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Alligator

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  • Audio CD (11. April 2005)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Beggars Banquet/Beggars Group (Indigo)
  • ASIN: B0007LCNKM
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Alligator

kulturnews.de

In New York City ist der Postpunk los, und alle rennen dem britischen Trendaufguss hinterher. The National kamen schon vor vielen Jahren dort an - hatten aber Americana im Sinn. Auch wenn sie mit Interpol-Prodzent Peter Kadis das Vorgänger-Album "Sad Songs for dirty Lovers" aufgenommen haben, von ihren countryesken Düsterballaden wollten sie nicht lassen. Auch diesmal stand mit Paul Mahajan (Yeah Yeah Yeahs) ein Hype-Protagonist an den Reglern. Und erstmals hat ihre Wahlheimat deutlichere Spuren hinterlassen: Mit "Abel" huldigen sie den in New York gefeierten Joy Division, und "Mr. November" könnte auch vom nächsten Interpol-Album stammen. Trotzdem hat das Quintett seine Americana-Seele nicht verkauft, und Vergleiche mit Wilco, Lambchop oder Tindersticks sind genauso sinnvoll. Zumal sie mit Matt Berninger auf einen charismatischen Frontmann setzen können, dessen intelligente Texten düstere Seelenlagen reflektieren, vom Wahnwitz des Alltags erzählen und kritisch mit der US-Politik umgehen. Diese Band bleibt auch nach dem NYC-Trend interessant. (cs)

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Format: Audio CD
Bevor ich nochmal die Referenzmaschine anwerf', eine kleine Verneigung vor diesem Meisterwerk. Anmutig, anrührend, aufrufend, in-den-Schlaf-wiegend. Mitsummbar, tanzbar (ja, auch) und tatsächlich auch passend zu dem momentanen Hitzewetter (wenn man's sich im Schatten gemütlich macht), warscheinlich auch sehr gut zur kalten Jahreszeit am Kamin uneingeschränkt geniesbar. Dieses Album trägt eine innere Schönheit in sich. Nicht aufdringlich grinsend, sondern liebevoll lächelnd...
Piff, patsch, platsch - The National, du hast mein Herz ergriffen...
Referenzen: Die Amazon-Redaktion legt gewissenhaft Zeugnis ab: Interpol oder Joy Division, Nick Cave zur Boatmen's Call Zeit aber mit mehr Schwung, Tindersticks wenn sie nicht ganz so dramatisch sind, Lambchop in ihren flotten Momenten (siehe "What another man spills"), Built to Spill's "Ancient Melodies of the Future" aber mehr auf Songwriter und ein Hauch Calexico vielleicht... Wer die hier genannten Bands und Künstler nicht kennt - große Empfehlung in alle Richtungen! Wer sie aber kennt dürfte bedenkenlos zugreifen und sich mit mir mit über dieses schöne Album freuen.
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Format: Audio CD
Seit ich mir diese Platte im letzten Jahr gekauft habe und obwohl das wirklich kein armes an Klasse- Veröffentlichungen wie Bloc party, Arcade fire oder dEUS etc. war, ist DIESE kleine, auf den ersten Blick unscheinbare Platte meine Platte des Jahres und ist bis jetzt auch noch von nichts anderem abgelöst worden. Jedes Lied ist ein Kleinod, die Klasse bleibt auch nach dem hundertsten Hören bestehen. The National können rocken, aber wenn sie das tun, klingen sie als Band als Ganzes aggressiv und nach vorne. Wenn sie ruhige Lieder spielen, sind es kleine Meisterwerke, in denen jeder Musiker in der Band die einzigartige Stimmung vertont und verinnerlicht hat! Die Lieder, die so dazwischen liegen (Baby, we`ll be fine, All the wine), gefallen mir persönlich am besten, obwohl die Platte ein geschlossenes Gesamtkunstwerk darstellt, in dem kein Lied fehlen darf. Ich wundere mich, warum "Alligator" in den Jahrespolls der Musikmagazine aufgetaucht ist, aber das kann ja auch ein Segen sein.Absolute Kaufempfehlung.Punkt.
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Format: Audio CD
Es gibt nicht viele Alben wie dieses in meinem CD-Regal. Und das steht eine Menge Musik herum. Hier noch völlig unbekannt hat die Band um Matt Berninger 2005 mit -Alligator- einen Meilenstein der alternativen Rockmusik auf den Markt geworfen; jedenfalls wenn sie mich fragen. Schon der erste Song -Secret Meeting- mit einem stampfenden Beat, krakeelenden Zwischenrufen, schrammelnden Gitarren und Berningers beherrschender Stimme ist ein glitzender Edelstein kreativer Musik. Schwer, dumpf, pochend und lebendig wie ein schlagendes Herz folgt -Karen-. The National zeigen, wie sie mit Rhythmuswechseln und atemberaubenden Umschwüngen einen Song so unglaublich interessant gestalten können. -Lit up- geht gnadenlos nach vorn. Danach verströmt -Looking for Astronauts- einen spielerischen Zauber, der jedem Musical gut zu Gesicht stehen würde. Magisch schön, entspannt und fließend wie ein großer Strom nimmt einen -Daughters of the Soho Riots- gefangen. Ein ganz starker Song. Mit völlig anderem Ansatz zeigt sich -Baby will be fine-. Danach rockt sich -Friend of mine- mit einem gebetsmühlenartigen Stakkato direkt in die Gehörgänge hinein. -Val Jester- ist Kammermusik für gehobene Ansprüche. Berningers Stimme entfaltet sich hier voll und ganz. Mit wimmernden Gitarren beginnt -All the Wine-. Dann fängt ein Schlagzeug den Rhythmus ein und ein grandioses Stück Musik entwickelt sich. Wer jetzt noch sitzt, den reißt -Abel- ganz sicher auf die Füße. Ein Beginn wie bei den Sex Pistols und ein Rhythmus wie Maschinengewehrfeuer. Genial. