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Als wir Waisen waren
 
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Als wir Waisen waren [Taschenbuch]

Kazuo Ishiguro
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Willkommen im Reich der postmodernen Narrativität ( Narri! Narro!). Nun gut, Scherz beiseite, wer Ishiguro kennt, wird, auch wenn es sich wie hier um eine Kriminalgeschichte handelt, ohnehin keinen Schlaf raubenden Reißer erwarten. Kunst darf (muss?) schließlich auch ein wenig anstrengen.

Was uns erwartet: Christopher Banks, der Protagonist des Romans, ist, nach erfolgreichem Universitätsbesuch, zum berühmtesten Londoner Detektiv der 30er Jahre geworden. Er ist ein Philosoph, ein Metaphysiker des Detektivischen. Doch was treibt ihn ins Investigative? Wir erfahren es mittels ausführlicher Rückblenden. Banks verbringt Kindheit und Jugend in Shanghai und muss erleben, dass eines Tages seine Eltern verschwunden sind. Er ist besessen davon, das Geheimnis dieses Verschwindens zu ergründen. Nach und nach wird jedoch deutlich, dass diese scheinbar präzisen Erinnerungen in den zahllosen Rückblenden nicht so sehr der Aufhellung der Vergangenheit, als der Konstruktion eines Idealbildes seiner Kindheit dienen. Wir hören, dezent, dezent, die postmoderne Nachtigall trapsen: Nicht die Geschichte als solche ist besonders wichtig, sondern die Beschreibung des postmodernen Ego im Prozess seiner Selbstfindung, seines Bemühens, Ordnung ins allgegenwärtige Chaos zu bringen.

In gewissem Sinne steht dieser Roman in einer Tradition des Kafkaesken ( nicht Kafkas!!): der Beschreibung des Unwirklichen und Unlogischen im vorgeblich Sinnhaften.

Lesbar und wider Erwarten unterhaltsam wird dieses Buch durch Ishiguros parodistisches Talent, auch wenn die manchmal unambitionierte bis fantasielose Übersetzung dem hohen literarischen Rang dieses Autors nicht immer gerecht wird. Trost und Versprechen zum Schluss: Das Mysterium des elterlichen Verschwindens wird tatsächlich enträtselt. --Dietrich Clausen -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Neue Zürcher Zeitung

Mit der Lupe durchs Inferno

Kazuo Ishiguro schickt einen Gentleman Detective in die Irre

Von Angela Schader

Kazuo Ishiguro gehört zu den hochrangigen Autoren, die zudem dank einer erfolgreichen Romanverfilmung – nämlich «The Remains of the Day» mit Anthony Hopkins und Emma Thompson – breite Bekanntheit erlangten. Sein letztes Buch wurde nicht allseits mit der gewohnten Akklamation begrüsst: So legt Ishiguro nun eine zugänglichere, aber literarisch weniger befriedigende Variation zu dessen Thema vor.

Eine Konstante verbindet die mittlerweile fünf Romane, mit denen der 1954 in Nagasaki geborene Kazuo Ishiguro sich in den vordersten Rängen der englischsprachigen Commonwealth literature etabliert hat: allesamt sind sie aus der Ich-Perspektive erzählt und geraten, auf immer neue Weise, zu meisterhaften Etüden der Selbsttäuschung und des Selbstverrats. Am frappantesten wohl in «A Pale View of Hills» (dt. «Damals in Nagasaki»), dem Erstlingsroman, dessen raffiniert aufgespaltene, durch wiederholt auftauchende Motive verspiegelte Erinnerungsbilder am Schluss in einer fast teuflisch unvermittelten Wende auf die Erzählerin zurückstürzen; am einsehbarsten im bis anhin unübersetzten «An Artist of the Floating World» und in Ishiguros brillant verfilmtem Erfolgswerk «The Remains of the Day» («Was vom Tage übrig blieb»). Die scheinbar an entgegengesetzten Polen des beruflichen und sozialen Spektrums situierten Protagonisten dieser Romane – ein durch Staates Gnaden zum sensei, zum Meister, avancierter japanischer Kunstmaler und ein obskurer britischer Butler – haben eines gemeinsam: Sie dienen mit blinder Gewissenhaftigkeit dem falschen Herrn. Und während der Butler Stevens am Ende lediglich in die Öde eines verpassten Lebens zurückblickt, büsst der Maler Ono seine bis zum Denunziantentum verbogene Staatshörigkeit mit sozialer Ächtung.

