erlebnis eines Flugzeugabsturzes mit Verletzungen und nur mit einem leichten Sommerkleid und einem Schuh am Körper nicht zu verzweifeln, sondern gezielt nach einem Fluß im Urwald zu suchen, diesem zu folgen und wirklich nach 10 Tagen auf ein Boot und einen Unterstand von Holzfällern zu treffen, die sie dann am Abend des folgenden Tages fanden und in die nächstgelegene Siedlung brachten, wo sie dann ärztlich versorgt wurde. Ihre Mutter, die neben ihr im Flugzeug saß, überlebte den Absturz nicht, der frühe Verlust der Mutter war also ein weiterer Schicksalsschlag, den Juliane Koepcke in dieser Zeit hinnehmen mußte.
Das Buch ist jedoch weit mehr als nur diese Geschichte eines zweifachen Überlebenswunders. Juliane Koepcke erzählt, wie sich ihre Eltern - beide Biologen - nach dem zweiten Weltkrieg entschlossen, Deutschland zu verlassen und ihre Forschungen im peruanischen Amazonas-Regenwald vorzunehmen. Allein die Geschichte ihres Vaters, der 1947 ohne Visum versuchte, von Deutschland nach Peru zu gelangen, dafür aufgrund immer neuer Schwierigkeiten und Hindernisse eineinhalb Jahre brauchte und große Strecken zu Fuß (!) zurücklegte, ist fast unglaublich und zeigt, wozu Menschen in der Lage sind, wenn sie den entsprechenden Willen haben, etwas zu erreichen.
Juliane Koepcke wurde in Lima geboren und wuchs auch in der peruanischen Hauptstadt auf. Schon früh nahmen ihre Eltern sie mit auf Expeditionen in den Regenwald und schließlich errichtete der Vater eine Forschungsstation im Dschungel und die ganze Familie verließ die Stadt und lebte fortan in dieser Station. Hier macht Juliane Koepcke klar, wie sehr sie von jüngster Kindheit an an den Urwald, der für sie keineswegs eine "grüne Hölle", sondern ein faszinierender und wichtiger Teil unseres Planeten ist, gewöhnt war und so wird dem Leser deutlich, wie sie es schaffen konnte, sich nach dem Absturz zu orientieren und gezielt nach Hilfe zu suchen - ein Mensch, der den Urwald nie gesehen hat und nur aus Filmen oder Büchern kennt, hätte sich hoffnungslos verirrt und nie überlebt.
Weitere Aspekte dieses Buches sind natürlich der Medienrummel um ihre Person nach der Rettung, besonders aber auch die Zeit danach, als der Vater sie nach Deutschland schickte, wo Juliane das Abitur machte und anschließend Biologie studierte. Für ihre Diplom- und später auch ihre Doktorarbeit kehrte sie in den peruanischen Dschungel zurück, um Forschungen zu betreiben. Bis heute fliegt sie mindestens ein Mal jährlich nach Peru für ihr großes Projekt zur Errichtung eines Naturschutzgebietes um die immer noch bestehende Forschungsstation ihres Vaters.
Das Buch ist absolut zu empfehlen, es macht einem bewußt, was möglich ist, wenn man etwas wirklich will. Juliane Koepcke ist eine starke Frau, deren Geschichte wirklich lesenswert ist.
