Die Geschichte hat mich sofort angesprochen, weil es von einer ganz alltäglichen Begebenheit ausgeht, wie sie jeder oder jedem von uns zu irgend einem Zeitpunkt im Leben passieren könnte, nämlich das Gefühl, auf der ganzen Linie gescheitert zu sein, sowohl beruflich als auch privat. Auf dem Weg in die Verzweiflung und in den Alkoholrausch, die Esssucht oder was auch immer, um die schmerzenden Gefühle und die Leere zu betäuben und zu vergessen...
Und dann taucht da plötzlich ein Harley-Fahrer auf, der vorgibt Gott zu sein... Langsam führt dieser die Hauptdarstellerin Christine zu Liebe und Fülle, mit Hilfe von sechs Geboten, die er ihr immer dann, wenn sie für den nächsten Schritt bereit ist, offenbart.
Die Handlung ist gut nachzuvollziehen und wirkt auf mich überhaupt nicht kitschig. Man kann das Buch in einem Rutsch auslesen, die Seiten sind sehr groß bedruckt.
So viel Weisheit in so einem kleinen Buch. Hätte ich nicht gedacht. Und am liebsten hätte ich es gleich nochmal gelesen. Somit ist es keine Frage, dass mich dieses Büchlein nun schon seit Jahren begleitet und mich an die schönen Seiten dieser Welt erinnert, wenn ich wieder mal mit dem Schicksal hadere.