Desert Rock aus Tucson, Arizona vom wirklich Allerfeinsten. Hart und Kompromisslos, wobei trotzdem die langsameren Stücke fast überwiegen. Manchmal an Tom Waits erinnernd, auf jeden Fall die Reibeisenstimme von Sänger Joe Pena. Es fällt schwer, einzelne Songs herauszuheben. Ich probiere es trotzdem: Vielleicht das fast schon sparsam instrumentarisch begleitete "Love Me Bad", das kräftig losrockende "Love Don't Rain" oder das hymnenartige "Hold My Heart". Oder auch "I'll Never Know", schon ziemlich genial, wie der Song so schleichend vorankriecht, um dann förmlich zu explodieren. Aber auch solche Feinheiten, wie das Piano am Ende von "Alligator Face" oder die Orgel in "Shoes" dürften die Rockerherzen höher schlagen lassen. Fazit: ein unverzichtbares Teil, das in jedes CD-Regal gehört!