Pressestimmen
Hellmut Karasek über das Buch: Matthias Gretzschels Band Als Dresden im Feuersturm versank ist ein ergreifendes Buch, gerade weil es versteht, das Persönliche zu objektivieren. Es rührt ans Herz, weil es in der Lage ist, die Gefühle des Schmerzes zu versachlichen und weil es das Luftkriegsgrauen unter die historische These stellt, dass Wer Wind sät (wie die Deutschen im Zweiten Weltkrieg) Sturm ernten wird ein Buch voll anteilnehmender stupender Sachkenntnis. (Hellmut Karasek)
Kurzbeschreibung
Der in Dresden aufgewachsene Journalist und Autor Matthias Gretzschel beschreibt die Vorgeschichte des Bombenkriegs, die britische Strategie des "moral bombing" und die Situation in Dresden während der NS-zeit. Gestützt auf historische Dokumente, Tagebuch-Aufzeichnungen und literarische Zeugnisse rekonstruiert er den Verlauf des Dresdner Infernos aus der Elebnisperspektive unterschiedlichster Zeitzeugen, darunter der jüdische Romanist Victor Klemperer, der amerikanische Kriegsgefangene und spätere Autor Kurt Vonnegut sowie sein Vater Gerhard Gretzschel, Pfarrer der Bekennenden Kirche.
Weitere Themen mit authentischem Bildmaterial sind die Legendenbildung nach 1945, die Instrumantalisierung des Dresden-Bombardements in den Auseinandersetzungen des Kalten Krieges, der teilweise zerstörerische Wiederaufbau während der DDR-Zeit und schließlich die Wiedererrichtung Frauenkirche als weltweites Versöhnungssymbol.