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Allmen und die Libellen [Gebundene Ausgabe]

Martin Suter
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (92 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

4. Januar 2011
Allmen, eleganter Lebemann und Feingeist, ist über die Jahre finanziell in die Bredouille geraten. Fünf zauberhafte Jugendstil-Schalen bringen ihn und sein Faktotum Carlos auf eine Geschäftsidee: eine Firma für die Wiederbeschaffung von schönen Dingen. Die Geburt eines ungewöhnlichen Ermittlerduos und der Start einer wunderbaren Krimiserie.Allmen, eleganter Gentleman, Lebemann, Kunstsammler und charmanter Hochstapler, hat über die Jahre das Millionenerbe seines Vaters durchgebracht. Das hochherrschaftliche Anwesen musste er verkaufen, er hat sich mit seinem lebenserfahrenen Faktotum Carlos aus Guatemala ins bescheidene Gärtnerhaus zurückgezogen. So schlecht er mit Geld umgehen kann, so virtuos beherrscht er den Umgang mit Schulden und Gläubigern. Insbesondere die diskrete Geschäftsbeziehung zu einem Antiquitätenhändler hilft ihm immer wieder aus der Bredouille. Anfangs war Allmen bei ihm guter Kunde, mittlerweile ist er guter Lieferant, erst mit Stücken aus der eigenen Sammlung, dann mit Objekten, über deren Herkunft ein Gentleman besser schweigt. Bis ihn nach einem alkoholseligen Opernabend Jojo, eine heißhungrige junge Frau, in die See-Villa ihres Vaters abschleppt und er dort eine Sammlung von fünf bezaubernden Jugendstil-Schalen entdeckt, jede ein kleines Vermögen wert. Und jede mit einem Geheimnis behaftet. Eine Herausforderung, an der er wachsen - oder die ihn das Leben kosten kann.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 194 Seiten
  • Verlag: Diogenes; Auflage: 1 (4. Januar 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257067771
  • ISBN-13: 978-3442462223
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,2 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (92 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 78.739 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Martin Suter, geboren 1948 in Zürich, ist Schriftsteller, Kolumnist (er schrieb die wöchentliche Kolumne ›Business Class‹ und verfasste die Geschichten um Geri Weibel) und Drehbuchautor (u.a. schrieb er 2009 das Drehbuch zu dem Film ›Giulias Verschwinden‹). Bis 1991 arbeitete er als Werbetexter und Creative Director, bis er sich ausschließlich fürs Schreiben entschied. Seine Romane – zuletzt erschien ›Der Koch‹ – sind auch international große Erfolge. 2011 erschien der Auftakt zu seiner Krimiserie, ›Allmen und die Libellen‹. Martin Suter lebt mit seiner Familie in Spanien und Guatemala. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiert .

