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Alliierte Kriegsverbrechen - Vergessene Kriegsgräuel im Zweiten Weltkrieg [2 DVDs]
 
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Alliierte Kriegsverbrechen - Vergessene Kriegsgräuel im Zweiten Weltkrieg [2 DVDs]

- , -    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: -
  • Regisseur(e): -
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 1.0)
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • Anzahl Disks: 2
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Polar Film + Medien GmbH
  • Erscheinungstermin: 14. Oktober 2005
  • Spieldauer: 90 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000BNUXPI
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 26.461 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Vergessene Kriegsgräuel im Zweiten Weltkrieg

Dieser Film ist ein erschütterndes Dokument menschlicher Grausamkeit. Er macht deutlich, dass im Zweiten Weltkrieg Kriegsverbrechen auf allen kriegführenden Seiten stattfanden - und keine Spezialität einer einzelnen Nation waren. Er ermöglicht Einblicke in einige der zahllosen Kriegsverbrechen, die auch auf alliierter Seite verübt wurden. Die Dokumentation aus dem Jahre 1983 ist der einzige Beitrag, den das deutsche Fernsehen je zu diesem Thema ausstrahlte.
Die Basis des von dem international renommierten, amerikanischen Völkerrechtler und Historiker Alfred de Zayas aufbereiteten Materials stellen die Akten der "Wehrmacht-Untersuchungsstelle für Verletzungen des Völkerrechts" (WUSt.) dar. Mit diesen Akten konnte jedes der alliierten Kriegsverbrechen dokumentiert und belegt werden.
Die beiden nach Kriegsverbrechen an der West- und an der Ostfront gegliederten Teile der Dokumentation zeigen u. a.:

- das Massaker an Lazarettinsassen in Feodosia durch die Rote Armee
- die Versenkung von Rot-Kreuz-Schiffen und das Beschießen von Rot-Kreuz- Einrichtungen durch die britische und die amerikanische Luftwaffe
- Massenvergewaltigungen und zahllose Ermordungen beim Einmarsch der französischen Armee in Stuttgart
- Massenvergewaltigungen und Ermordung nahezu der kompletten Dorfbevölkerung im ostpreußischen Nemmersdorf beim Einmarsch der Rotem Armee
- Bombenterror gegen die Zivilbevölkerung der deutschen Städte durch die US-Airforce und die britische Luftwaffe

Produktbeschreibungen

Alliierte Kriegsverbrechen. DVD-Video AV Vergessene Kriegsgräuel im Zweiten Weltkrieg - Klassiker der Zeitgeschichte


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
208 von 238 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Erschütternd... 4. November 2005
Von EvilElvis
...man kann es nicht anders sagen.
Unglaublich warum man erst jetzt, 60 Jahre nach Kriegsende, anfängt Verbrechen an deutschen Soldaten, an deutschen Frauen und Kindern zu veröffentlichen - finden diese Taten erst jetzt ein Gehör, beziehungsweise Beachtung?

Die Dinge, die man durch Dokumenationen, wie diese oder auch "Über Galgen wächst kein Gras - US Folterjustiz vom Malmedyprozess bis Abu Ghraib" erfährt, lagen viel zu lange im Dunkel.
Der international renommierte, amerikanische Völkerrechtler und Historiker Alfred de Zayas stellte Akten der „Wehrmacht-Untersuchungsstelle für Verletzungen des Völkerrechts” zusammen und erläutert diese in Statements.
Der Film baut auf seine Arbeit auf.

Das Filmmaterial ist erschütternd und beweist, dass nicht nur deutsche Soldaten Verbrecher waren, wie es doch immer wieder versucht wird, darzustellen.
Das weiß man ja spätestens nach den Veröffentlichungen diverser Photos aus amerikanischen Gefangengenlagern...

Dies soll hier aber kein politsches Forum geben.

FAZIT:
Durch den Völkerrechtler und Historiker Alfred de Zayas, bekommt dieser Film, wie auch "Über Galgen wächst kein Gras" (in dem er ebenfalls zu Wort kommt), ein anderes Aussehen.
Es wird folgendes dokumentiert:

· das Massaker an Lazarettinsassen in Feodosia durch die Rote Armee
· die Versenkung von Rot-Kreuz-Schiffen und das Beschießen von Rot-Kreuz- Einrichtungen durch die britische und die amerikanische Luftwaffe
· Massenvergewaltigungen und zahllose Ermordungen beim Einmarsch der französischen Armee in Stuttgart
· Massenvergewaltigungen und Ermordung nahezu der kompletten Dorfbevölkerung im ostpreußischen Nemmersdorf beim Einmarsch der Rotem Armee
· Bombenterror gegen die Zivilbevölkerung der deutschen Städte durch die US-Airforce und die britische Luftwaffe

Als Bonus beinhaltet die DVD viele CD-Rom Parts, ein Interview mit Prof. Dr. Dr. Alfred de Zayas...

