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Als die Wörter tanzen lernten: Ursprung und Gegenwart von Sprache
 
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Als die Wörter tanzen lernten: Ursprung und Gegenwart von Sprache [Taschenbuch]

Wolfgang Steinig
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 456 Seiten
  • Verlag: Spektrum Akademischer Verlag; Auflage: 1 (17. September 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3827420881
  • ISBN-13: 978-3827420886
  • Größe und/oder Gewicht: 20,1 x 12,7 x 2,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 679.632 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Wolfgang Steinig
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Als die Wörter tanzen lernten, entstand die Sprache - zumindest stützt sich Steinig auf Spekulationen, die in den Regeln von Tänzen Parallelen zu grammatikalischen Strukturen sehen. Das ist freilich nur ein Aspekt. Anatomische Randbedingungen, (...) auch Flirt und Betrug, Wahrheit und Fiktion (...) sind weitere Facetten dieses spannenden Buches. Im Paradies der Bücher, 5. Oktober 2007 Insgesamt erzählt Wolfgang Steinig eine spannende und plausible Geschichte davon, wie unsereiner zur Sprache kam (...). "Als die Wörte tanzen lernten" ist schon deshalb keine Bettlektüre, weil es seinen Leser anregt. Und sei es nur dazu, den eigenen Redestrategien auf die Schliche zu kommen. Leonardo, 13. Juli 2007 Ein lesenswertes Buch ... sehr positiv zu würdigen, zeigt es doch, dass Sprachwissenschaft ganz wesentlich eine interpretative Wissenschaft ist, die sich an ein gebildetes und angestrengt mitdenkendes (und gelegentlich zum Scherzen und Schmunzeln aufgelegtes) Publikum richtet, und nicht an LeserInnen, die bloß Fakten zur Kenntnis nehmen möchten, für deren Ermittlung man den Methoden unverständlicher wisssenschaftlicher Experten vertrauen muss (die noch dazu notorisch im Streit miteinander liegen). In diesem, besten, Sinne hat Wolfgang Steinig ein philo-sophisches Buch geschrieben. Osnabrücker Beiträge zur Sprachtherapie

Kurzbeschreibung

Wie kam der Mensch zur Sprache?

Können wir dem Ursprung der Sprache auf die Spur kommen, indem wir beobachten, wie wir heute kommunizieren? Lassen sich die Erkenntnisse der Sprachforschung, der Verhaltensbiologie, der Evolutionspsychologie und anderer Disziplinen so zusammenführen, dass wir zumindest erahnen, wie jenes einzigartige und wunderbare Kommunikationsmittel, die menschliche Sprache, einst entstanden ist und unter welchen Rahmenbedingungen sie sich weiter entwickelt hat?

Der Linguist Wolfgang Steinig trägt in diesem Buch eine Vielzahl von Befunden zusammen, die dem Leser einen tiefen Einblick in die Entstehungsgeschichte der sprachlichen Verständigung vermitteln und die oft versteckten Spuren jenes evolutionären Erbes in unserer heutigen Sprache ans Licht holen. Dabei verfolgt der Autor eine provozierende These: Sprache - oder genauer: ihre grundlegende Grammatik - hat sich aus tänzerischen Ausdrucksformen entwickelt. Wörter mussten gewissermaßen das Tanzen lernen, um sich zu jenen komplexen grammatischen Mustern zu fügen, mit denen wir uns heute so selbstverständlich verständigen. Sprache lässt uns aber gerade wegen ihrer Komplexität immer wieder stolpern. Wer jedoch ihre Handicaps meistert und sich elegant und fehlerfrei auszudrücken weiß, erwirbt im evolutionären Wettbewerb Vorteile.

Lassen Sie sich von diesem spannenden und wohl formulierten Buch entführen: in die entlegene Vergangenheit der menschlichen Sprache, in ihre modernen Ausprägungsformen, in die grammatischen Grundstrukturen ebenso wie in die Biologie und Psychologie des Sprechens. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Kundenrezensionen

