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Als Gastschüler in den USA
 
 
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Als Gastschüler in den USA [Taschenbuch]

Max Rauner
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

"Die Zeit" vom 23.4.1998

"Die Zeit" vom 23.4.1998 zur Neuauflage 1998: An Tischgebete in der Gastfamilie, football- verrückte Mitschüler und das erste (mißglückte) Date erinnert Max Rauner sich noch gut. Zehn Jahre ist es her, daß er "Als Gastschüler in den USA" war, doch seine Erfahrungen bleiben zeitlos beispielhaft. Der kumpelhafte Ton des Buches richtet sich in erster Linie an Jugendliche. Aber auch Eltern und Lehrer sollten einen Blick hinein riskieren. Für eine Neuauflage sind die in den spannenden Erlebnisbericht eingestreuten Fakten jetzt noch einmal aktualisiert worden. Rauner stellt über fünfzig Veranstalter vor, beziffert die zu erwartenden Kosten, erläutert das amerikanische Schulsystem und gibt sogar Tips fürs richtige Gastgeschenk. Als Zugabe folgen Wissenswertes über Land und Leute samt Karte sowie eine Vokabelliste mit Pennälerslang. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

"Hörzu" vom 9.4.1999

"Hörzu" vom 9.4.1999: Insgesamt bieten über 50 deutsche Organisationen ein Schuljahr im Ausland an. Eine Übersicht geben die Info-Broschüre der Aktion Bildungsinformation und die Bücher "Ein Schuljahr in den USA" von Christian Gundlach sowie "Als Gastschüler in den USA" von Max Rauner. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Stiftung Warentest vom Oktober 1995

Stiftung Warentest vom Oktober 1995 zur Neuauflage 1995: Der erste Teil des Buches enthält die lesenswerte Schilderung eines Gastschülers über sein Jahr in den USA. Der zweite Teil bietet Infos zum Schüleraustausch. Im dritten Teil wird das Gastland vorgestellt. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

"Brigitte" 22/89

"Brigitte" 22/89 zur Erstauflage: Gute Mischung aus persönlichem Bericht und vielen Informationen. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

"Weserkurier" 219/89

"Weserkurier" 219/89 zur Erstauflage: "Als Gastschüler in den USA" liest sich locker und doch so informativ, daß dieses Buch nicht nur jenen empfohlen werden kann, die als Gastschüler in die USA reisen wollen. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

"Main-Post" 237/89

"Main-Post" 237/89 zur Erstauflage: In den USA zur Schule oder zur Uni gehen, das sind so prägende Erfahrungen, die kaum jemand, der dieses Abenteuer je gewagt hat, missen will. Nur zuvor, da sind natürlich eine ganze Menge Schwierigkeiten aus dem Weg zu räumen. Und wohlvorbereitet und informiert in den USA anzukommen, ist ebenfalls von Vorteil. Wer mehr wissen will, ist mit dem hervorragend geschriebenen Taschenbuch "Als Gastschüler in den USA" gut bedient. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Unverzichtbares Insider Know-How zu den US-Highschools, zu Programmen und Organisationen. Der Autor hat zunächst seine eigenen Erfahrungen locker, spannend und informativ zu Papier gebracht und erläutert zusätzlich alles Wissens- und Bedenkenswerte rund um die Planung und Realisierung eines Schulbesuchs in den USA: Übersicht über Daten und Preise von fast 50 Programmanbietern, Vorbereitung auf den Aufenthalt in den USA und zu erwartende Kosten, amerikanischer ‚Alltag' in Schule, Gastgeberfamilie und Öffentlichkeit, Sprache, Verhalten, Kirche, Sport und Social Life, Anerkennung von Leistungen in den USA durch deutsche Kultusbehörden und vieles mehr. Mit einem Beitrag von Karin Asmuß: Meine Tochter geht nach Amerika.

