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Als wir Römer waren
 
 
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Als wir Römer waren [Taschenbuch]

Matthew Kneale , Regina Rawlinson
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: Sammlung Luchterhand TB; Auflage: 2. Auflage (3. Dezember 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3630621260
  • ISBN-13: 978-3630621265
  • Originaltitel: When We Were Romans
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 546.743 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Matthew Kneale
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

„„Als wir Römer waren“ ist das, was man einen Kultroman nennt, was kann man mehr erwarten, Weltliteratur als Taschenbuch zu einem bezahlbaren Preis, und die große Tragödie der Menschheit vorgeführt mit bezaubernd amüsanter Leichtigkeit. Zum Heulen schön!“ (Deutschlandradio Kultur )

„Ein sehr empfehlenswertes Buch, das einen mitnimmt auf eine Reise, deren Bilder einem noch lange im Kopf herumspuken. Die Geschichte vom kleinen Lawrence ist das erste Buch, das ich im neuen Jahr gelesen habe. Gleich ein Volltreffer.“ (WDR2 )

„Der britische Autor Matthew Kneale entwirft das zwingende Psychogramm einer Kindheit im Schatten einer psychisch kranken Frau. Fast peinigend erzählt er davon, wie Nähe und Glück in Panik und Angst umschlagen und wieder in Nähe und Glück und immer so weiter. Dabei zeigt sich auch im Erzählton die ständige Unruhe und Bedrohung dieser Existenz.“ (KulturSpiegel )

Kurzbeschreibung

Eine zutiefst berührende Geschichte über den Verlust der kindlichen Unschuld

Lawrence ist noch ein Kind, aber er ist der Mann der Familie. Der Vater ist schon länger weg, also passt er auf seine kleine Schwester auf, die ihn, zugegeben, manchmal ganz schön nervt, und auch auf seine Mutter, die in letzter Zeit viel zu selten lächelt. Eigentlich ist sie meistens traurig und hat Angst, der Vater könnte plötzlich auftauchen. Aber dann hat die Mutter eine wunderbare Idee: Sie packen Kaninchen Herrmann und alles, was reinpasst, ins Auto und fahren in den Süden, nach Rom, wo sie einst glücklich war. Was als Abenteuer beginnt, entwickelt sich jedoch allmählich zum Alptraum, und Lawrence muss einige schwere Entscheidungen treffen, um seine Familie zu retten …

Vom Autor des Romans „Englische Passagiere“, ausgezeichnet mit dem Whitbread Book Award.


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Fast ein Kriminalroman - nur viel, viel besser, 23. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Als wir Römer waren (Taschenbuch)
Der aus der Sicht des kleinen Lawrence erzählte Roman ist ausgezeichnet konzipiert. Mich haben die Höhen und Tiefen der psychisch kranken Mutter und ihren beiden Kindern nicht mehr losgelassen. Da waren die historischen Rom-Einschübe nachgerade erholsam, weil man wusste, dass sich keine familiären Dramen ereignen konnten, während der Junge die Geschichte nach seinem Verständnis erzählt, übrigens sehr drollig. Auch seine Vorstellungen vom Universum sind sowohl sach- als auch altersgerecht dargestellt. Ein wirklich gutes Buch, das ich nur empfehlen kann.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Als wir Römer waren, 19. Mai 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Als wir Römer waren (Taschenbuch)
Ich möchte den anderen Rezensenten widersprechen.

Es ist ein paar Tage her, dass ich das Buch gelesen habe und es hat mich noch nicht losgelassen.

Von dem Schreibstil war ich nur am Anfang etwas irritiert. Aber haben wir nicht alle mal Huckleberry Finn gelesen?

Zunächst sieht es ja so aus, als wolle die Mutter tatsächlich ihre Kinder vor dem "stalkenden" Vater in Sicherheit bringen.

Für mich sind die Einschübe über die durchgeknallten Herrscher und schwarzen Löcher weder erholsam noch überflüssig, sondern sie kommentieren die Entwicklung der Familie oder nehmen sie vorweg.

Das Buch zeigt in erschreckender Weise, wie sehr ein Kind dem dominanten Elternteil glauben will, selbst unter den widernatürlichsten Umständen, und sich für das Glück dieses Elternteils verantwortlich fühlt.
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5.0 von 5 Sternen Traurige Kindheit, 16. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Als wir Römer waren (Taschenbuch)
Ich habe das Buch ohne Vorwissen vom Wühltisch erstanden, und ich muss sagen, es hat mich sehr berührt.

Es ist wohl wahr, als Leser bekommt man schnell mit, "wie der Hase läuft" und was mit der Mutter nicht stimmt. Worum es jedoch eigentlich geht in diesem Roman, ist die verstellte Sicht des 10jährigen Jungen. Er hat wohl im Hinterkopf eine leise Ahnung, kann es jedoch nicht begreifen, was mit seiner Mutter los ist. Es ist unendlich traurig, aus Lesersicht zu beobachten, wie ein Kind gezwungen wird, die Verantwortung für seine psychotische Mutter und ein kleineres Geschwisterchen zu übernehmen, ohne Hilfe von außen. Der Junge ist völlig überfordert, und die ganze Geschichte muss zwangsläufig in einer Katastrophe enden.

Das Buch ist durchweg spannend geschrieben. Die Sprache (aus der Sicht des Jungen, der Leser ist reiner Beobachter) ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, man findet aber schnell rein. Die Einschübe des Jungen über die Geschichten, die er von römischen Kaisern und Päpsten (völlig unzuverlässige Erwachsene) liest, verdeutlichen seine schlimme Lage.

Ein Buch, das mir länger in Erinnerung bleiben wird.
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