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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen106
4,3 von 5 Sternen
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am 26. August 1999
Der Roman "Als Hitler das rosa Kaninchen stahl" von Judith Kerr ist der 1. Teil einer Romantrilogie die mit "Warten bis der Frieden kommt" ihre Fortsetzung, und mit "Eine Art Familientreffen" ihren Abschluß findet. Das junge Mädchen Anna flüchtet bereits 1933 mit ihrer Familie vor den Nazis. Die Flucht führt die Familie von Berlin in die Nähe von Zürich, un ca. ein Jahr später weiter nach Paris. Hierbei lassen sie nicht nur ihre Heimat sondern auch ein finanziell abgesichertes Leben hinter sich. Der Vater ist Journalist und erklärter Gegner Hitlers, und bekommt weder in der auf Neutralität bedachter Schweiz noch im von einer Wirtschaftskrise gebeutelten Frankreich eine gut bezahlte Stellung, so daß ein für die Wohlstand gewohnten Kinder ungewohntes Sparen Tagesordnung ist. Der Roman glänzt in der Beschreibung von Alltäglichem, in dem sich die katastrophale Wende dieser Zeit aber genau so wiederspiegelt wie in erheblich "politischeren" Büchern. Die klaren Sätze handeln von Problemen der Kinder, zum Beispiel sich mit den jeweiligen kulturellen Eigenheiten der Länder, oder auch einfach der Sprache, vertraut zu machen. Doch ebenso empfinden Anna und ihr Bruder Max diese Flucht als ein Abenteuer, und so wird sie dann auch sprachlich gezeichnet. Ich habe das Buch früher nicht gelesen, fand es aber auch in meinem Alter spannend geschrieben, äußerst interessant und in keiner Weise "kindlich". Das Buch erhielt den deutschen Jugendliteraturpreis. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 15. Januar 2000
Die Autorin hat mit der neunjährigen Anna, der Heldin des Buches, viel gemeinsam. Im Grunde schreibt sie eine Art Autobiographie. Wie Anna mußte sie während des Dritten Reiches im letzten Moment emigrieren und landete letztendich in London. Es könnte jetzt eines von vielen Büchern sein, die über dieses Thema geschrieben wurden, aber Judith Kerr scheint sich sehr genau erinnern zu können, wie sie die Dinge als kleines Mädchen erlebt hat. So, wie eben Anna Hitler ganz persönlich die Schuld dafür gibt, daß sie ihr Lieblinsstofftier nicht mitnehmen konnte. Sie läßt einen die Angst von Anna miterleben, daß die Familie getrennt werden könnte, zeigt aber auch, daß Kinder, solange ihre intimste Umgebung unverletzt bleibt, Ereignisse wie die Emigration durchaus als Abenteuer betrachten können. Ein sehr gefühlvolles, wunderschön geschriebenes Buch. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 15. September 2010
Meine 9jährige Tochter hat das Buch in einer Ferienwohnung gefunden und "in eins weg" gelesen. Daraus resultierten dann Fragen die wir gemeinsam besprochen haben. So hat sie auf einfühlsame Weise und in groben Zügen gelernt, was damals geschah. 9 Jahre mag sicherlich noch sehr jung sein und es kommt immer auf den "Typ" des Kindes an, bei uns war es genau richtig. Die Erzählerin spricht nicht explizit von KZs, sondern von ihrer Flucht und es wird eben deutlich, dass da etwas im Lande vor sich geht, wovor sie mit ihrer Familie fliehen muss. Aus der Nähe wird das Schicksal der Flüchtenden betrachtet und der Leser "lernt", oder entwickjelt eine Ahnung davon, wie es sein muss, alles hinter sich zu lassen. Quasi nur im Hintergund spielt sich das Grauen ab und bietet so eine gute Grundlage um über das 3. Reich ins Gespräch zu kommen. Sehr zu empfehelen sind auch die nachfolgenden zwei Bände der Autorin.
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am 15. Dezember 2015
Anna, das Alter Ego der Autorin Judith Kerr, muss als Kind mit ihrer Familie aus Deutschland fliehen, als Hitler die Macht ergreift, weil die Familie jüdisch ist.
Im Buch kommt immer wieder heraus, dass zumindest Anna die Flucht nicht nicht als furchtbares Schicksal empfindet, sondern auch als eine Art Abenteuer. Ich bin sicher, dass sie sich später nur an Sachen wie die Wohnung in Paris mit ihrer Concierge erinnert oder an die Ankunft in der Schweiz, während ihre Eltern die Flucht als Katastrophe empfinden.
Durch die Erzählung aus Annas Sicht wirkt die Flucht gar nicht so erschreckend. Es schwingt immer eine feine Komik mit, die einen beim Lesen oft Lächeln lässt, ohne dass die Geschichte wirklich ins Komische abgleitet. Ein wirklich tolles Buch aus meiner Sicht.

Zum Schluss war ich traurig, dass das Buch schon zuende war. Als ich es das erste Mal las, wusste ich nicht, dass es noch 2 Folgebände gibt, die es sich ebenso zu lohnen zu lesen.
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am 28. April 2007
Ich habe dieses an sich wunderbare Buch gerade mit meiner 6. Klasse behandelt und die Schüler waren sehr enttäuscht über die vielen Kürzungen. Mehrere ganze Kapitel, die teilweise entscheidend für die Entwicklung der Protagonistin Anna sind, wurden weggelassen. Einige Schüler haben sich die ungekürzte Ausgabe angeschafft und die anderen über den Inhalt der fehlenden Kapitel informiert.

