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5.0 von 5 Sternen
Alligator mit Biß, 23. Juni 2006
Ich kann meinem Vorrezensenten nur zustimmen. "Alligator" bzw. "Der Horror Alligator", wie es im DVD-Menü heißt, ist einer der wenigen guten Alligator/Krokodil-Filme. Die Special-Effects sind sehenswert und der Alligator wirkt eigentlich immer echt. Leider wurde hier das simple Gut/Böse-Prinzip angewendet. Unser Held David Madison weiß immer alles und hat immer recht. Jeder, der etwas anderes versucht, ist bereits zum Scheitern verurteilt. Und natürlich kann nur er Erfolg haben und damit es nicht zu leicht wird, legt ihm der Bürgermeister, welcher gut Freund mit dem eigentlich Verursacher des Riesenwuchses des Tieres ist, jede Menge Steine in den Weg und wer schon ein paar Tierhorror-Filme gesehen hat, weiß, was das gegen Ende des Filmes bedeutet. Doch das ist man ja gewohnt von Filmen dieser Art und der Fan läßt sich den Filmspaß dadurch nicht verderben. "Alligator" ist eher ein Nischenprodukt. Daher muß man bei der Qualität Abstriche machen und darf sie nicht mit aktuellen Kino-Blockbustern vergleichen. Für eine DVD dieser Gattung ist das Bild sehr gut. Bildstörungen wurden weitgehend beseitigt und die Schärfe des Bildes ist ok. Der Ton hat ebenfalls eine gute Qualität. Bei der Ausstattung habe ich mit Erstaunen festgestellt, daß sie wesentlich reichhaltiger ist, als auf dem Cover angegeben. Zusätzlich zum deutschen Ton, ist auch der englische Originalton vorhanden. Untertitel gibt es leider nicht. Desweiteren gibt es einen Audiokommentar (leider nur in Englisch, ohne Untertitel), den original Trailer und ein paar Filmografien. Ich würde sagen, daß dieser Film in jede Tier-Horror-Sammlung gehört.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
See you later, Alligator...., 22. Januar 2011
Jahre vor Schnappis Beutezug: Ein kleines Mädchen bekommt zum Geburtstag einen kleinen Baby-Alligator geschenkt. Der Vater hat aber für solch ein gefährliches Geschenk Null Verständnis und entsorgt das kleine putzige Tierchen im Klo. Wie durch ein Wunder überlebt das Reptil und gelangt so in die Kanalisation. Durch ein böses wissenschaftliches Institut, dass seine Versuchstiere quält, mit Hormonen verseucht und anschliessend die toten Tiere in dieser besagten Kanalisation entsorgt, kann dieses Krokodil nicht nur mehrere Jahre dort gut gedeihen und sogar eine stolze Länge von 11 Metern erreichen. Natürlich steigt der Hunger und bald werden auch die ersten Kanalarbeiter vermisst. Als auch noch der böse Tierhändler zerfleischt gefunden wird, wird dies für die Polizei von Chicago zu einem Serienkiller-Fall. Der dort ermittelnde smarte David Madison (Robert Forster) ist eine Filmfigur wie aus dem Bilderbuch der geliebten Filmklischees: Der gute Mann hat eine umrühmliche Vergangenheit, weil sein Partner bei einem Fall ums Leben kam und David seither unter dem Verdacht steht, seine Kollegen hängen zu lassen. Nur der junge Kelly (Perry Lang) geht mit ihm auf Erkundungstour durch die Kanalisation. Der Hinweis "Harry Lime lebt", den irgendein Graffitikünstler dort hinterlassen hat, sollte eigentlich Warnung genug sein. Denn Kelly, der "gut auf sich selbst aufpassen kann" landet natürlich prompt im Maul des gefrässigen Krokos. David kann entkomen, aber alle halten ihn verrückt. Auch die Alligatorexpertin Marisa (Robin Riker) nicht, die ist allerdings nicht abgeneigt - trotz