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Slimline 4. Februar 2011
Von arandbe
Format:Gebundene Ausgabe
So dünn wie die Buchdecke ausgefallen ist, so dünn kommt (quantitativ) der Inhalt daher. Nachdem mich "Der Koch" so begeistert hat, habe ich alle Romane von Martin Suter hintereinander verschlungen, und mir hat alles so gut gefallen, dass ich "Allmen und die Libellen" blind gekauft habe. Ich mag diese präzise und schnörkellose Sprache und die Art wie er seine Geschichten erzählt. Martin Suters Stil ist für mich die moderne Fortführung großer Schweizer Schriftsteller wie Friedrich Dürrenmatt oder Max Frisch. Ohne Zweifel, auch dieser Suter ist wieder kurzweilig und fein erzählt. Doch nach nur 2 Stunden Lesevergnügen bleibt ein bisschen der schale Geschmack, ob da nicht einfach mal jemand schnelle Kasse machen wollte. Trotzdem bin ich auf den nächsten Suter gespannt, aber da werde ich mich bis zum Taschenbuch gedulden.
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38 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Katharina
Format:Gebundene Ausgabe
Als grosser Martin Suter Fan musste ich mir diese Neuerscheinung (diesen Monat erschienen, nur gut ein Jahr nach dem letzten Roman) natürlich sofort unter den Nagel reissen, aber muss nun leider gestehen, dass diese nicht wirklich besonders lesenswert oder gar war. Ein kurzes Vergnügen (das Buch ist in ca 2 Std gelesen), was sich quasi wie eine Kurzgeschichte liest - und da hakt es auch schon: mein Eindruck ist, dass Suter diese kurze "Krimikomödie"; (obwohl ich das Leben des Allmen eher tragisch als komisch finde) geschrieben hat um seinen neuen Helden und dessen Diener vorzustellen, für die er möglicherweise eine ganze Serie an Abenteuern schreiben wird. Die Handlung war etwas flach und schnell durchschaut, mit vielen Klischees bestückt, aber wurde (wie immer) durch den klaren, fliessenden Stil von Herrn Suter schön geschrieben.
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35 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Gentleman unter den Schriftstellern 5. Juni 2011
Von RainLeser VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
"Alles Abgestandene der vergangenen Nacht hatte sich verflüchtigt, und das Muffige des Tages sich noch nicht festgesetzt. Es roch nach der fauchenden Lavazza, an der Gianfranco gerade die Milch für einen Cappuccino aufschäumte, den Croissants auf den Tresen und Tischchen und den Parfums und Eaux de Toilette der paar Müßiggänger und Flaneure, denen um diese Zeit das Viennois gehörte. Einer von ihnen las ein Buch. Ein englisches Paperback, dem er den Rücken gebrochen hatte, damit er es einhändig lesen konnte."

Dieser Mann ist Johann Friedrich Allmen, einstmals reicher Erbe eines Schweizer Grundstücksmaklers. Vom riesigen Vermögen seines Vaters ist nichts mehr übrig. Mit seinem treuen Diener Carlos lebt er im gläsernen Gartenhaus seiner ehemaligen Villa "Schwarzacker". Seine Ausgaben deckt er mit kleinen Diebstählen wertvoller Antiquitäten, die er einem befreundeten Händler unter der Hand weiterverkauft. Durch die Bekanntschaft mit der reichen Industriellentochter Joelle gelangt er, unrechter Weise, in den Besitz einer wertvollen Jugendstilschale des Künstlers Galé. Einen Tag nachdem er diese seinem Hehler Jack Tanner veräußert hat, wird dieser ermordet in seinem Laden aufgefunden. Kurze Zeit später wird auch auf Allmen ein Mordanschlag verübt.

Mit "Allmen und die Libellen" beginnt Martin Suter seine erste Kriminalserie. So zumindest lautet die Vorankündigung des Verlages. Kriminalromane sind mittlerweile zur austauschbaren Massenware geworden. Was der talentierte Schweizer hier vorlegt gehört keinesfalls zu dieser Kategorie.

Die Lektüre dieses Buches erscheint wie die Reise in eine andere Zeit oder besser aus der Zeit heraus. Allmen, der elegante Held der Geschichte, hat etwas von einem Lord Peter Wimsey. Feine Kleidung und exzellente Manieren täuschen seine Umwelt darüber hinweg, dass von seinem einstigen Vermögen nichts mehr übrig ist. Dennoch wandelt dieser feinsinnige Mann seinen Lebensstil nicht. So serviert ihm sein Diener Maistortillas und Bohnen auf gestärktem Leinen mit Silberbesteck. Noblesse oblige.

Auch seine sonstigen Gewohnheiten entsprechen eher denen eines englischen Landedelmannes als denen eines abgebrannten Kleinganoven. Der obligatorische Morgenkaffee im vornehm ergrauten Café Viennois. Was Suter hier beschreibt, mutet in der heute vorherrschenden hektischen Betriebsamkeit an, wie Relikte aus einer entschwundenen Welt. Privilegierte Nichtstuer und ihr geregelter Müßiggang Eine so harmonische Szenerie bekommt man heute in Bestsellern selten zu lesen. Schön, das es noch Schriftsteller gibt, die es lohnend finden eine solche herauf zu beschwören.

