Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
solider Thriller, mit übernatürlichen Ansätzen, 1. April 2009
Alphabet Killer hat mal wieder Anleihen einer wahren Begebenheit, was für den Filmgenuss nicht sonderlich wichtig ist. Man sollte den Film als Film schauen und nicht nach den wahren Hintergründen suchen. Handlung: "Der Film handelt von einem Serienmörder und die Hauptdarstellerin versucht diesen zur Strecke zu bringen. Interessant wird dieses, weil die Hauptdarstellerin selbst an einer schizophrenen Krankheit leidet und Halluzinationen bekommt. Aus diesem Grund wird Sie vom Fall abgezogen, weil niemand ihr glaubt. Bis 2 Jahre später der Täter abermals zuschlägt und Sie wieder mit an dem Fall arbeiten darf. Dort beginnt der Film dann auch erst richtig" Eliza Dushku, vielen bekannt aus Buffy oder Tru Calling, spielt hier nach Wrong Torn Ihre 2. richtige Hauptrolle. Diese meistert Sie überraschend gut. Sie spielt den Charakter sehr glaubwürdig und schafft es den Zuschauer auch mitfühlen zu lassen. Auch der restliche Cast ist solide und man sieht einige mehr oder weniger bekannte Schauspieler. Die Story bietet nicht viel Innovatives, langweilt aber zu keinem Zeitpunkt. Die übernatürlichen Dinge passen wegen der Krankheit von Eliza Dushku sehr gut, was den Film etwas interessanter macht. Allerdings hat der Film aufgrund der Umsetzung nicht viel Platz für großes Tempo und hoher Spannung (Nervenkitzel). Aus diesem Grund wird der Film definitiv nicht jeden ansprechen da er sehr storylastig ist. Es wird eher auf Dramaturgie gesetzt. Die Auflösung zum Ende dürfte einige dann überraschen, aber manch einer kann es auch Erahnen (ich jedenfalls). Zudem wird der Schluss nicht jedem gefallen, aber da sollte ich nicht zuviel verraten. Fazit: Ein solider Film der mich zu keinem Zeitpunkt gelangweilt hat, sich aber leider nicht durch etwas besonderes hervorhebt. Aufgrund der recht guten Story, der sehr guten Leistung Eliza Dushku, der Dramaturgie und der positive Umsetzung ist der Film sehenswert. Insgesamt ein Film der irgendwo zwischen 3 und 4 Sternen schwankt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Nett, 12. September 2010
Die Serienkiller - Thematik bietet auch nach dem x-ten Aufguß immer wieder interessante Filme, die ich nur äußerst ungern verpasse. Somit wird fast alles konsumiert. Wenn dann auch noch Rob Schmidt (Wrong turn) auf dem Regiestuhl Platz nimmt und mit Eliza Dushku, Michael Ironside und Timothy Hutton nicht gerade eine viertklassige Darstellerriege an Bord hat, kann man schon ein bißchen was erwarten. Aber bitte nicht zuviel. "The Alphabet Killer" ist äußerst dröge und vermag kaum zu fesseln. Wenn schon die ersten Halluzinationen und Geistermädchen auftauchen, fühlt man sich schnell als konsumierender Wiederkäuer. Natürlich ist die Hauptdarstellerin schizophren, wird vom Dienst suspendiert, die Kollegen mißachten alle Hinweise, erwischen den Falschen und natürlich beruht alles auf wahrer Begebenheit. Schon klar. Trotz dieser Durchschnittlichkeit ist es aber immerhin noch möglich, das ganze spannend zu verpacken aber auch das gelingt nicht immer. Zu sehr ist man mit den "Aussetzern" der ermittelnden Polizistin beschäftigt, die irgendwann langweilen. Die Auflösung gelingt, trotz der zum Teil sogar interessanten Ermittlungen, nur durch einen puren, völlig konstruierten Zufall und vermag ebenfalls nicht zu fesseln. Dafür sind aber die Motive des Killers für den zweiten Mord absolut gelungen, was man ihm auf die Habenseite buchen kann. Ebenso das Endszenario, das durchaus überzeugend ist. Wäre nur der Rest so einfallsreich gewesen. Immerhin basiert der Film aber auf wirklich stattgefundenen Mordfällen, wodurch die filmische Abhandlung aber noch schlechter erscheint. Der Respekt gegenüber den Opfern und Hinterbliebenen ist nämlich meines Erachtens hier nicht gegeben, da man nur einen Unterhaltungsthriller ohne Mehrwert abliefern wollte. Das das anders geht hat man bei "Zodiac" gesehen. Somit bleibt "The Alphabet Killer" nur ein durchschnittlicher Thriller, den man wohlwollend als nett bezeichnen kann.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Solide "True Crime"-Kost (mit all seinen Stärken, aber auch Schwächen...), 10. April 2009
Vorweg: "Alphabet Killer" mag kein Killer von einem Film sein und dennoch kann das Teil, zumindest phasenweise, sehr gut unterhalten. Vieles, wenngleich nicht alles, dreht sich hier um die bis heute nicht aufgeklärten Kindermorde in Rochester, N.Y. Drei junge Mädchen, allesamt aus ärmlichen Verhältnissen mit einem engen Bezug zur katholischen Kirche, wurden Anfang der Siebziger in diesem Vorort von New York vergewaltigt und anschließend umgebracht. Angeblich wählte der Täter (oder die Täter) seine (ihre) Opfer nach den Initialen ihrer Vor- und ihrer Nachnamen aus. Und obwohl es sich um den Ort Rochester, N.Y. handelt(e), wurde nicht Rochesters bekanntester Serienmörder Arthur "The Genessee-Killer" Shawcross mit den Morden in Verbindung gebracht. Nein, viele ("Hobby"-Profiler) gehen seither davon aus, dass die in Rochester, N.Y. geborenen Kenneth Bianca und dessen Cousin Angelo Buono, die Ende der Siebziger in L.A. nachweislich die "Hillside Strangler"-Morde begingen, auch für diese Taten verantwortlich gewesen sein könnten. Nun aber zu den harten Fakten: Rob Schmidt, der mit "Wrong Turn" und seiner Masters Of Horror-Episode "Right To Die" zwei durchweg spannende Nagelbeißer ablieferte, verzichtete hier bewusst auf die bewährte "Silence Of The Lambs"-Blaupause. Schmidt ging sein Projekt eher unaufgeregt und ruhig an. Wohl aus Kostengründen entschied er sich, die Handlung des Films nicht in die Siebziger zu verlegen. Stattdessen darf die psychisch labile Megan Paige (Eliza Dushku aus "Wrong Turn") in der Neuzeit ermitteln - und hierbei kläglich scheitern. Schlimmer noch: Die Polizistin, die (wie sich später herausstellt) an hochgradiger Schizophrenie leidet, geht an den drei Morden kaputt. Ihr ergeht es also so wie der Hauptprotagonistin in Guillaume Nicloux vergleichbaren "Cette Femme-là" - denn merke: Obsession ist nicht immer der beste Ratgeber, erst Recht nicht dann, wenn es um die Aufklärung von Morden wie diesen hier geht... Dummerweise können bis auf die gewohnt solide agierenden Michael Ironside und Timothy Hutton nicht alle Schauspieler überzeugen. Für einen ordentlichen Video-/DVD-Abend reicht es jedoch allemal. Wer also Bock auf ein "Sixth Sense"-lastiges, True Case-angehauchtes Serien Killer-Psychogramm (mit seinen Stärken und Schwächen) hat, ist hier ganz gut aufgehoben...
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