Alltag in Amerika - Leben und Arbeiten in den USA: Ein praktischer Ratgeber für Neuankömmlinge in den USA1. Der Einband
Äußerlich unterscheiden sich beide Werke kaum. Nimmt man die 2. Auflage in die linke Hand und die 3. Auflage in die rechte Hand, merkt man von der Dicke beider Bücher, weniger vom Äußeren, schon einen Unterschied. Die 3. Auflage ist bedeutend dicker, was an den 20 Seiten (von 287 Seiten auf 317 Seiten) liegt.
2. Neuerungen
Was ist also neu? In meiner Rezension zur 2. Auflage habe ich das Buch inhaltlich dargestellt. Daher wird einigen Lesern diese Rezension nicht unbekannt vorkommen. Daher lesen Sie bitte die Abschnitte 1 und 2, die die Neuerunge darstellen.
Ein Kapitel mit eminenter Bedeutung ist dazu gekommen, nämlich Wege in die USA". Hierin sind z.B. zeitlich begrenzte Aufenthalte, Arbeitserlaubnis für Ehepartner oder dauerhaft in die USA einwandern und einige weitere enthalten. Nicht uninteressant fand ich den Abschnitt Beibehaltung der deutschen Staatsangehörigkeit", da hierüber nicht viel bekannt ist. Dabei zeigt Kai Blume auf, dass man die Beibehaltung der deutschen Staatsangehörigkeit vor dem amerikanischen Einschwörungstermin erhalten haben muss. Wer hätte das gedacht?
Weiter hat das Kapitel 3 -Mitnahme von Haustieren- eine Neuerung erfahren. Was bedeutet eigentlich K-9 unit?". Tierfreunde können hier dazu lernen...
Im Kapitel 6 - Geldfragen - sind die Abschnitte Die neuen 1-Cent-Münzen", Tipps für einen guten Credit Report" und Vorsicht beim Autokauf" hinzugekommen. Gerade der letzte Abschnitt ist nicht uninteressant.
Wer in den USA Leute kennen lernen will, findet im Kapitel 7 - Wohnung - den neuen Abschnitt Tipps zum Leute kennenlernen" sicherlich nicht uninteressant.
Kapitel 11 -Post - enthält den neuen Abschnitt Unerwünschte Kataloge abbestellen". Gerade hier empfehle ich einen Blick rein.
Wesentliche Abschnitte sind in Kapitel 13 - Altersvorsorge - hinzu gekommen. Gerade aktuell sind die Abschnitte Deutsch-Amerikanisches Sozialversicherungsabkommen", Entsendung" und Staatliche Altersrente in den USA". Diese Abschnitte haben mich wirklich aufgeklärt und ich kann jeden hier nur zur Vorsicht anmahnen, diese Abschnitte nicht inhaltlich aufzunehmen.
Wer den Zusammenhang zwischen einem deutschen Fliegerhelden und einem amerikanischen Pizzaproduzenten interpretieren möchte, sollte in Kapitel 16 - Handel und Gastronomie - diesen neuen Abschnitt lesen.
Kapitel 17 - Rund ums Auto - enthält mit dem neuen Abschnitt Anwälte gehen auf Kundenfang" eine klares Beispiel, warum eine vollumfängliche Versicherung gerade in den USA sich lohnen kann.
Auch Kapitel 18 - Öffentliche Verkehrsmittel - enthält einen neuen Abschnitt Auf (ehemaligen) Schienenwegen wandern", der in der inhaltlichen Umsetzung in Deutschland sicherlich auch nicht unsinnig wäre.
"Indianer in den USA" als neuer Abschnitt in Kapitel 19 - Geographie - zeigt eine statistische Aufführung über die Indianer, die zum Nachdenken veranlasst.
Wer schon immer wissen wollte, Was sind Black Friday und Cyber Monday?", sollte sich über diesen neuen Abschnitt im Kapitel 22 - Feiertag - schlau machen.
3. Die Inhalte
Alle Änderungen zur 2. Auflage in einer Rezension darzustellen, würde auch das Bild der 2. Auflage verfälschen. Die Rezension soll von der 2. Auflage ein Bildnis mit einem subjektiven Eindruck wider geben (objektiv kann niemand sein...). Daher bitte ich diese Rezension nicht als einen Vergleich zu sehen, sondern als einen Eindruck von der 3. Auflage. Für alle Kapitel gilt: es sind zu fast allen Themen Internetadressen im Text direkt enthalten. Damit verbunden lassen sich gleich die Probleme analysieren, die sich für jeden persönlich aus dem Text ergeben. Finde ich persönlich sehr gut, denn wenn ich nicht eine Ewigkeit suchen muss sondern gleich den passenden Link habe, was gibt es Besseres?
3a. Umzug
Wie in der 2. Auflage hat Kai hier das wichtige Kapitel im Lebensabschnitt an zweiter Stelle genannt, denn das neue Leben in den USA beginnt nunmal nach der Einwanderungsprozedur. Hier werden wirklich wichtige Themen angeschnitten. Was nehme ich mit bzw. was kann und was darf ich denn überhaupt mitnehmen? Meine Glotze? Mein Auto, was mir über die Jahre treu war und ans Herz gewachsen ist? Nicht jeder Mensch trennt sich von seinem Hab und Gut. Wer in die USA geht, nimmt sein bisheriges Leben mit. Man(n)/Frau kann einfach nicht einen sauberen Cut machen und dann in ein fremdes Land gehen. Oder: wohl dem, der dies so einfach schafft.