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Mit Worten tanzen? 10. August 2008
Format:Gebundene Ausgabe
Tanzen macht Spaß - mir zumindest. Das Buch von Wolfgang Steinig zu lesen hat mir auch Spaß gemacht und mich ein wenig an einen Tanz erinnert, an einen Tanz mit Theorien und dem Phänomen Sprache.
Steinig denkt in seinem Buch über Sprache, ihren Ursprung und ihren heutigen Gebrauch nach und zwar unter einer für mich persönlich interessanten Perspektive. (Ich bin vertraut mit Bühler, Schulz von Thun, der Sprechakt Theorie und transaktionsanalytischen Ansätzen. Der hier zitierte Gesichtspunkt der Handicap-Theorie war mir aber neu ). Steinigs Ansatz beruht auf einer biologisch fundierten Theorie kommunikativer Signale, der Handicap-Theorie des israelischen Biologen Amoz Zahavi. Während sich Zahavi ausschließlich auf tierische Signale bezog, zeigt Steinig anhand einer Fülle von Beispielen, dass das Handicap-Prinzip auch auf Sprache anwendbar ist. Auch Sprache verursacht biologische Kosten, die sich mit der Entwicklung menschlicher Kultur in kulturellen Kosten ausdrücken. Sie zeigen sich vor allem in rituellen Handlungen, in denen Sprache mit teilweise großem Aufwand gesprochen und gesungen wird, ohne dass der Inhalt bewusst im Zentrum stehen muss (man kann hier z.B. an die Funktion der lateinischen Messe im Mittelalter denken). Immer dann, wenn aufwändige Formulierungen oder eine gute Aussprache wichtig sind, ist das Handicap besonders groß, Fehler zu machen, und sich damit als weniger kompetenter Sprecher zu blamieren.
Nun könnte man über die Motive von Sprachwächtern spekulieren: Steht hinter deren Einsatz allein die Liebe zur elaborierten Sprache und der Wunsch den Menschen diese kulturelle Leistung zu erhalten bzw. auszubauen (ein durchaus verständliches und respektables Motiv), oder liegt ihnen mehr daran, die sprachlichen Kosten auf einem möglichst hohen Niveau halten, da die elaborierte Sprache ansonsten ihren Signalwert - und damit jeder der ihrer mächtig ist (sprich, sie selbst), seinen besonderen Status - verlieren könnte.
Im Rahmen der Sprachentstehung scheint das Handicap-Prinzip jedenfalls für den selektiven Druck gesorgt zu haben, durch den sich eine über Jahrtausende rudimentäre Proto-Sprache zu einer "richtigen" Sprache mit ihren faszinierenden grammatischen und semantischen Möglichkeiten entwickeln konnte. Die Idee, dass dabei auch das Tanzen eine wichtige Rolle gespielt haben könnte, macht das Buch von Steinig einfach spannend zu lesen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Lebendige Wissenschaft 3. März 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Als Germanist und Fachleiter für den Deutschunterricht gehört das Thema Sprachentwicklung/ Kommunikation seit jeher zu meinen Interessengebieten, und so habe ich das Buch von Steinig aufmerksam gelesen.
Besonders fruchtbar war für mich die Anwendung der in der Biologie allgemein anerkannten Handicap-Theorie ( A. u. A.Zahavi, 1975) auf tierisches und menschliches Verhalten und die Sprache; eine Theorie, die Steinig als `Kompass'(S. 437) für seine Hypothesen gewählt hat. Und wenn ich dem Autor auch nicht bei allen Beispielen zustimmen kann, so sehe ich darin doch ein interessantes Instrument zur Erklärung auffälliger Formen der Kommunikation und des sozialen Verhaltens (bis hin zur Ablehnung der Rechtschreibreform durch konservative Personengruppen!).