Meine Schüler waren sich einig, dass sie weiteren Lesern die komplette Ausgabe empfehlen würden, auch wenn diese um einiges länger ist.
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am 26. April 2007
Das Buch von Judith Kerr "Als Hitler das rosa Kaninchen stahl" hat 240 Seiten. Die Hauptpersonen sind die Mitglieder der Familie Kerr. Anna aus der Familie Kerr erzählt das Buch aus ihrer Sicht. Das Buch spielt in den Jahren 1933-1935 in der Hitlerzeit. Es kam allerdings erst vor 34 Jahren in Deutschland heraus. Es enthält auch viele Informationen über die damalige Zeit, ist dabei nicht so brutal dargestellt, wie es eigentlich war. Das Buch ist spannend und lustig, aber an manchen Stellen auch etwas öde, weil verschiedene Personen es anders verkörpern. Z.B. als Annas Eltern aus der Schweiz nach Paris gefahren sind und Anna dachte, man würde 1000 Münzen auf den Kopf ihres Vaters schütten. Aber nachher kam er doch noch gesund nach Hause.

Ein Happy-End gibt es nicht, denn es ist ein Mehrteiler und wurde abgebrochen. Wir empfehlen das Buch ab 12 Jahren, denn es ist ein Jugendroman und es ist leicht zu lesen.

Jessica, Samira, Robin
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am 7. Oktober 2013
Die Geschichte handelt zur Zeit von Hitlers Machtergreifung. Das neunjährige Mädchen Anna muss mit ihrer Familie aus Deutschland fliehen.
Das rosa Kaninchen aus dem Titel der Erzählung kann Anna bei ihrem Aufbruch aus Deutschland nicht mitnehmen; es steht als Sinnbild für ihre Heimat und ihr früheres Leben, das ihr genommen wurde, weil sie es zurück lassen muss.

Es wird das Thema Hitler" und das Leben im Dritten Reich" aus Kindersicht und somit für Kinder gut nachvollziehbar dargestellt; und es werden die Begriffe aus der damaligen Zeit erklärt.

Mir gefällt die ruhige Erzählweise der Autorin, dabei ist das Buch keinesfalls langweilig oder langatmig.
Es wird auf der Gefühlsebene dargestellt, was es bedeutet bzw. wie es sich anfühlt, wenn Kinder ausgegrenzt werden, weil beispielsweise deutsche Kinder" nicht mit jüdischen Kindern" spielen dürfen.
Dennoch kommt der Roman nicht auf der Mitleidstour daher.
Diese Punkte haben mich überzeugt und ich finde die Erzählung eine gelungene Jugendliteratur.

Auf jeden Fall lesens- und empfehlenswert.
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am 26. April 2007
Das Buch "Als Hitler das rosa Kaninchen stahl" wurde von der Autorin Judith Kerr geschrieben. Es hat 240 Seiten und ist 36 Jahre alt. In dem Buch gibt sie sich als Anna Kerr aus. Es leicht zu lesen, und ist für Kinder ab 10 Jahre geeignet. Es ist ein guter Jugend-Roman.

Es ist sehr spannend, weil man mehr über die damalige Zeit erfährt. Das Buch ist zum Teil in der Ich-Form geschrieben. Es handelt im Jahre 1933. Was an dem Buch nicht so gut, ist das: Dass es einfach am Ende aufhört, und man erst denn nächsten Teil braucht, um zu wissen, was nun passiert. Wir würden es weiterempfehlen, weil es schnell zu lesen ist, und man viel über die damalige Zeit erfährt. Es ist auch ein gutes Projekt für eine Schulklasse.

Von: Hadra, Maximilian und Jana (10&11 Jahre alt)
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am 26. Mai 2016
Dieses Buch hatten wir in der Schule als Lesematerial, danach habe ich es eine ganze Zeit nicht gelesen, habe es auch jetzt nicht gelesen, sondern als Hörbuch gehört. Und ich muss sagen es viel mir sehr, viel auf das damals untergegangen ist. Wie bei dem Buch Rolltreppe abwärts, was auch ein sehr schönes Buch war. Bin wieder sehr zufrieden damit gewesen. Vielen dank an Amazon.
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am 17. März 2000
Wir finden das Jugendbuch deshalb so interessant, weil es die Erlebnisse einer jüdischen Familie auf der Flucht aus der Sicht der Geschwisterkinder Anna und Max beschreibt. Man kann sich gut in die Lage der Kinder hineinversetzen und erlebt ihre wahre Lebensgeschichte mit. Außerdem erfährt man in dem Buch viel über die Zeit des Nationalsozialismus. Nicht so gut hat manchen von uns gefallen, dass der Titel im Buch nicht erklärt wird, weil das rosa Kaninchen nur am Anfang erwähnt wird. Wir denken, dass der Titel deutlich machen soll, dass durch Hitler Annas vertraute Umgebung gestohlen wird. Das Buch empfehlen wir für alle Altersgruppen, auch für ältere Leute, weil sie an die Zeit unter Hitler erinnert werden. Für kleinere Kinder ist es aber teilweise zu schwer zu verstehen (die Sache mit dem Prof., der in der Hundehütte im KZ verrückt wird). Wir haben dem Buch nur vier Sterne gegeben, weil es manchmal etwas spannender sein müsste. Die Fortsetzungen würden wir auch sehr gerne lesen.
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