Umschlagtext

"Als Gastschüler in den USA" enthält unverzichtbares Insider-Know-How zu den US-Highschools, zu Programmen und Organisationen. Der Autor hat zunächst seine eigenen Erfahrungen locker, spannend und informativ zu Papier gebracht und erläutert zusätzlich alles Wissens- und Bedenkenswerte rund um die Planung und Realisierung eines Schulbesuchs in den USA: - Übersicht über Daten und Preise von fast 50 Programmanbietern. - Vorbereitung auf den Aufenthalt in den USA und zu erwartende Kosten - Amerikanischer "Alltag" in Schule, Gastgeberfamilie und Öffentlichkeit: Sprache, Verhalten, Kirche, Sport und Social Life - Anerkennung von Leistungen in den USA durch deutsche Kultusbehörden - und vieles mehr. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor

Max Rauner verbrachte sein elftes Schuljahr in Chattanooga, Tennessee, der Metropole des amerikanischen "Bible Belt". Darüber schreibt er spannend und mit Witz. Für den 60-seitigen Ratgeberteil recherchierte er bei Organisationen und Behörden. Heute lebt Rauner in Süddeutschland und arbeitet als Wissenschaftsjournalist. Durch Interviews mit GastschülerInnen und Recherche bei Behörden und Austauschorganisationen in den USA und in Deutschland bringt er sein Buch regelmäßig auf den neuesten Stand. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Auszug aus Als Gastschüler in den USA. Reise Know- How. von Max Rauner. Copyright © 1999. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

(Aus Kapitel 9: Senior Prom -- wie Schüler erwachsen (gemacht) werden) Das zweite Semester begann nach den Winterferien. Wir hatten an zwei Tagen 5 cm Schnee und auch prompt schulfrei. In Florida verkaufte ein Amateurfilmer seine Aufnahmen von der angeblich einzigen Schneeflocke des Jahres an eine Fernsehgesellschaft. Doch mittlerweile, Ende Januar, konnte ich schon wieder im T-Shirt 'rumlaufen. Der Schulalltag hatte begonnen, doch die Atmosphäre erschien mir unverkrampfter, lockerer, zumindest unter uns 12.klässlern. Dieses Semester war ganz den Seniors gewidmet.

Am 30. Januar leitete der senior distinction day eine Serie von Veranstaltungen ein, die als Höhepunkte im Leben eines High School Schülers gelten und den krönenden Abschluss in der graduation ceremony finden, der Diplomverleihung. Die Zeit bis zu jenem, für mich legendären 21. Mai, verging wie im Fluge, unterbrochen von 9 Tagen Osterferien. Kaum hatte ich das christliche Weihnachtsfest mit meiner 23köpfigen Familie (davon 3 Pastoren) verdaut, wurden - zurück in der Schule - in der zweiten Januarwoche die Vorbereitungen für den senior distinction day getroffen.

Während einer Versammlung aller Seniors in der Aula sollten herausragende Schüler ausgezeichnet werden, sogenannte Superlatives. ich verstand nur Bahnhof, doch das war ja nichts Neues, ich würde mich überraschen lassen. Die Vorbereitungen für den Tag liefen auf Hochtouren, ohne dass ich es wahrnahm. Homeroom Time, 15 Minuten, die wir jeden Mittwoch in einem nach dem Alphabet geordneten Klassenverband verbrachten. Hier wurden die organisatorischen Dinge der Schule geregelt. Wir bezahlten z.B. die 2,5 Dollar Schulbuchbenutzungsgebühr, füllten Fragebögen aus oder hörten der Verlesung einer neuen Verordnung zu. Häufig sassen wir auch einfach da und unterhielten uns. Eines Mittwochs verteilte meine Homeroom-Lehrerin Zettel. Wir sollten Vorschläge für bestimmte Kandidaten aufschreiben. Zunächst waren da Mister und Miss Hixson. Diese Titel verstand ich. Doch es folgten Bezeichnungen, deren Bedeutung ich zwar kannte, deren Sinn mir allerdings schleierhaft war. Da stand unter anderem: Most intelligent, Most ambitious, Most School Spirit, Most talented.

Ich konnte mir nicht vorstellen, hier Schüler als "Intelligenteste/n" oder "Talentierteste/n" vorzuschlagen und war mir der Bedeutung dieser Zettel auch nicht bewusst. Tatsächlich aber befand ich mich mitten in demokratischen Wahlgang für die Bewertung herausragender Schüler. Die Homeroom-Lehrerin nannte die Bedingungen für die Kandidaten: 2 Jahre Schüler unserer Schule und ein Notendurchschnitt von mindestens 2,5. Das entspricht in etwa der deutschen 4+. Ein ganz schlechter Schüler konnte schon mal nicht Freundlichste/r, schon gar nicht Ehrgeizigste/r sein - in Gedanken klammerte ich Boyd aus. Ausserdem durfte die Homecoming Queen, namentlich Kristie Graham, nicht als Miss Hixson gewählt werden. Mein Tischnachbar füllte gewissenhaft seinen Zettel aus. Gut, ich überlegte also krampfhaft, welcher meiner Freunde oder Mitschülerinnen für welchen Titel in Frage kam. Freundlichste/r und Zuverlässigste/r, das ging noch, ich schrieb "Ian Smith " und "Dinah Lagergreen". Nur wer war der/die Ehrgeizigste oder Talentierteste unserer Schule? Ich liess einige Lücken und gestehe an dieser Stelle, dass ich hinter wittiest (geistreichster) meinen Namen schrieb. Den Bogen gab ich als letzter ab, es klingelte.