Während Ishiguro, der den Grossteil seines Lebens in England verbrachte, die drei ersten Romane in der historischen Realität seines Geburtslandes oder der Wahlheimat verankerte, schuf er in seinem letzten, bisher umfangreichsten Werk, «The Unconsoled» («Die Ungetrösteten»), seine eigene floating world : Ein weder in Geographie und Geschichte noch in den Massgaben von Raum und Zeit genau fassbar werdendes mitteleuropäisches Land, gleichermassen angegraut von K.-u.-k.-Verstaubtheit und sozialistischer Uniformität – eine Szenerie wie in zähflüssigen schlechten Träumen, wo stundenlange Fahrten nicht weiter führen als bis zu einem Seiteneingang des Gebäudes, vor dessen Hauptportal man in den Wagen stieg; und wo verpasste Abmachungen und versäumte Gelegenheiten das einzige Mass der Zeit sind.

Auf den im Original gut 500-seitigen Roman, der tatsächlich wohl nur geduldige und auf subtile Dissonanzen eingestimmte Leser (diese allerdings reichlich) belohnt, reagierte die Kritik nicht mit einhelligem Beifall. Ishiguro beschloss, die Grundidee der «Ungetrösteten» – die Quest eines glanzlos scheiternden Heilsbringers in der diffusen Unordnung der Welt – zwischen festeren Parametern nochmals zu entwickeln: indem er sich nun in seinem neuesten Roman einerseits mit den Schauplätzen Schanghai und London wieder auf vertrauteres Terrain begibt – der Vater des Schriftstellers hatte eine Zeitlang in Schanghai gelebt –, anderseits die Romanhandlung in einem deutlich markierten Spannungsfeld zwischen historischer Realität und literarischer Konvention anlegt.

VOM MENSCHEN ZUR FIGUR

Christopher Banks, der Protagonist von «When We Were Orphans» – nun unter dem Titel «Als wir Waisen waren» auf Deutsch erschienen –, präsentiert sich als Gentleman Detective der alten Schule. Präsentiert sich: Denn von diesem höchlich auf Contenance bedachten Ich-Erzähler ist über sein Metier wenig mehr zu erfahren, als dass er den oder jenen Fall mit glänzendem Erfolg gelöst habe. Das eine Mal, da wir ihn bei der Investigation eines Mordfalls zu sehen bekommen, liegt er bäuchlings, Lupe vor der Nase, neben dem verschlammten Goldfischteich des britischen Landgutes, wo die Leiche gefunden wurde: wie aus einem Krimiklassiker geschnitten und so hoffnungslos papieren wie die Floskeln, mit denen er sich über sein Berufsethos zu äussern liebt. – Man könnte die These wagen, dass Christopher Banks in dem Moment vom Menschen zur Kunstfigur wird, da er seine Eltern verliert. Die Kindheitserinnerungen des Protagonisten, deren liebevolle, aber immer wieder brüchige Rekonstruktion den ersten Teil des Romans dominiert, zeigen ihn aufgehoben in einem zwar ungewöhnlichen, aber durchaus vitalen Ensemble von Menschen. Ihre auf unsicherem Grund ruhende glückliche Insel ist das International Settlement im Schanghai der Jahre um 1910 – jene privilegierte und vom chinesischen Landesrecht ausgenommene Zone, wo nicht nur der Handel zwischen Europa und Fernost abgewickelt wurde, sondern auch der von den Briten dirigierte, so korrupte wie lukrative Import von indischem Opium nach China. Christophers Vater, der sich schattenhaft am Rande des Geschehens entlangdrückt und erst durch sein plötzliches Verschwinden ins Zentrum der Aufmerksamkeit rücken wird, arbeitet in einem dieser zwielichtigen Handelsunternehmen; die Mutter dagegen – obwohl sie die Privilegien der kolonialen Existenz mit eleganter Selbstverständlichkeit auskostet – kämpft so energisch wie wirkungslos gegen den schleichenden Giftmord an der chinesischen Bevölkerung. Denn die Engländer

liebten nicht nur ihre Profite, sondern sie wollten auch, dass die Chinesen zu nichts nütze waren und sich nicht anständig selbst regieren konnten. Auf diese Weise konnte das Land praktisch wie eine Kolonie geführt werden, aber ohne die üblichen Verpflichtungen.

Was den kleinen Christopher von diesen Konflikten gelegentlich streifen mag, wird vom kindlichen Mikrokosmos rasch absorbiert. Die Stunden, da die Mutter hinter verschlossener Tür gegen den Opiumimport agitiert, werden überstrahlt von den Momenten, da sie nach Verabschiedung des letzten Gastes zu dem wartenden Buben in den Garten eilt und sich singend auf die Schaukel schwingt. Zu klein, um die von Gewinnsucht und Verlogenheit verseuchte Atmosphäre der Erwachsenen einzuatmen, müssen Christopher und sein japanischer Gefährte Akira das Böse in ihren Spielen noch aufwendig herbeiphantasieren; und als es dann, mit der vermeintlichen Entführung von Christophers Vater, tatsächlich hereinbricht, sind es wiederum die imaginierten heroischen Rettungsaktionen der beiden Buben, in denen sich Angst und Ohnmachtsgefühle auflösen können.

