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Als ich begann, wieder an Gott zu denken
 
 
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Als ich begann, wieder an Gott zu denken [Taschenbuch]

Peter Seewald
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 160 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag; Auflage: 1 (1. Juni 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453878795
  • ISBN-13: 978-3453878792
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 12 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 61.936 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Peter Seewald
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Es ist vor allem Seewalds Entschlossenheit, mit sich selbst ins Reine zu kommen, die sein Buch interessant macht.« (DIE WELT )

Kurzbeschreibung

Der bekannte Autor und Journalist Peter Seewald schildert seinen persönlichen Lebensweg, der ihn vom Atheismus und Kommunismus zum katholischen Glauben zurückgeführt hat. Dabei erzählt er auch offen von Zweifeln und Krisen und legt so ein beeindruckendes Zeugnis davon ab, dass die christlichen Werte für unsere Gesellschaft von morgen hilfreich und aktuell sein können.



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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
20 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wunderbar! 5. März 2007
Von Kuddl VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Als junger Mann gerät Peter Seewald in den verhängnisvollen ideologischen Strudel der 68er-Bewegung - mit allen Konsequenzen. Der seinerzeit überzeugte Marxist übernimmt die Ansicht, dass Religion "Opium fürs Volk" sei und tritt aus der Kirche aus.

Jahre später - anlässlich der bevorstehenden Geburt seines ersten Kindes - beginnt er aber, sich Gedanken zu machen, mit welchen Werten und Idealen dieses Kind eigentlich aufwachsen soll. Aus diesem Anlass beschäftigt sich Seewald sehr intensiv mit dem christlichen Glauben und wird schließlich wieder Mitglied der katholischen Kirche.

Was in der Zeit reiflicher Überlegung und teilweise harten innerlichen Kampfes in ihm vorging, was ihn nicht nur zu einem überzeugten Christen, sondern gerade zu einem überzeugten Kaholiken machte, was ihn also in den Schoß eben jener Kirche zurückbrachte, die er als 68er "selbstverständlich" für völlig weltfremd und "reaktionär" hielt - das alles hat Peter Seewald in diesem Buch wunderbar beschrieben.

Gerade weil dieses Buch in einzigartiger Weise einen Sieg der christlichen über die marxistische Lehre zum Inhalt hat, ist es in unserer sich zusehends säkularisierenden Welt ganz besonders lesenswert. Es ist auch und gerade denjenigen zu empfehlen, die mit dem Christentum und erst recht mit dem Katholizismus überhaupt nichts am Hut haben - denn genau so ging es dem Autor schließlich auch einmal.
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20 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wo bleibt das Denken? 28. April 2007
Von Ulrich Hartmann TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Das zweite Wort im Titel dieses Buches ist das wichtigste: ich" Wenn der Autor von Gott redet, redet er vor allem von sich, und was er am Christentum gut findet, ist, daß es ihm gut tut und daß er es für sein Leben braucht. Das bedeutet aber nicht, daß er uns wirklich an seinem inneren Weg aus dem streng katholischen Passau seiner Kindheit über eine rebellische kommunistische Jugendzeit zurück zu Kirche und Glauben teilhaben läßt. Dafür springt er viel zu sehr hin und her, vom Urlaub in Griechenland (wir erfahren u.a., daß er die Fähre verpaßt hat und zu wenig Schafskäse im Salat war) ins heimatliche Passau, dann wieder irgendwelche Erlebnisse in einer Kirche, gefolgt von allgemeinen Betrachtungen. Man hat den Eindruck, daß Seewald das Buch ziemlich rasch geschrieben hat und seinem momentanten Gedankenfluß gefolgt ist. Er beschreibt seinen Glauben auch nicht wirklich als seinen persönlichen Glauben, sondern eher mit dem Anspruch: Das war für mich gut, also muß es für alle gut sein. Aber gerade so verliert sein Plädoyer für den Glauben an Überzeugungskraft.

Soviel bekommt man auf jeden Fall mit: Glauben, das ist für Seewald etwas, was Halt gibt, wo man sich fallen lassen kann, was das Leben bereichert. Denken", auch wenn es das letzte Wort im Buchtitel ist, gehört für ihn weniger dazu. Von Theologen hält er nichts, bis auf einen: Josef Ratzinger. Der nimmt ihm das Denken in Glaubenssachen anscheinend weitgehend ab. Ansonsten sind die Personen, an die Seewald denkt, wenn er an Gott denkt, der Priester im Beichtstuhl, die Mönche im Kloster oder die betenden Frauchen in der Kirchenbank (die durchs Beten schöner werden). Man sieht: ihm ist wichtig, daß er als Christ teil von etwas ist, was den Eindruck vermittelt, daß es schon immer so gewesen ist und ganz selbstverständlich in sich ruht. Um daran festhalten zu können, macht er es sich immer wieder zu einfach. So weigert er sich, zwischen Gott und Kirche zu unterscheiden, und Kirche, das ist für ihn natürlich die katholische Kirche. Er läßt keinen Zweifel daran, daß sie, so, wie sie ist, direkt auf Jesus Christus zurückgeht und sich in ihrer ganzen Geschichte immer treu geblieben ist. Wenn aber diese Kirche derart göttlich ist, was ist dann mit den anderen? Deren Existenz wird von Seewald nicht einmal wahrgenommen, und so kann er Protestanten wie van Gogh und Martin Luther ohne Probleme vereinnahmen (Luthers Rede von der Freiheit des Christenmenschen" schreibt er allerdings Paulus zu). Oder Werner Gitt. Das ist einer der extremsten Anhänger des Kreationismus. Daß Seewald ihn zustimmend zitiert, zeigt, wie weit seine Denk- und Unterscheidungsverweigerung in Glaubenssachen geht.

Trotzdem ist die Lektüre dieses Buches, das man schnell durchgelesen hat, nicht umsonst. Daß Glauben keine Ideologie ist, sondern eine Art, sein Leben zu gestalten, daß dazu gehört, daß man Teil einer Gemeinschaft ist, wieviel Menschlichkeit gerade in der christlichen Botschaft steckt und daß sie in unserer Zeit keineswegs überholt ist, sondern nötig gebraucht wird, das kann man hier durchaus lernen.
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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Peter Seewald hat hier ein sehr persönliches Zeugnis über seinen Glaubensweg, die Zweifel und schließlich seinen Weg zurück in die katholische Kirche geschildert. Ich kann dieses Buch nur allen Zweifelnden, Neugierigen, Suchenden, und auch Kritikern an der Institution Katholische Kirche empfehlen. Und auch "alte Hasen", die fest im Glauben stehen, können durch dieses Buch ermutigt werden, wieder eine persönlichere Beziehung zu Gott zu bekommen, falls sie verloren war. Jedenfalls ist es ein tolles Buch, spannend zu lesen und überraschend emotional an manchen Stellen. Ich denke, für jeden das Richtige, der mal ein bisschen über den Tellerrand kucken möchte. Man braucht auch kein theologisches Fachwissen, um dieses Buch nachvollziehen zu können und auch für Nichtkatholiken dürfte es interessant sein. Alles in allem also ein tolles Buch.
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