Der Sinn dieser Aktion war mir trotz Nachfragens immer noch unklar - sollten die Gewinner einen Preis bekommen, ein Stipendium oder eine Pizza-Party gratis? -, als ein paar Wochen später bereits das Papier mit der engeren Auswahl in Homeroom verteilt wurde. Meinen Namen fand ich natürlich nicht, auch keinen meiner Vorschläge. Wir mussten jetzt nur noch zuordnen: etwa 20 Namen für 10 Titel. Ich gab den Zettel diesmal nicht ab, zumal ich die wenigsten der aufgelisteten Schüler näher kannte – die Mädchen waren hübsch und beliebt, die Jungen hielten sich nach der Schule zum Grossteil im Hantelraum auf. Mehr wusste ich nicht, und mir war nicht klar, wozu das alles.

Am 30. Januar ging mir ein Licht auf - Wir waren gebeten worden, uns formal zu kleiden: Hemd, Schlips, am besten Lackschuhe. Die Zeremonie begann, Schulleiter und Lehrer hielten Reden, dazwischen auch ein Mr. Business, diesmal von unserem "Adoptiv-Vater", Red Food Store. Es wurde gebetet, aufstehen, setzen. 370 Seiniors füllten die Stuhlreihen vor der Bühne, die jüngeren Jahrgänge bevölkerten die Tribünen. Der Name jedes einzelnen Seniors wurde aufgerufen, alles Diplom-Anwärter. ... Drema Randolph, Max Rauner, David Rawiszer... Ein kurzer Augenblick des Hochgefühls, doch erbarmungslos drängte das Alphabet. Nun traten die zwölf Calendar Girls des Key Club auf die Bühne, gefolgt von den Superlativen. Hier waren sie also, die Freundlichsten und Talentiertesten, standen in Pärchen auf der Bühne, Applaus. Da waren Lory und Michael als Most School Spirit, Marc und Melody als die ehrgeizigsten (Most ambitious) obwohl eigentlich Scott viel ehrgeiziger war als Marc?! Aber Scott war schon Best All-Around; und wenn ich mir es recht überlegte, so umfasste das ja alles, also auch Ehrgeiz.

Ich hätte auch gerne dort oben gestanden, bewundert von über 500 Schülern, die nicht neidisch zu sein schienen. Man akzeptierte die Hierarchie, jeder an seinem Platz. Es kam noch besser. Ich erinnerte mich nicht mehr, die folgenden Pärchen gewählt, geschweige denn, den Wahlzettel gesehen zu haben. Bei so vielen Titeln konnte es allerdings passieren, dass man einen Wahlgang mal nicht richtig wahrnahm und die ohnehin unbekannten Namen wie beim Lotto zuordnete und ankreuzte. Auf der Bühne standen sechs Pärchen, gekleidet wie die Superlatives, die Damen im Kleid, die Herren in Frack (Tuxedo) oder schlicht im Anzug. Es handelte sich um die Beauties and Beaus der Hixson High School. Der französische Part meines Grosshirns trat in Aktion, kombinierte und tippte auf die deutsche Übersetzung "Schönheiten der Schule". Recht gehabt. Scott, Angie, Kristi, Brent, Gina, Fuston und Tom mussten sich erst gar nicht umziehen, sie gehörten sowohl zur Klasse der Beauties and Beaus als auch zu den Superlativen. Der Vormittag steuerte dem Höhepunkt entgegen. Auf der Bühne hatten diesmal fünf Pärchen - übrigens immer Zweck-Paare, d.h. zusammengewählt - vor zwei dekorativen Blumentopfsäulen Platz genommen: das sogenannte court. Wie der Zufall es wollte, zählten acht der zehn Glücklichen zu den Superlativen und/oder den Schönheiten, Scott und Kristie waren auch dabei. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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