Mit gleich naivem Glauben gibt Akira die gefährliche Lebensweisheit weiter, die ihn ein japanischer Mönch gelehrt hat: dass sie, die Kinder, für den Zusammenhalt der Familie und letztlich der ganzen Welt verantwortlich seien. Die volle Last dieser zum Nennwert genommenen Worte stürzt auf Christopher, als er, von der Aussicht auf ein Geschenk verführt, die Mutter kurz nach dem Verschwinden des Vaters allein lässt – und bei seiner Rückkehr das Haus verwaist vorfindet.

In den folgenden Jahren wird der Junge die unter Verlust und Schuldgefühlen eingebrochene Vergangenheit hinter einer sorgfältig konstruierten neuen Fassade verbergen. Rasch gibt er, nach dem rätselhaften Verschwinden der Eltern in die Obhut von Verwandten in England geschickt, unter deren wachsamen Augen die einsamen Nachinszenierungen seiner frühen Kinderspiele auf; imitiert in der Schule die affektierten Gesten der Kameraden und predigt in das betroffene Schweigen, mit dem man im Internat sein Schicksal quittiert, dass in einer solchen Institution schliesslich « alle lernen müssen, ohne Eltern auszukommen». Es kränkt ihn tief, wenn – mit verräterischer Regelmässigkeit – sein Spiegelbild in fremden Augen keineswegs seiner Selbstwahrnehmung entspricht. Die Anspielungen der Schulkameraden auf seine vermeintlich perfekt kaschierten detektivischen Obsessionen nimmt er fast ebenso ungehalten zur Kenntnis wie später die jovialen Bekundungen, dass er schon in Jugendjahren ein Aussenseiter und ein seltsamer Vogel gewesen sei.

TRINITÄT DER WAISEN

Das Porträt des Protagonisten wird flankiert von zwei Frauengestalten, in deren – flacheren – Charakterbildern sich das seinige spiegelt. Wie er haben die schöne Sarah Hemmings, die beinah seine Geliebte wird, und die kleine Jennifer, die der begüterte Christopher adoptiert, beide Eltern verloren; wie er hangeln sie sich an den fürchterlich hohlen Floskeln durchs Leben, die nach existenziellen Katastrophen Trost und moralischen Rückhalt geben sollen.

Diese Doppelungen allerdings belasten eher das Erzählkonstrukt, als dass sie ihm relevante Dimensionen hinzufügen. Während die Figur der Sarah immerhin einen Akzent in die Milieuskizze der Londoner Hautevolee der dreissiger Jahre setzt und auch einmal direkt in die Handlung eingreift, bleibt Jenny mit ihrer gesetzten, etwas altklugen Liebenswürdigkeit und einem unmotiviert anmutenden Auftritt am Schluss des Buches weitgehend farblos.

Ishiguro hat als Schriftsteller so viel Können und Format bewiesen, dass über solche Schwächen zumindest nachzudenken ist. Suggeriert er mit der Trinität der Verwaisten eine Art Heilige Familie – und führt damit das messianische Leitmotiv weiter, unter dem er Christopher antreten lässt: dass dieser, ein Heilsbringer von eigenen Gnaden, in seiner Tätigkeit als Detektiv dazu berufen sei, «das Böse in seinen verschlagensten Erscheinungsformen an der Wurzel zu bekämpfen»? Oder will er, indem er seinen Protagonisten mit Spiegelbildern seines eigenen Geschicks umzingelt, Christophers Selbstfixiertheit noch betonen? Beide Auslegungen erhalten im zweiten Teil des Romans Gültigkeit.

Im September 1937 kehrt Christopher Banks nach Schanghai zurück; die Stadt steht unter japanischem Beschuss, wie Feuerwerk streichen die Granaten, von den Bewohnern des International Settlement mit gezwungener Heiterkeit kommentiert, über den Himmel, um in den dicht besiedelten Chinesenvierteln einzuschlagen. Aus diesem konkreten historischen Kontext biegt Ishiguro die Handlung unvermittelt in ein absurd angehauchtes und deutlich an «The Unconsoled» angelehntes Szenario ab: Wie in jenem Roman der Pianist Ryder von einer desorientierten, rundum in Intrigen und Streitigkeiten verstrickten Stadtbevölkerung mit aller Selbstverständlichkeit als Befreier von allem Übel empfangen wurde, ist nun der berühmte Detektiv Hoffnungsträger für die verstörten Europäer im Nobelquartier. Anders aber als Ryder, der sich für jedes noch so widersinnig anmutende Anliegen in Beschlag nehmen liess und in wirrem Zickzackkurs durch die gesellschaftlichen Höhen und Tiefen der namenlosen Stadt befördert wurde, darf Christopher Banks sein höchst persönliches Ziel – die Suche nach den Eltern – im Auge behalten; in dem des private eye , des Privatdetektivs freilich, dessen Einsichten dem Leser nicht ohne weiteres nachvollziehbar sind, am Schluss aber tatsächlich ins Herz der Finsternis führen.