Wenn es nicht ein trauriges Thema menschlicher Taten wäre, möchte man meinen - gute DVD.

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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von LD
Der Film "Alliierte Kriegsverbrechen - Vergessene Kriegsgräuel im Zweiten Weltkrieg" ist der einzige Beitrag dieser Art, der bisher jemals im deutschen Fernsehen ausgestrahlt wurde. Und auch das nur ein einziges Mal. Ich gehörte 1983 zu den Zuschauern. Das ist jetzt 26 Jahre her und nie mehr habe ich diesen Film vergessen. 2008 entdeckte ich ihn bei Amazon wieder.

Der Film besteht aus zwei Sendungen. Die erste befasst sich mit alliierten Kriegsverbrechen an der West-, die zweite mit jenen an der Ostfront. Erfreulicherweise waren die Macher bemüht, auch den Blick auf die andere Seite nicht völlig außer Acht zu lassen, obwohl das Thema "ALLIERTE Kriegsverbrechen" heißt. So beginnt die erste Sendung mit der als "Massaker von Le Paradis" in die Geschichte eingegangenen Erschießung von 88 britischen Kriegsgefangenen auf Befehl des SS-Obersturmführers Fritz Knöchlein und zeigt dazu ein Interview mit William O'Callaghan, einem der beiden einzigen Überlebenden. Die zweite Sendung wird mit einem Hinweis auf den sogenannten "Kommissarbefehl" eingeleitet, demzufolge alle von der Wehrmacht gefangengenommenen Politkommissare der sowjetischen Armee sofort zu erschießen waren.

Deutlich arbeitet die Sendung heraus, daß die meisten Kriegsgräuel sich gegen besonders Wehrlose richten: Gefangene, Verwundete, Zivilisten. Der jeweilige Sieger übt das Recht des Stärkeren aus. Dies ist keine deutsche Spezialität, sondern ein universelles Phänomen.

Die nun dargestellten Beispielfälle wurden von der am 4.9.1939 gegründeten Wehrmacht-Untersuchungsstelle für Verletzungen des Völkerrechts (WUSt) zusammengetragen und recherchiert. Von ursprünglich rund 8.000 (!) Ermittlungsfällen wurden viele durch Kriegseinwirkung vernichtet; etliche waren bei Kriegsende auch noch nicht vollends bearbeitet. Die verbliebenen 226 Aktenbände lagern momentan im Bundesarchiv-Militärarchiv Freiburg/Breisgau. Wer sich dafür interessiert, dem sei Alfred de Zayas Buch "Die Wehrmacht-Untersuchungsstelle." empfohlen.

Die Palette alliierter Kriegsverbrechen reicht weit: Schiffbrüchige, deutlich gekennzeichnete (!) Lazarette und Rot-Kreuz-Schiffe, sogar ein militärisch gar nicht genutztes italienisches Kloster (Monte Cassino) fielen gezielten Luftbombardements bzw. dem MG- und Artilleriefeuer der westlichen Alliierten zum Opfer. Deutsche Kriegsgefangene wurden bei verschiedenen Gelegenheiten einfach erschossen. Verheerende Bombenangriffe auf deutsche Städte, Tiefflieger, die sogar auf Einzelpersonen im Feld Jagd machen, massenhafte Vergewaltigungen, usw.

Doch es kommt noch schlimmer - nämlich in der zweiten Sendung, die sich mit der Ostfront befasst. Grauenhafte polnische Auschreitungen gegen Angehörige der deutschen Minderheit unmittelbar zum Kriegsbeginn im September 1939, entsetzliche Folterungen und Ermordung deutscher Kriegsgefangener u.a. in Broniki, Grischino und Feodosia. Hinzu kommen NKWD-Morde in Lemberg, wo Tausende von Gefängnisinsassen, zumeist Ukrainer, teilw. auch Polen, Juden(!), Deutsche, unmittelbar vor der deutschen Rückeroberung der Stadt binnen weniger Tage abgeschlachtet wurden. Hier allerdings hätten die Filmemacher durchaus noch erwähnen können, daß das NS-Regime diese Mordopfer auf debile Weise instrumentalisierte, indem es sie nach Entdeckung den jüdischen Bewohnern Lembergs unterschob, was ein Pogrom auslöste.