In diesem Kapitel werden so wichtige Themen wie z.B. Haushaltsgeräte, Kleine Elektrogeräte, Fernseher, Videos, Laptops und weitere Elektroartikel beleuchtet. Aber auch wichtige Themenbereiche "wie man sich bettet, so liegt man". Hier findet man Aussagen zu amerikanischen Bettgrößen.
Natürlich wird auch die seltene Pflanze und das generell liebste Kind des Mannes, sein Auto bedacht. Alles in allem ein rundes Kapitel, das einem gleich bewußt macht, den Umzug wirklich richtig zu planen. Denn wer hier schon Fehler macht, macht noch viele mehr ....
3b. Mitnahme von Haustieren
Die geliebte Hauskatze respektive der geliebte Hund. Was muss ich tun, wenn ich meinen "besten Freund" mitnehmen möchte? Und was ich wirklich toll finde, ist der Abschnitt "Ein Haustier in Amerika adoptieren". Kai Blum zeigt hier auf, dass Tierfreunde auch die Möglichkeit haben, verstoßene Tiere vor dem Tod zu bewahren. Das hat kein Lebewesen verdient!
3c. Anreise
Dieses Kapitel zeigt die verschiedenen Anreisemöglichkeiten in die USA auf. Der Flug, die Schiffsreise auf dem Passagierschiff, aber auch auf dem Frachtschiff. Und auch hier sind die entsprechenden Links vorhanden.
3d. Social Security Card
Hier wird deutlich, dass Kai das Buch durchdacht hat. Ich bin jetzt mit meinem Krempel in den USA gelandet. Wat nu? Genau, ohne die SSC geht nunmal gar nichts. Ich kann dieses Kapitel allen nur ans Herz legen! Wer dieses Kapitel aufmerksam liest und auch befolgt, ist gesichert. Kai nennt hier auch wichtige Links zu Internetadressen als auch Toll-Free-Numbers.
3e. Geldfragen
Nun, diese Fragen tauchen auch hier in meinem Leben jeden Tag auf. Den Auswanderer treffen sie aber an einer ganz bestimmten Stelle. Wieviel Geld benötige ich, um meinen Lebensunterhalt am Anfang in den USA bestreiten zu können?
Angesichts der oben genannten Auswanderer-Reality-Soaps eine gute Frage. Wer wie dort mit 5.000 Euro nach Kanada geht, kommt nun mal nicht weit. Aber halt, wir reden hier von den USA. Nun, auch Kai Blum kann hier keine klare Summe nennen. Da wäre er ja der David Copperfield der Auswanderer. Die Summen hängen in der Tat vom persönlichen Lebensstil und den Gepflogenheiten ab. Aber wie man z.B. ein Bankkonto eröffnet und vor allem wo, das kann man hier lesen. Zu welcher Bank gehe ich am besten? Wo kann ich an Gebühren sparen? Wie mache ich einen Geldtransfer? Und soll ich mein deutsches Bankkonto behalten? Kann ich auch dort Online-Banking betreiben und was um Himmels Willen ist der Unterschied zwischen Debit Card und Credit Card. All diese und noch mehr Fragen rund um die Piepen werden durch dieses Kapitel beantwortet.
3f. Wohnung
Die Wahl des Wohnortes ist natürlich ein grundlegendes Thema, das auch hier behandelt wird. Im Forum wird oft die Frage gestellt, wohin in den USA auswandern?
Dass diese Frage natürlich nicht durch dieses Buch beantwortet werden kann, leuchtet ein. Aber es ist eine wirklich gute Hilfe in solchen Fragen. Die Entscheidung liegt natürlich beim Individuum selbst! Aber bei Themen wie Wohnungssuche oder wie ich eine geeignete Wohnung finde, ist hier Rat vorhanden.
Oder das Thema Meldepflicht. Gibt es die nun in den USA oder nicht? Lest das Kapitel .....
Oder: was ist der 20 Dollar-Lebensretter? Aber auch Fragen wie z.B. Waschmaschine, Geschirrspüler oder das! Thema schlechthin: die Klobrille wird auch hier behandelt. Wer sich in den USA gewundert hat, wie manche Leute eine solche Klobrille "ohne Zielen" verwenden kann, findet hier die Antwort.
3g. Hauskauf
Dieses Kapitel erklärt sich eigentlich von selbst. Allerdings: welche Formen von Wohneigentum gibt es in den USA eigentlich, wenn ich mich dort nicht auskenne? Und gibt es dort so etwas wie einen Makler? Wie finanziere ich? Ist das einfacher als in Deutschland oder anderswo? Muss ich dort auch den Makler oder auch Steuern für das Haus bezahlen? Also was bitte schön ist denn in den USA beim Hauskauf anders als in Deutschland? Beim Lesen dieses Kapitels habe ich bemerkt, dass die USA hierin gar nicht so weit von Deutschland entfernt ist. Allerdings gibt es einige Punkte, die einen Hauskauf in den USA von Deutschland unterscheiden! Und die sind wirklich wichtig.
Wer will den schon Lungenkrebs durch Radon haben? Kai weist hier auf einen sehr wichtigen Punkt hin. Und auf viele weitere in diesem Kapitel.
3h. Umzug innerhalb der USA
Dieses Kapitel ist kurz, behandelt aber die Thematik Mobilität. Also genau gesagt drei Seiten lang. Aber auch hier wird der Umzug innerhalb der USA genau beschrieben und für den Interessierten finden sich hilfreiche Links zu den Internetadressen oder Adressen.
3i.
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