Beim Lesen fasziniert nicht nur die Handlung obgleich sie auf eine gemütliche, fast beschauliche Art spannend ist. Allmen ist ein Gentleman der alten Schule. Diskret, zurückhaltend, wach und intelligent. Im Prinzip auch hochmoralisch und grundehrlich. Er bewahrt sich, trotz seiner Antiquitäten Gaunereien, ein reines Gewissen und auch eine lautere Seele. Sicher drängt es einen zu erfahren was es mit den wertvollen Schalen auf sich hat, wer auf Allmen geschossen hat und vor allem wie er der drohenden Gefahr entkommt. Dennoch verfolgt man das Geschehen nicht atemlos, sondern eher langsam und bedächtig. In dem Bewusstsein hier ein Buch zu genießen, wie ein gutes Glas Rotwein. Jedes Wort auskostend.

"Carlos, darf man etwas unehrliches tun, wenn man in Not ist? Como no, war Carlos Art, ja zu sagen. Wenn man mit etwas Ehrlichem nicht aus der Not heraus kommt. Aber nur etwas Unehrliches. Nichts Kriminelles. Die Antwort kam rasch, wie die meisten von Carlos Antworten. Es war, als besäße er einen großen Vorrat an fixfertigen, abrufbaren Antworten auf alle Fragen des Lebens."

Mit Allmen und seinem Diener Carlos hat Martin Suter ein neues Duo am Kriminalfirmament aufgehen lassen, auf dessen weitere Abenteuer man sich unbändig freut. Zum einen um noch einige "fixfertige" Lebensratschläge zu bekommen. Zum andern weil es ein Genuss ist, diese zu lesen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
1.0 von 5 Sternen Unsympathisch !
Sorry, Herr Suter, aber dieses Buch hat mir überhaupt nicht gefallen. Ich bin normalerweise ein Freund von Suter-Bücher, aber die Hauptperson dieses Buches ist wirklich... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Tagen von leseratte veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Allmen und die Libellen
Eine spannende Geschichte + ein wunderbarer Schreibstil = Suter vom Feinsten, einfach KLASSE !
Das Buch hat mich gefesselt und ich konnte es erst weglegen, als ich es zu Ende... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Tagen von Blümchen veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein Schlitzohr mit Stil und Geschmack
Johann Friedrich von Allmen hat über Jahre in großzügiger Weise das Erbe seines Vaters unter die Leute gebracht. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Tagen von dadaxel veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr gutes Suter Buch
Eines der wenigen Suter-Bücher, die mich tatsächlich überzeugt haben! Hierzu unbedingt auch "Allmen und der Rosa Diamant" als Fortsetzung lesen!
Vor 1 Monat von Peggy Heunemann veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Spannend und bis zum Schluss für Überraschungen gut
Es lohnt sich den vermutlich ersten "Allmen"-Roman zu lesen. Ob sich allersings alle weiteren so lohnen, muss man sehen. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Hobby-Vulkanologe veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Es fehlt etwas der Pfeffer
Allmen und die Libellen scheint der Auftakt einer Krimiserie zu sein. Im Mittelpunkt steht der Müßiggänger Allmen, der über viele Jahre ein Millionenerbe... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Swen Piper veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen ab der zweiten Hälfte gewinnt der Roman an Tempo
Nun, so nach meinem Geschmack ist das Buch nicht. Der Lebemann, der durch den Verkauf von (gestohlenen) Antiquitäten sienen Lebensunterhalt verdient und dann auf die Idee... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Milchbart veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Einfach Suter!
... ein (wiedereinmal) wortgewaltiges Buch von Martin Suter, welches ich an einem Tag verschlungen habe. Riechen Sie das Croissant? Den Geruch im Gärtnerhaus? Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Domnec Êlle veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Herr Suter kann das besser
Eher eine belanglose Geschichte, die auf Buchformat aufgeblasen wirkt. Herr Suter hat einige schöne Romane geschrieben. Schade, dass er solche Fingerübungen verkauft.
Vor 5 Monaten von Torsten Maul veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Fünf Sterne..von einem Anti - Suter Unfan
Ich habe alle Suter Bücher gelesen, weil ja alle davon sprechen. Ich lese seine Kolumnen..und seine Interviews. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Larina veröffentlicht
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