11 Kommentar|19 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. März 2011
Die Lebensgeschichte von Juliane Koepcke habe ich mit großem Interesse gelesen, vor allem deshalb, weil sie sich mit meinem Lebensweg an einer Stelle gekreuzt hat. Fast zwei Jahre haben wir im Gymnasium Kiel-Wellingdorf zusammen die Schulbank gedrückt im Leistungskurs Biologie. Seit dem Abitur habe ich nichts mehr von Juliane gehört und freue mich, durch ihr Buch von ihrem weiteren Lebenslauf zu erfahren. Ihre Reaktionen während und nach dem Unfall, wie sie ihre Gefühle beschreibt und das traumatische Erlebnis in vielen Jahren verarbeitet, interessiert mich auch rein beruflich; ich bin evangelischer Pfarrer und habe oft Menschen ein Stück begleitet nach außergewöhnlich schlimmen Erlebnissen, vor allem in Einsätzen der Notfallseelsorge. Juliane beschreibt, wie Menschen sie begleitet hatten und ihr halfen, stark zu werden und ein Lebensziel zu finden: Den Schutz des Amazonasurwaldes. Ausgehend von der Beschreibung einer Reise von München in die Forschungsstation Panguana in Peru, die ihre Eltern gegründet hatten, erinnert Juliane Koepcke sich zurück, beschreibt den Unfall und den Weg allein durch den Urwald, erzählt ihre Rettung und ihr Leben bis heute. Sie erzählt auf eine bescheidene Art, sachlich, menschlich, freundlich, respektvoll von Tieren und Menschen und von der wunderbaren Natur im Amazonasurwald. Ich wünsche, dass Juliane Koepcke und ihr Mann zusammen mit allen Unterstützern erreichen, dass Panguana zu einem anerkannten Naturschutzgebiet wird und dass ihr Engagement das Bewusstsein aller Leser stärkt, wie lebenswichtig und welch ein wunderbarer Reichtum die Natur für die Menschen ist und dass wir sorgsam damit umgehen müssen.
0Kommentar|63 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. August 2011
Juliane Koepcke schildert auf knapp 300 Seiten nicht nur das unglaubliche Erlebnis, nach 3000 Meter im freien Fall aus dem Flugzeug im Dschungel zu überleben, sondern auch von ihren Bemühungen, die Forschungsstation "Panguana" in ein Naturschutzgebiet umwandeln zu lassen. Eine großartige Geschichte, ein Erlebnis und ein faszinierendes Buch.
0Kommentar|8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Juli 2011
Viele, die damals im Jahr 1974 den Film "Ein Mädchen kämpft sich durch die grüne Hölle" gesehen haben, werden diese tatsächliche Geschichte, so wie ich, in Erinnerung behalten haben.
Juliane Koepcke erzählt nun erstmals aus ihrer eigenen Erfahrung die Geschichte des Flugzeugabsturzes, von ihrer Kindheit und dem damaligen Leben in Peru, verwoben mit ihrem Vorhaben, das Gebiet ihrer Kindheit zum Naturschutzgebiet erklären zu lassen, um einen Teil des Regenwaldes zu erhalten und retten. Auch die abenteuerlichen Gerüchte, die die Geschichte umgeben, werden angesprochen sowie den Weg,den Juliane Koepcke eingeschlagen hat.
Es ist sehr ehrlich und ohne großen Pathos erzählt, so dass einen das Buch nicht mehr loslässt!
0Kommentar|13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Juni 2011
Ich habe das Buch in 1 1/2 Tagen verschlungen, meinen Bekannten, an die ich es weitergab, ging es ähnlich. Positiv ist zu vermerken, dass es sich bei dem Inhalt nur zu ca. einer Hälfte um den Absturz und die Rettung dreht, in der anderen Hälfte erfährt man viel über Land und Leute von Peru und die Arbeit der Autorin. Das fand ich eigentlich auch genauso spannend wie die Absturz- und Rettungschilderung, da ich von Peru herzlich wenig Ahnung hatte.
Wenn also jemand auch an Informationen über ein fremdes Land interessiert ist, das beim "Durchschnittsbürger" nicht so sehr bekannt ist, kann man dieses Buch vorbehaltlos empfehlen !
