Auch mit ihrem bereits sechsten Album bewegen sich die sympathischen Iren fernab billiger Popmusik und oberflächlichen Textbotschaften und präsentieren Standfestigkeit im kurzlebigen Business, sowie eine ungebrochene Leidenschaft für gute Musik.
Statt des typischen Westlife-Sounds, der sich bisher in gefühlvollen Balladen wie "Unbreakable", "Flying without wings" oder "Tonight" und mitreißenden Up-Tempo-Nummern wie "World of our own", "Bop Bop Baby" und "When you're looking like that" manifestierte, macht die Band dieses mal eine Zeitreise in die berühmte "Rat-Pack-Ära" und überrascht mit Swingstücken.
Trotz des Ausstieges von Brian McFadden, dem mit "Irish Son" ein erstklassiges Solodebut gelang, ist kein Qualitätsverlust im Auftreten und Gesang der Vocalband erkennbar. Ganz im Gegenteil: Die vier Iren harmonisieren erstklassig und führen mit viel Gefühl und Charme durch die Frank-Sinatra-Zeit. Mal einfühlsam, sanft und romantisch, wie in "When I fall in love", "The way you look tonight" oder "Smile", mal rockig und energiegeladen wie in "Mack the knife", "Clementine" und "Ain't that a kick in the head" präsentieren die liebenswürdigen Iren, begleitet von einem 60-köpfigen Orchester die ganze Bandbreite ihrer Stimmfarben, verwischen Liebeskummer und tristes Alltagsleben und regen zum träumen an.
Tipp: Die englische Version von "Allow us to be Frank" enthält außerdem den Song "Moon River" in dem Mark Feehily mit ganzer Stimmbreite überzeugt.
"Allow us to be Frank" ist ein absolut gelungenes Swingalbum von vier außergewöhnlich talentierten Jungs, die trotz ihres Erfolges mit beiden Beinen fest auf dem Boden geblieben sind und eine ungebrochene Liebe für ihre Träume und ihre Fans bereithalten. Musik die von Herzen kommt und sicherlich viele Herzen tief berühren wird!