strenger Mom, bei der sie immer noch lebt - ein Techtelmechtel mit David anzufangen. Derweil wird Davids Boss (Michael V. Gazzo) von dem bösen und einflussreichen Tycoon Slade (Dean Jagger) unter Druck gesetzt, der natürlich nicht wil, dass durch das Krokodil seine Tierversuchsstation in Verruf gerät. Auch der korrupte Bürgermeister (Jack Carter) spielt ein falsches Spiel. Da taucht auch noch der Großwildjäger Brock (Henry Silva) auf, der mit Ghettokids auf Großwildjagd geht. David wird, weil er zuviel weiss, einfach mal suspendiert... Lewis Teague drehte "Alligator" im Jahr 1980, gleich im Anschluß folgten weitere Tierschocker des Regisseurs, die Stephen King Verfilmungen "Cujo" und "Katzenauge". "Allgator" bietet sämtliche Klischees und erfolgserprobten Zutaten, die ein echter Tierschocker-Trashie braucht. Der Ökohorror hat eine recht vergnügliche und auch spannende Note. Das sympathische B-Picture gilt als Prototyp des Krokoschockers und hat einige gute Szenen parat. Dabei wird gelegentlich arg übertrieben, aber der Zuschauer mags natürlich trotzdem...
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Guter, alter, solide gemachter Tier - Horror !!, 27. November 2005
Von Ein Kunde
Wie immer ist das Horror-Genre und speziell das Tierhorror-Genre, nicht gerade jedermanns Sache und sicherlich verdient der Film, im totalen Vergleich mit allen anderen Werken des Filmgeschäfts, keine 4 Sterne. Doch im Subgenre des Horrors sind sie im sicher. Dieser Film ist nämlich handwerklich absolut solide gemacht und weist zwei entscheidende Vorteile gegenüber anderen Tierhorror-Produktionen auf. Zum einen können sich die Schauspieler, die in diesem Film mitwirken, tatsächlich als solche bezeichnen lassen und zum anderen wurden zu der Zeit, als dieser Film entstand, nicht schon andauernd irgendwelche Computereffekte benutzt bzw. der Alligator als CGI-Monster generiert. Denn die per Computer erzeugten Wesen entwickeln nur eine positive Entfaltung, wenn diese auch wirklich gut animiert sind und das ist heutzutage eigentlich nur in (Hollywood-)Blockbustern der Fall oder in zumindest größeren (Tierhorror-)Produktionen, wie z.B. "Lake Placid" oder "Deep Blue Sea". Ansonsten sind diese Wesen zumeist grottenschlecht animiert und wirken von daher nur lächerlich. Gerade im Tierhorror-Genre ist dieses häufig der Fall. So warten Filme wie "Crocodile" oder "Blood Surf" (um mal insbesondere andere "Alligator"-Filme zu erwähnen) mit billigen Computer-Krokos auf, anstatt auf liebevoll gemachte Modelle und geschickte Kameraführung zu setzen und eben genau das wurde bei "Alligator" so gemacht. Die Story ist, wie immer, nur Nebensache, wurde bei diesem Film aber gut inszeniert und spannend umgesetzt (und aufgrund des Produktionsdatums, war sie sicherlich auch vielfache Vorlage für andere Filme des Genres, womit sich dieser Film durchaus auch als einer der Vorreiter bezeichnen lässt). Diese Tatsache und die beiden, zuvor angemerkten, wesentlichen Vorteile dieses Films, machen diesen Streifen zu einem der wenigen wirklich guten Tierhorror-Alligator-Filme, die es lohnt anzuschauen und an dem Freunde dieser Art von Filmen ganz bestimmt ihre Freude haben werden !! P.S.: Der Film lief hier und da schonmal im Fernsehen, unter dem Titel: "Der Horror-Alligator", genauso, wie die ebenfalls sehr gelungene Fortsetzung "Alligator II-Die Mutation".
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