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Als Kunde bezeichnet, als Bettler behandelt: Erfahrungen aus der Hartz IV-Welt Broschiert – Oktober 2009


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Produktinformation

  • Broschiert: 136 Seiten
  • Verlag: VSA; Auflage: 1 (Oktober 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3899653866
  • ISBN-13: 978-3899653861
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 14,4 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 904.102 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Wolfgang Gern, Vorsitzender des Vorstandes des Diakonischen Werkes in Hessen und Nassau, Sprecher der Nationalen Armutskonferenz. Franz Segbers, Referatsleitung Arbeit, Ethik und Sozialpolitik im Diakonischen Werk in Hessen und Nassau, apl. Professor für Sozialethik an der Philipps-Universität Marburg.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

27 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Artikel 20 Grundgesetz am 9. Juli 2010
1962 verabschiedete der Deutsche Bundestag unter einer christlich-liberalen Regierung mit dem Bundeskanzler Konrad Adenauer das Bundessozialhilfegesetz (BSHG).

Das "moderne" BSHG löste damit die noch aus der Weimarer Republik stammenden Reichsgrundsätze über »Voraussetzung, Art und Maß der öffentlichen Fürsorge« und die »Verordnung über die Fürsorgepflicht« ab. Es machte aus Fürsorgeempfängern und »Ballastexistenzen«, wie das Prekariat bzw. die Bedürftigen von den Nationalsozialisten in der Zeit von 1933 bis 1945 auch bezeichnet wurden, Bürger eines demokratischen Rechtsstaates.

Der Wert des Lebens sollte gerade nicht nach dem wirtschaftlichen Nutzen beurteilt werden. Arme und Bedürftige sollten unabhängig von ihrer individuellen ökonomischen Leistungsfähigkeit einen Rechtsanspruch auf mehr als das zum Überleben Notwendige haben, nämlich einen Rechtsanspruch auf Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft und auf ein soziokulturelles Existenzmiminum. Soziale Integration statt sozialer Ausgrenzung war das Leitziel des Bundesozialhilfegesetzes.

Ausgehend von der Unantastbarkeit der Würde des Menschen, dem Gleichheitsgrundsatz und der Sozialstaatsklausel des Grundgesetzes sollte die Sozialhilfe in der jungen bundesdeutschen Demokratie auch lediglich als Generalausfallbürge dienen und als nachrangige Leistung im Netz der sogenannten sozialen Sicherung individuelle Notlagen absichern, wenn kein Einkommen/Vermögen vorhanden ist, das den Bedarf zum Leben deckt.

Im Zuge des (Peter) Hartz IV-Konzepts wurden die bisherige Sozialhilfe nach dem BSHG und die bisherige Arbeitslosenhilfe am 1. Januar 2005 zum Arbeitslosengeld II zusammengefasst (ALG II bzw. Hartz IV).
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Malerin am 28. November 2010
Zeigt, wie wir als Hartz- IV- Empfänger kriminalisiert, entrechtet, schikaniert und systematisch ausgegrenzt werden, wie man uns den nowendigen Lebesunterhalt entzieht. Und zwar so, daß es nicht- Betroffene nicht glauben. Es gibt ständig rechtswidrige "interne Anweisungen", Geld abzuknappsen- von der Miete, den Heizkosten, am Regelsatz. Beratungen für Hartz- IV- Leute gibt es grundsätzlivh nicht! Wenn man einen Anwalt braucht, wie ich jetzt, muß ich den auch erst mal bezahlen und bekomme in zwei bis vier Jahren (so langer dauert eine eKlage beim Sozialgericht) mein Geld zurück, wenn wir gewinnen.
Ich weiß nicht, wie ich weiter leben soll- u.a. wegen langandauernder Geldsperre- aber es ich niemand zuständig, kein Sozialamt, keine Schuldnerberatung, das sogenannte JobCenter schon gar nicht.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von HHarlekin am 1. Dezember 2010
Verifizierter Kauf
Gas-Ex-Kanzler Schröder verkündet heute noch stolz, daß er mit der damaligen rot-grünen Bundesregierung den größten Niedriglohnsektor Europas in Deutschland installiert habe. Auch die Hartz-Gesetze, insbesondere Hartz4, sind für diesen Altkanzler nach wie vor Glanzlichter seiner Regierungszeit. Das Hartz4-Gesetz entfaltet seine unheimliche und brutale Wirkung nicht nur gegenüber den sog. Langzeit-Arbeitslosen, sondern auch massiv gegenüber denen, die Arbeit haben. Die Arbeitseinkommen nicht nur im unteren Bereich verlieren seit Jahren an realer Kaufkraft, die Leiharbeitsbranche boomt wie nie zuvor in Deutschland. Armut ist sichtbar geworden in diesem reichen Land. Der Druck wirkt von unten immer stärker auch bis tief in die sog. "Mittelschicht" hinein. Und diese Folgen der Hartz4-Gesetzgebung sind politisch gewollt.

Mit dem Hartz4-Gesetz hat sich unsere Sozialgesetzgebung grundlegend geändert - vom "Wohlfahrtsstaat" zum "nationalen Wettbewerbsstaat", der "Sozialstaat" verwandelt sich in einen "Minimalstaat" - "der schlanke Staat nimmt sich im Bereich der Wirtschaftspolitik eher zurück, tritt aber im Bereich der Sozialpolitik fordernd und überwachend auf" - die "Bedarfsgerechtigkeit" wird verändert zur "Chancengerechtigkeit". Was bedeuten solche Formeln wie "Fördern und Fordern"? Vor allem für die Betroffenen? Davon handelt dieses Buch. Die Texte stammen von Mitarbeiter/innen des Diakonischen Werkes in Hessen und Nassau, von Autoren also, die aufgrund ihres leider reichen Erfahrungsschatzes tagtäglicher Beratungspraxis wissen, worüber sie berichten.

Anhand von realen Beispielen zeigen sie, was z. B.
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