0Kommentar|19 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. August 2013
Für meine Arbeit als Trainerin für Menschen mit Leseschwäche verwende ich schon seit Jahren ein kleines englisches Büchlein "Girl against the Jungle", das, obwohl für Anfänger entsprechend einfach geschrieben, für die Schüler spannend ist und beliebt wie kein anderes im Unterricht. Auch wenn dieses nur in groben Zügen den wahren Begebenheiten entspricht, erwacht beim Leser das Interesse, mehr über dieses Mädchen zu erfahren. Diejenigen Schüler, die das kleine englische Booklet zu Ende gearbeitet haben, bekommen von mir nun Frau Köpckes Buch als Geschenk. Zunächst war es ein Experiment, ob die leseschwachen Schüler sich an ein für sie dickes Exemplar heranwagen würden. Und sie tun es... Dieses Buch ist so bewegend, die Geschichte so berührend, dass man es kaum aus der Hand legen mag. Und besonders schön finde ich es, zu erfahren, dass Panguana nun von Juliane selbst weitergeführt wird. Ich habe große Achtung vor dieser Frau und dem Lebenswerk ihrer Eltern und ihr selbst. Inzwischen sehe ich kritischer auf Palisander-Möbel und McDonalds-Rindfleisch aus Südamerika; und ich versuche nun, ganz nebenbei durch die Lektüre auch diesen Aspekt mit den Schülern zu bearbeiten. Durch dieses Buch begreifen die Jugendlichen ganz nebenbei, was durch die Abholzung des Regenwaldes zerstört wird und wie Existenzen und Lebensräume ruiniert werden. Der tragische Flugzeugabsturz, der Kampf ums Überleben, der Verlust der Mutter, die schwierige Zeit danach - es ist bewundernswert, mit welcher Kraft ein damals junges Mädchen das meistern konnte. Ich wünsche Frau Köpcke von ganzem Herzen, dass ihr Projekt gelingt.

Dieses Buch empfehle ich uneingeschränkt.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Januar 2014
Ich finde es klasse, wie das Buch geschrieben wurde. Nicht der Absturz steht im Vordergrund, sondern die Autorin wechselt von Geschichten aus ihrer Kindheit, dem Absturz, dem Leben direkt danach und ihrem heutigen Leben hin und her, was alles sehr spannend macht. Ich finde, die Autorin hat mit ihren Eltern ein sehr interessantes Leben in Peru geführt, umso mehr fühlt man mit ihr über den Verlust und bewundert sie für ihren Einsatz für den Regenwald in Peru!
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Oktober 2011
Mit Begeisterung habe ich dieses Buch gelesen. Nur wer sich bereits im Dschungel schon einmal selber befunden hat mit all seinen Gerüchen, Geräuschen und Temperaturen kann dieses packende Buch richtig nachempfinden. Wirklich glückliche Umstände ermöglichten der Autorin in jugendlichen Jahren bereits die Erfahrungen ihrer Eltern zum Überleben umzusetzen und aus der grünen Hölle wieder herauszufinden. Beim Lesen kam mir unweigerlich das Buch von Sabine Kuegler 'Ruf des Dschungels' in Erinnerung, welches viele Parallelen aufweist.
Ich begrüße ihren heutigen Elan, das Gebiet in Peru um Panguana in ein Reservat umzuwandeln und wünsche ihr dabei allen Erfolg. Hier ergibt sich wieder eine Parallele zu Bruno Manser, einem Schweizer, der 6 Jahre in Borneo bei den Ureinwohnern in Sarawak/Borneo, den Penan lebte, durch widrige Umstände dort den Tod gefunden hat und jetzt auch ein Reservat errichtet wird, gesteuert durch den Bruno Manser Fond.
0Kommentar|7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. Juli 2013
Hab das Buch im Urlaub gelesen. Fand es sehr gut. Es wird nicht nur der Fall aus dem Flugzeug und der Kampf durch den Dschungel beschrieben, sondern gibt auch viele Hintergrundinfos zu dem Land und dem Leben der Akteurin. Empfehlenswert.
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Gesponserte Links

  (Was ist das?)