"Als die Götter, wie Menschen,
der Arbeit müde waren, unter der Mühe litten -
die Mühe der Götter war groß,
die Arbeit war schwer, der Qualen viele.
Übermäßig war ihre Mühe, 40 Perioden lang,
... sie litten unter der Arbeit bei Nacht und bei Tag.
Sie beschwerten sich, sie klagten.
Murrend (sprachen sie) bei den Grabungen:
Laß uns... beim Kommandanten protestieren,
dass er uns erlöst von der schweren Arbeit.
Lass uns das Joch zerbrechen!"
Wer hier spricht? Annunaki (die Elohim der Bibel), sozusagen "Aliens" vom Planeten Niburu, die vor 300.000 Jahre zum Goldabbau auf die Erde kamen und in Südafrika untertage schufteten. Nach "40 Perioden" kam es zum Aufstand, sie wollten nicht mehr. Und da bot es sich an, "Wilde", die den Kontinent besiedelten zur Arbeit auszubilden. Sie wurden gentechnisch etwas zur Verrichtung der Arbeit veredelt und so schuf man Adam und Eva (ursprünglich nur als Arbeitssklaven).
Soweit die Theorie des Autoren, die für neu Interessierte natürlich extrem abenteuerlich klingen muss.
Wie der Autor jedoch, ungemein belesen und bewandert in -zig alten Sprachen, die ganze Materie aufbereitet, ist faszinierend. Zwar sehr oft verwickelt, was die akkadischen/babylonischen/sumerischen/ägyptischen Namen, Hierachien und Königslisten angeht, aber auch sehr schlüssig und nachvollziehbar.
Immer wieder vergleicht er die sumerischen Geschichte mit anderen alten Aufzeichnungen, z.B. der Bibel, der Ägypter etc und weist sehr starke Parallelen auf. Er erzählt vom Atomschlag vor 4000 Jahren, in deren Folge nicht nur Sodom und Gomorrha zerstört wurden, sondern auch Sumer durch den atomaren Fallout vernichtet wurde und die Götter fliehen mussten.
Die letzten 50 Seiten des Buches sind dem sensationellen Gräber- und Skelettfund des Sir Leonard Woolley gewidmet: Am 4. Januar 1928 entdeckte er eine Grabkammer mit mehreren Skeletten und einzigartigen Grabbeigaben aus reinem Gold und Silber. Die Skelette (ein weibliches wäre nach der Vermutung von Sitchin eine "Halbgöttin" und Schwester des berühmten Gilgamesch) schlummern seit Jahrzehnten unbeachtet in einem Museum in London - und es sind keine DNS-Untersuchungen geplant. Diese würden jedoch Aufschluss darüber bringen, ob es sich um "Halbgötter" handelt, die uns zwar sehr ähnlich, aber doch nicht gleich sind. Spannend wie ein Krimi, aber leider bislang ohne Auflösung!
Fazit: Empfehlenswert: Sehr interessant und äußerst lesenswert, schließlich betrifft (vielleicht?) es unser aller Vergangenheit. Leider sehr anspruchsvoll zu lesen - und sinnvoll wären, zusätzlich zu den vielen s/w-Zeichnungen, Farbbildtafeln gewesen.