Helen ist ein passionierte Hobby-Country-Sängerin. Doch leider hat sie nicht mehr lange zu leben. Ohne das Wissen ihres Ehemannes macht sie sich auf den Weg nach Nashville, um sich einen letzten Traum zu erfüllen. Doch sie landet im falschen Flugzeug und deshalb nicht in den USA sonders auf Jamaika. Dort möchte sie schnellstmöglich wieder weg, was sich aber als nicht gerade einfach erweist. Sie lernt Rosie kennen, die sie erst einmal in den falschen Bus setzt und ihr mit einem Trick ein paar Dollar für eine falsche Fahrkarte abluchst. Nun, trotz dieses ziemlich unglücklichen ersten Einstiegs laufen sich die beiden Frauen fortan immer wieder über den Weg und irgendwann sind sie nahezu unzertrennlich, sozusagen als Schicksalsgemeinschaft. Helen kommt nicht von Jamaika los, aber ihr Country-Musik-Faible lässt sich doch durchaus gut mit Reggae-Klängen verbinden. Helen begegnet Menschen, die ihr, für die letzten Wochen, die ihr noch verbleiben eine neue Blickrichtung ermöglichen und altvertrauten Personen auf ganz neue Art.......
Heike Makatsch habe ich schon länger nicht mehr in einem Film gesehen. In diesem spielt sich für mich recht überzeugend. An ihr liegt es also nicht, dass der Film nicht so ganz an meine Seele heranrobben konnte. Die Botschaft des Filmes: Das Glück kann man überall finden (man muss nur die Augen dazu öffnen), ist ja nicht so ganz neu. Dramatik wird der Handlung alleine dadurch schon verliehen, dass die Hauptakteurin unwiderruflich sterbenskrank ist. Durch diese Finalität erlangt sie eine besondere Tiefe, sollte man glauben. Dass dann irgendwie alles schief geht auf dem Weg nach Nashville grenzt schon an eine gewisse naive Sichtweise eines möglichen Handlungsverlaufes. Der Film glänzt dort, wo es um alte Werte wie Freundschaft, Vertrauen und bedingungslose Liebe geht. Schade, dass diese nicht rundum zum Tragen kommen können, da einzelne Stränge doch irgendwie profan und abgeschmackt wirken.