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Als wir Waisen waren Taschenbuch – 1. September 2002


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 352 Seiten
  • Verlag: btb (1. September 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442729815
  • ISBN-13: 978-3442729814
  • Originaltitel: When We Were Oprphans
  • Größe und/oder Gewicht: 11,9 x 2,4 x 19 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 370.330 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Ishiguros jüngstes Meisterwerk - aufregend und feinfühlig zugleich." (Facts)

Klappentext

"Ishiguros jüngstes Meisterwerk - aufregend und feinfühlig zugleich."
Facts

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Kundenrezensionen

3.2 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Miezekatze am 31. Oktober 2010
Format: Taschenbuch
Kazuo Ishiguro ist wahrlich ein Meister der Sprache. Es war für mich eine Freude, dem eleganten Englisch des Ich-Erzählers Christopher Banks zuzuhören. Selbst den komplexen Zeitsprüngen konnte ich im Hörbuch ohne Probleme folgen, weil mich die Sprache so sicher durch die verwobene Handlung geleitet hat.

Womit ich allerdings streckenweise ziemlich kämpfen musste, war die Handlung. Einzelteile der Handlung (z.B. Christophers Kindheit in Schanghai) haben mich gefangen genommen. Aber die Zusammenfügung der Einzelteile zu einem Ganzen hat nicht geklappt und war für mich umso unglaubwürdiger, je weiter ich im Roman gekommen bin. Christophers Rückkehr nach Schanghai empfand ich als Bruch in der Handlung; während vor und in Schanghai ein Krieg tobt, scheint Christopher für die Ex-Pat Community in Schanghai eine Art Erlöser zu sein, der alles richten soll. Für mich war Christophers seltsamer Status nicht nachvollziehbar, und streckenweise glaubte ich, dass sich die ganze Schanghai-Chose als Fantasie eines Übergeschnappten bzw. Besessenen herausstellen würde. Umso erstaunter war ich über die banale Auflösung; mir geht es noch jetzt gegen den Strich, dass das Geheimnis um das Verschwinden von Christophers Eltern diesem einen derartigen Status gibt. Und dieses Geheimnis ist zur einen Hälfte lächerlich banal, und zur anderen Hälfte unglaubwürdig von vorne bis hinten.

Insgesamt war die Handlung enttäuschend, aber wegen der schönen Sprache noch 3 Sterne.
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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Gernot Hochmüller am 2. Dezember 2005
Format: Taschenbuch
Kann es sein, daß durch die Übersetzung so viel verlorengegangen ist? Ich habe nur die englische Originalausgabe gelesen (When we were orphans), aber das Buch hat mich auf eine Art beeindruckt, wie es schon lange kein Buch mehr geschafft hat.
Das ist keine klassische Detektivgeschichte, es geht um persönliche Reifungsprozesse, es geht um das Eintauchen in eine fassadenhafte, oberflächliche Welt, in der es dem Hauptdarsteller wie der Titanic ergehen wird.
So wie es für die Geschichte der Titanic völlig unwichtig ist, woher der Eisberg kam, so unwichtig sind die angeblichen Mängel dieses Buches.
Man muß schon mitdenken. Wer einfachere Kost bevorzugt, sollte lieber einen Harry Potter lesen.
Dieses Buch ist rundum empfehlenswert, zumindest für Leser, die an tiefgründigen Darstellungen des menschlichen Wesens interessiert sind.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von marielan VINE-PRODUKTTESTER am 6. September 2005
Format: Taschenbuch
Christopher Banks arbeitet in den 30er Jahren als erfolgreicher Detektiv. Er ist aufgewachsen in Shanghai, wurde aber, nachdem Vater und Mutter spurlos verschwanden, nach England gebracht. Jetzt macht er sich nach Shanghai auf, um das Rätsel aus seiner Kindheit zu lösen.
Erwartet man eine ähnliche Qualität wie die von Ishiguros anderen Romanen, wird man enttäuscht. Das Buch wirkt auf eine befremdliche Art halbfertig und skizzenhaft. Wieso wurde Banks so ein bekannter und erfolgreicher Detektiv? Die wenigen Anmerkungen dazu reichen nicht einmal mit viel Phantasie, um sich einen konkreten Fall vorzustellen. Sogar mit dem einzigen andeutungsweise beschriebenen Fall, dem Fund der Kinderleichen, lässt der Autor den Leser verständnislos zurück.
Die stärksten Passagen hat das Buch in den Rückblenden auf die Kindheit des Ich-Erzählers. Zwar bestehen auch diese Kapitel aus einer Sammlung von einzelnen Episoden, aber sie setzen sich, was Stimmung, Ereignisse und Charaktere angeht, zu einer Geschichte zusammen.
Der zerfahrenste Teil des Buches ist Banks Rückkehr nach Shanghai, wo er die Spuren seiner Eltern zu finden hofft. Er reist ausgerechnet zu der Zeit, wo der Krieg zwischen Chinesen und Japanern tobt, was seine Nachforschungen erschwert. Woher kommen auf einmal die Leute, die ihm zur Seite stehen - oder gestellt werden - und angeblich helfen? Auch hier sind wieder Mutmaßungen des Lesers notwendig ohne dass der Autor ihm mit einem einzigen Satz auf die Sprünge helfen würde. So macht das Lesen keinen Spaß, vor allem, weil sich auch die Hoffnung als trügerisch erweist, irgendwann käme die Aufklärung.
Stark dann wieder der Schluss, die Entdeckung, die Begegnungen und die illusionstötende Erkenntnis, wodurch Banks eigentlich zu dem werden konnte, der er ist.
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