Arthur Köstler ist nicht "nur" Zeitzeuge, er ist ein hervorragender Erzähler, der das Erlebte praktisch beschreibt. Und was hat er nicht alles erlebt : er beschreibt die Armut der Jugend in Wien, dann den Versuch, nach Palästina zu gehen, dann seine glamouröse Tätigkeit in Berlin, bei Ullstein, den Beginn seiner Tätigkeit für die KPD, die Weiterentwicklung im Apparat und seine Zweifel...
Große Personen der Zeitgeschichte kreuzten seinen Weg, große Ereignisse (z.B. die politische Situation in Deutschland 1932/33 oder den spanischen Bürgerkrieg ) hat kaum jemand besser nachvollziehbar gemacht. Ein genialer Erzähler, ein großer Analytiker, der immer wieder hinter die Kulisse der Geschehnisse schaut - dieses Buch ist ein Tipp für alle, die sich für die Geschichte der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts interessieren.