Alex, ein einsamer Teenager, befindet sich in therapeutischer Behandlung. Ihre Eltern sind tot und sie sucht verzweifelt nach Freunden. Das zieht jedoch fatale - tödliche Konsequenzen mit sich.
Eines vorweg: ALONE ist kein Teenie-HighschoolFilm ala Scream oder Konsorten. Hier ist die ganze Materie und Szenerie viel erwachsener, düsterer und verstörender. Gedreht ist der Film aus einer interessanten Perspektive, nämlich aus der von Alex - einer psychsisch kranken Seele, die äußerste Zerstörungswut an Tag bringt.
Höllisch gute Schnitte, schnelle Szenenwechsel, klaustrophobische Verfolgungsjagden - alles so, als wäre der Zuschauer direkt im kranken Hirn des Hauptprotagonisten. Und dann wäre da noch die berühmt-berüchtigte Dinner-Szene: viel möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, nur das sich der eigene Magen bei manchem komplett umdrehen wird. Eine scheußlich-geniale Szene die Kultcharakter besitzt.
Fazit: ALONE ist ein spannender - klaustrophobischer Horror-Thriller, der trotz einfacher Mittel optisch sehr ansehnlich ausgefallen ist. Ein wirklich erwähnenswertes Erstlingswerk eines jungen Regisseurs!