Die traditionellen Verfechter von Zungenbein- und Kehlkopftheorien suchen bis heute nach dem scharfen Bruch, mit dem aus dem Affen ein Mensch geworden sein soll. Als eindeutiges Scheidemittel wird dabei die menschliche Sprache gesehen. Und da musikalische Elemente in diesem Zusammenhang keine Rolle spielen und nach Ansicht dieser Forscher für das Überleben nutzlos waren, werden Musik, Tanz und Gesang nur als sekundäre `Abfallprodukte'unserer sprachlichen Fähigkeiten bewertet. - Doch bei der Entschlüsselung der Sprachevolution sind die alten Erklärungsmuster der Archäologie, der Anatomie und der Philosophie inzwischen durch verschiedene Disziplinen der Neurowissenschaft ergänzt oder gar abgelöst worden.
In diesem Sinne beschreitet auch der Linguist Steinig neue Wege. - Er sieht eine ununterbrochene Kette von quantitativen Veränderungen, die in ihrem lautlichen Urzustand noch bei den Menschenaffen zu beobachten sind und sich in rudimentären Formen bis in unsere moderne Kommunikationswirklichkeit erhalten haben. `Musik' erscheint dabei nicht als verspätete Dreingabe zur Wortsprache, sondern sie wird neben einer rudimentären Protosprache als Wurzelelement gesehen.
Steinig verhehlt an keiner Stelle, dass er (in der Tradition angelsächsischer Wissenschaft) eine `Geschichte vom Sprachursprung'(S. 454) erzählen will und dass seine `Theorie noch auf wackeligen Beinen steht'(S.15).
Umso bemerkenswerter ist es, dass seine Hypothesen in jüngster Zeit (n a c h dem Erscheinen seines Buches!) an Wahrscheinlichkeit gewonnen haben. Schon Steven Mithen (`The singing Neanderthals') hat den Standpunkt vertreten, dass es dem Menschen ohne Musik nicht möglich gewesen wäre, eine Sprache zu entwickeln. Forscher vom MPI für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig haben nachgewiesen, dass Musik und Tanz einerseits und Sprache andererseits auf dieselben Gehirnareale (Broca- und Wernicke-Zentrum) zurückgreifen. Untersuchungen mit dem PET (Positronen-Emissions-Tomografie) von Professor Parsons an der Universität Sheffield haben gezeigt, dass in dem verteilten Netzwerk des Gehirns bei musikalischen und bei sprachlichen Handlungen die gleichen Hirnareale sowie die Bewegungszentren aktiviert werden.
Es gibt keinen Zweifel mehr: Die `Musik' ist die Schwester der `Sprache'!

Wer sich heutzutage auf vermeintlich gesicherte Evolutionstheorien des letzten Jahrhunderts verlässt, der wird den Ansatz von Steinig nicht akzeptieren können, und wer bei jeder Aussage eine Zementierung durch unabweisbare Fakten und kritische Apparate verlangt, der wird in dieser lebendigen, viele Disziplinen übergreifenden Forschung zur Evolution der Sprache keinen Fortschritt erzielen können.
Mir gefällt an Steinigs Buch gerade das, was andere zur Kritik reizt: Er hat den Mut, die Beobachtungen verschiedener Zweige der Linguistik, einer jungen Wissenschaft, zusammenzusehen und als interpretierbar darzustellen, und er hat dabei auch das Geschick, seine Leser auf eine spannende Gedankenreise mitzunehmen.

Kritik ist ohne Frage das notwendige `Salz' in der Suppe des wissenschaftlichen Fortschritts. - Sie sollte aber ein Mindestmaß an Kenntnissen und Sachlichkeit aufweisen, was man von den negativen Stellungnahmen zu Steinigs Buch leider nicht sagen kann:
Herr Moehrlein, der als `alter Amiga-Junkie' sonst Computerspiele rezensiert, hat sich zwischendurch eine Spielwiese gesucht, auf der er in der Form von Behauptungen seine Stilblüten absondert und seine Allgemeinbildung glaubt demonstrieren zu können. Seine Anmerkungen sind in Form und Inhalt ein Musterbeispiel für das, was Steinig als `Eigenwerbung und Imagepflege' bezeichnen würde. - Herr Kenneth meldet sich zum ersten Mal zu Wort und gibt sich als Kenner der `physichen Evolution'(Zeile 2). Doch `beim lesen'(6) seines Beitrags wird klar, dass er nicht nur diese Materie in `keinster Weise' (4) beherrscht.

Solche Rezensionen machen den Leser ärgerlich! - Sie sind nur damit zu erklären, dass das Internet der Spontaneität und dem unbedachten und verantwortungslosen Daherreden Tür und Tor öffnet. - Es ist ein Medium, das es auch kleinen Lichtern erlaubt, große Schatten zu werfen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Wenn man ein solches Buch insgesamt enttäuschend findet, muß man gewisse Hoffnungen gehegt haben. Musik und Tanz als einen der Ursprünge menschlicher Sprache zu betrachten ist eine durchaus interessante Perspektive, und es gibt eine Menge seriöse Literatur dazu. Aber meine Erwartungen haben sich nicht erfüllt.