Schauriger Gipfel ist schließlich das Massaker sowjetischer Truppen an der Zivilbevölkerung im ostpreussischen Nemmersdorf. Der Zeuge Manfred Hoflehner berichtet hier sogar von einer Kreuzigung. Letztere ist inzwischen umstritten (vgl. B. Fisch: "Nemmersdorf, was wirklich geschah", ISBN-13: 978-3932180262), aber die Bilder sind auch so schon erschütternd genug.

Der Film ist aufgrund der drastischen Gewaltdarstellung nichts für Kinder. Jugendliche sollten ihn in Begleitung Erwachsener anschauen, wenn überhaupt.

Ich habe die volle Punktzahl vergeben.
Den ersten Punkt für die Themenwahl, denn die war längst überfällig.
Den zweiten dafür, daß der Film eine eindringliche Mahnung gegen den Krieg an sich ist.
Den dritten dafür, daß der Film nicht versucht, deutsche gegen alliierte Verbrechen aufzurechnen.
Den vierten dafür, daß alle Fälle sachlich vorgetragen werden, so daß die Ereignisse für sich sprechen können. Das genügt nämlich vollkommen.
Den fünften dafür, daß fast alle Fälle durch Augenzeugen kommentiert werden. Viele lesen ihre Aussage offen ab, aber das finde ich angesichts ihres hohen Alters o.k.; die Interviews dürften sehr anstrengend für sie gewesen sein.

Gern hätte ich noch einen 6. Extrapunkt vergeben, nämlich für den beeindruckenden Beitrag des amerikanischen Völkerrechtlers Prof. Benjamin Ferencz am Ende der ersten Sendung. Deutlich hebt er die Einzigartigkeit der Shoah hervor. Er führt auch aus, daß im Zweiten Weltkrieg von allen Seiten Verbrechen begangen wurden. Und daß diese Verbrechen jeden etwas angehen, ob sie ihn nun unmittelbar persönlich betreffen oder nicht. Denn alle Menschen seien Brüder. Und dann kommt ein ganz wichtiger Satz, nämlich daß

ALLE Menschen berechtigt sind, als MENSCH betrachtet zu sein.

Einfach dafür, daß es MENSCHEN sind.

Einfach nur dafür.

Das ist das Minimum, auf das diese Welt sich dringend verständigen sollte. Denn anders ist kein Friede auf Erden erreichbar. Ich denke, daß diese DVD einen kleinen Beitrag in diese Richtung leistet. Allein dafür gebührt den Machern schon größter Dank und Respekt.
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30 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Vae victis 20. November 2008
Von Meggie TOP 500 REZENSENT
Von Amazon bestätigter Kauf
"Wehe dem Besiegten"- auch 60 Jahre nach Kriegsende. Wer will etwas über dt. Leiden wissen? Anscheinend keiner!
Alliierte Kriegsverbrechen - gab es die denn überhaupt? Waren nicht immer nur die deutschen Soldaten die Verbrecher? Die "political correctness" Darstellung der letzten 60 Jahre wollte uns das glauben lassen. Immer und immer wieder wurden dt. Untaten zur Schau gestellt. Nicht zuletzt die Wehrmacht-Ausstellung in Hamburg vor ein paar Jahren wollte diese Sichtweise unterstützen.
Natürlich hat es Massenerschießungen der SS oder Sondereinsatzgruppen gegeben, natürlich starben unzählige Juden in den verbrecherischen KZ der Dritten Reiches, natürlich starben russische (und andere) Kriegsgefangenen in den Lagern. Dieses Buch macht durch die Darstellung der Gegenseite die dt.Verbrechen nicht besser.
Aber das "Schwarz-Weiß" Denken muß überarbeitet werden. Die alliierten Verbrechen werden unter den Teppich gekehrt, jede dt. Untat wird aufgerechnet. Das kann nicht richtig sein. Dadurch, dass ein westlicher Autor beteiligt ist, macht die ganze Darstellung auch etwas "unparteilicher".
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