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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Besser kann man Doom-Metal nicht spielen!!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Alone,Ltd. (Audio CD)
Wie sehr habe ich dieses Album herbei gesehnt...! Jetzt dreht es sich schon seit zweiten Monaten fast unaufhörlich in meinem Player, und ich war bisher kaum in der Lage, dieses wundervolle Stück Musik in halbwegs angemessene Worte zu fassen. SOLITUDE AETURNUS muß jeder einfach mal selbst gehört haben, denn die Schönheit, Dramatik, Melancholie, Schwere und Genialität eines überirdischen Doom Metal-Monsters wie "Scent of death" kann man nur andeuten, aber nicht wirklich treffend beschreiben. Jener Opener wischt gleich sofort alle Zweifel, ob die Herren es denn wohl noch drauf haben, mit Nachdruck vom Tisch. Das letzte Album "Adagio" erschien schließlich bereits 1998 und reichte damals schon nicht mehr ganz an unsterbliche Klassiker und Meilensteine des Metal wie "Into the depths of sorrow" (1991), "Beyond the crimson horizon" (1992) und "Through the darkest hour" (1994) heran. Doch genau auf diesem musikalischen Niveau ist "Alone" nun wieder anzusiedeln - eine beeindruckende Leistung, und noch deutlich mitreißender als das auch schon sehr gelungene Comeback der Seelenverwandten Schweden um den moppeligen Mönchen. John Perez` und Steve Moseleys Gitarren leben, atmen und klagen herzzerreißend mit jeder Note, Rob Lowe singt wie ein von allen Musen geküßter Großmeister, so unglaublich intensiv und beschwörend, dass einem eine Gänsehaut nach der anderen über den Rücken läuft. Besser kann man epischen Doom und majestätischen Heavy/Power-Metal nicht miteinander verknüpfen, außer Solitude Aeturnus haben dies nur Candlemass auf ihren frühen Alben in eben solcher Vollkommenheit beherrscht. Dabei läßt sich feststellen, dass Perez & Co. auf "Alone" das Pendel wieder öfter in Richtung klassischen Doom ausschlagen lassen, man hört wieder mehr Reminiszenzen an frühe Black Sabbath oder Trouble heraus. Dies verleiht den Songs zusätzliche Tiefe und Spannung, die halt einer eher Power Metal-lastigen Platte wie "Adagio" irgendwie fehlten. Klagende, mystisch-vernebelte Hymnen wie "Waiting for the light" oder "Blessed be the dead", sich bedrohlich auftürmende, hypnotisierende SloMo-Riffsalven wie "Sightless" oder "Tomorrow`s dead" (beide mit absolut fesselnden Götterrefrains!) und schnurrend unter die Haut gehende Feeling-Lehrstücke wie "Upon within" oder "Burning" formen zusammen mit bebenden Doom-Monolithen wie dem bereits erwähnten "Scent of death" oder "Essence of black" ein schlicht und ergreifend perfektes Album, das einmal zu den ganz großen Klassikern dieser Dekade zählen wird. Wunderbare, Herz und Verstand gleichsam betörende Musik und heißer Anwärter auf den Titel "Album des Jahres"!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
tolles Album, toller Sänger,
Von Thorsten (www.myrevelations.de) - Alle meine Rezensionen ansehen (VINE®-PRODUKTTESTER) (TOP 1000 REZENSENT)
Rezension bezieht sich auf: Alone (Audio CD)
Acht Jahre sind im Musikbusiness eine Ewigkeit. In acht Jahren haben manche Bands schon zwei Reunions hinter sich. Aber im Doom Geschäft ist man halt laaangsam und ich bin so was froh, dass die US Doom-Power Metal Band Solitude Aeturnus noch am Leben sind und mit "Alone" wieder mal ein Album machen. Das düstere Artwork von Travis Smith passt hervorragende zur Musik und ich hoffe nur dass die Fans auch dem sechsten Album der Band die Treue halten. Denn Solitude Aeturnus sind sich immer treu geblieben! Auch wenn seit der Bandgründung im Jahre 1987 nur noch der unverwechselbare Robert Lowe (Gesang) und Bandboss John Perez (Gitarre) von der Originalbesetzung übrig sind, weiß man direkt beim ersten Song welche Band gerade läuft! Solitude Aeturnus haben in der Vergangenheit immer Alben aufgenommen die unterschiedlich klangen, aber immer Solitude Aeturnus waren. So sind auch die 10 Songs von "Alone" vertraute Überraschungen und eine Offenbarung für Ketzer wie mich, denen normalerweise viele Doomköppe zu langsam oder monoton sind. Alle Songs leben von den schweren, langsamen Riffs, der düsteren Grundstimmung und der wirklich tollen Stimme Lowes. So haben die Solitudes mal wieder einen Klassiker fabriziert!
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Einfach nur schön!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Alone,Ltd. (Audio CD)
Gott sei´s gedankt, dass es solche Musik gibt!!! Die Texaner haben sich, und mal ehrlich, wer hätte es nach den Jahren gedacht, selbst übertroffen.Solitude lassen die Dunkelheit endlich wieder hell erstrahlen. Andächtig und mit Bedacht werden die Töne gesetzt, jeder hat exakt den Platz, der ihm scheinbar vom Beginn der Unendlichkeit an zugedacht ist. Eine schier überwältigende Woge an Feinfühligkeit und leidenschaftlicher Hingabe umspült immer wieder leise den Hörer mit offenen Ohren. Ja, "laut" sind sie nur selten, wollen sie eigentlich auch nicht sein. Allesamt sind sie exzellente Musiker mit enormer Eigenständigkeit, was in unserer derzeitigen Welt voller unerträglicher Plagiate nicht hoch genug geschätzt werden kann. Eine selige Insel der Entspannung und Befriedigung bieten uns die Amerikaner mit "Alone", weit ab vom "höher - schneller - weiter" und "Quantität ist gleich Qualität"-Sumpf. Die Komplexität der Musik vom Schlage einer Band wie SOLITUDE AETURNUS offenbart sich eben nicht etwa in der Anzahl und Kniffligkeit der Akkorde und Rhythmusstrukturen, sondern sie liegt zunächst verborgen in den emotionalen Tiefen ihres Klangmeeres. Lässt man seine Ohren nur an der Oberfläche dahinkräuseln, nehmen sie leider die Quintessence nicht wahr... Anspieltipps erübrigen sich eigentlich angesichts der überragenden Gesamtqualtität von "Alone", aber mit "Tomorrows Dead" bekommt man schonmal einen Chorus serviert, der zügig Appetit auf mehr macht! Nur nebenbei: das tragende und sehr markante Riff von Black Sabbaths "Heaven & Hell" ist wohl eines der simpelsten in der Welt des Stahls. Vielleicht auch gerade deshalb so effektiv... und auch Dream Theater hatten ihren Durchbruch u.a. "Pull me under" zu verdanken, welches ein für diese Band geradezu unerhört einfaches Grundriff bringt! SOLITUDE AETURNUS sind tiefgehend, die Kategorien "pompös und aufgeblasen" übernehmen allerdings ganz sicher andere Akts im Musikbusiness... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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