Wovon das Buch handelt, ist schwer zu sagen, denn es gibt fast nichts, wovon es nicht handelt. Es handelt also auch von der Rechtschreibreform, wenn auch nur auf einer einzigen Seite (aber im Klappentext wird es ausdrücklich erwähnt):
"Hier wurde versucht, die Signalkosten behutsam zu senken, indem man rechtschriftliche Handicaps, die besonders für Schreibanfänger, aber auch für weniger versierte Schreiber und Lerner des Deutschen als Fremdsprache eine ständige Fehlerquelle sind, zu entschärfen und durch logische, nachvollziehbare und leichter zu erlernende Regeln zu ersetzen. Ein Beispiel dazu: Beim Plural Flüsse muss man nach der neuen Regel im Singular die beiden <ss> beibehalten und Fluss schreiben. Nach der alten Regelung musste man jedoch zu einem <ß> wechseln, also Fluß schreiben, was wenig Sinn machte, da der Schreiber einen unnötigen und fehlerträchtigen Wechsel von <ss> zu <ß> vollziehen musste. Auch der Leser hatte mit der alten Schreibung größere Probleme, da er auf den Gedanken kommen konnte, man müsse Fluß mit einem langen <u> sprechen, ähnlich wie in Fuß. Die wackeren Reformer, die den Umgang mit geschriebenem Deutsch einfacher machen wollten, wurden teilweise wüst beschimpft, da sie einige der handschriftlichen Handicaps beseitigen oder zumindest abmildern wollten. Aber die schriftsprachlichen Kosten dürfen aus der Sicht derer, die mit Schrift professionell umgehen können, unter keinen Umständen gesenkt werden. Auch wenn die gleichen Personen, denen es um den Erhalt der alten, schwierigeren Regeln geht, in informellen Mails alle Wörter klein schreiben (! Th. I.) und sich wenig um Fehler scheren: Es geht ihnen darum, dass die Latte, an der sich Orthographie messen lässt, auf einem möglichst hohen Niveau bleibt, damit sich - wenn es um den Zugang zu privilegierten Positionen in unserer Gesellschaft geht - gute von schlechten Rechtschreibern unterscheiden lassen. Da schlechte Rechtschreiber tendenziell aus unteren sozialen Schichten kommen, haben sie geringere Chancen aufzusteigen. (...) Dieser selektierende Effekt wird von konservativen Eliten gewünscht, was Sie (! Th. I.) aber vehement bestreiten würden." (431f.)

Man wundert sich, daß ein intelligenter Autor heute noch diese Froschperspektive einnimmt und auch so lächerliche Beispiele anführt.

Gelangt man durch gute Rechtschreibung in "privilegierte Positionen der Gesellschaft"? Bei der Versetzung und dem Übertritt ins Gymnasium spielt die Rechtschreibung schon seit langem nur noch eine geringe Rolle. In Wirklichkeit klagen die Handwerksmeister über kümmerliche Schreib- und Lesefertigkeiten der Lehrlinge, auch der Zugang zum Polizeidienst könnte schwierig werden; das hat mit privilegierten Positionen recht wenig zu tun.

Mit dem Begriff des "Handicaps" bereichert Steinig übrigens auch die Theologie: "Nach den Berichten der Evangelisten ist Gott das denkbar größte Handicap eingegangen, als er seinen eigenen Sohn auf qualvollste Weise sterben ließ. (...) Man nahm es Jesus ab, dass er tatsächlich meinte, was er sagte, und es ihm mit seiner Botschaft wirklich ernst war. Sein Handicap war so überzeugend, dass seine Botschaft nicht vergessen wurde." (398f.) Darum ist wohl auch die christliche Handicap-Malerei vom Mittelalter bis zur Gegenwart so beliebt.

Es folgen Spekulationen nach Julian Jaynes' "bicameral mind". Der Umbruch soll zwischen Ilias und Odyssee eingetreten sein - etwa neuronal? Vgl. 263: neuronale Veränderungen verantwortlich für modernes Bewußtsein. Die Menschen der Ilias hätten noch Stimmen gehört, heute sei das pathologisch. Das ist reine Phantasterei. Es dürfte eher darum gehen, ein aus der städtischen Kultur entstandenes Dialogverhalten zu erklären, das die Rationalität der Griechen beförderte. Dazu muß man aber gründliche Studien an den Quellen vornehmen.

Die Khoisansprachen sollen besonders "alt" sein - was heißt denn das? Haben andere Menschen damals nicht auch gesprochen? Die Klicks (Schnalzlaute) der Buschmannsprachen mit den Schnalz- und Schmatzgeräuschen von Schimpansen in Verbindung zu bringen war bisher reaktionären Rassenforschern vorbehalten (zu denen Steinig gewiß nicht gehört).

Über Musik und Tanz erfährt man dann eher wenig.

Fazit: Eine gute, wenn auch nicht originelle Idee wird mit unzureichenden Mitteln ausgesponnen, außerdem stört das ständige Abschweifen in Meinungen über Gott und die Welt.
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