Dieses Dénouement ist so drastisch, wie es das Genre des Kriminalromans verlangt; der eigentliche Showdown allerdings findet nicht bei der Begegnung zwischen dem Protagonisten und dem jählings demaskierten Bösewicht statt, sondern im Moment, wo die historisch-faktische und die fiktive Welt des Romans kollidieren. Besessen von seiner Mission, wagt sich Christopher Banks ins Chinesenviertel vor, wo sich japanische Soldaten und Kuomintang-Milizen nach Kräften massakrieren, während Frauen und Kinder im Labyrinth der zerbombten Mauern Schutz suchen. Christopher aber trägt seine sorgsam nach dem Bild des gentleman detective konstruierte Fassade aufrecht und unversehrt durch die schonungslos nach Massgabe der Realität geschilderten Ruinen – ein Akt der Selbstverblendung, die Ishiguro am Ende entsetzlich exponiert: Statt sich um ein offensichtlich unter Schock stehendes kleines Mädchen zu kümmern, das ihn, als einzig Überlebende, hilfesuchend ins verwüstete Heim der Familie bittet, beugt sich der Protagonist mit seiner Sherlock-Holmes-Lupe über den zerfetzten Leichnam, der wohl des Kindes Mutter war.

Hätte Ishiguro die Mission seines Helden sich in diesem makabren Bild erfüllen lassen, das Christophers verbohrte Suche nach der eigenen Vergangenheit ad absurdum führt, zugleich aber als Chiffre für eine äusserst wahrhaftige, abgrundtiefe Hilflosigkeit angesichts der realen, übermächtigen und unausrottbaren Präsenz des «Bösen» gelesen werden kann: dann hätte sein Roman vermutlich stärkeren Eindruck gemacht, als er es in der vorliegenden, «abgeschlossenen» Form tut. In dieser bekommen wir den Schurken, das Wiedersehen mit der Mutter, das resignativ gebrochene Happy End pünktlich geliefert; aber mit dem in der zuvor skizzierten Szene offengelegten grausamen Zusammenprall zwischen Imagination und Realität wären wir auf unsere Weise glücklicher gewesen. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Ishiguros jüngstes Meisterwerk - aufregend und feinfühlig zugleich." (Facts )

Kurzbeschreibung

Kazuo Ishiguro ist ein Autor der Superlative: Booker- und Whitbread-Preisträger, sein Werk in 28 Sprachen übersetzt, sein Weltbestseller "Was vom Tage übrigblieb" von James Ivory grandios verfilmt. In seinem neuen Roman, der ebenfalls gleich nach Erscheinen die Bestsellerlisten eroberte, erzählt Ishiguro die Geschichte von Christopher Banks, dem berühmtesten Detektiv im England der dreißiger Jahre. Banks wird vom ungelösten Geheimnis seines eigenen Lebens gequält. Als Kind verlor er unter mysteriösen Umständen in Shanghai seine Eltern. Dorthin macht er sich nun auf, um in der Stadt, die vom chinesisch-japanischen Kriege gezeichnet ist, sein Lebensrätsel zu lösen. Doch erst als er seinen Onkel wiedertrifft, erfährt er die bittere Wahrheit. Sie zerstört gnadenlos jene Kindheitsphantasien, die er als Junge um seine Eltern gesponnen hat.

Klappentext

"Ishiguros jüngstes Meisterwerk - aufregend und feinfühlig zugleich."
Facts

Über den Autor

Kazuo Ishiguro, 1954 in Nagasaki geboren, kam 1960 nach London, wo er Englisch und Philosophie studierte. Schon sein Erstling »Damals in Nagasaki« wurde mit dem Winifred-Holtby-Award der Royal Society of Literature ausgezeichnet. Es folgten zahlreiche weitere Preise und Auszeichnungen: u.a. der Whitbread Award und der Cheltenham Prize. 1989 erhielt er für seinen Weltbestseller »Was vom Tage übrigblieb«, der von James Ivory verfilmt wurde, den Booker Prize. Kazuo Ishiguros Werk wurde bisher in 28 Sprachen übersetzt. Für »Alles, was wir geben mussten« erhielt Ishiguro 2006 den Corine Preis. Der Autor lebt mit Frau und Kind in London.
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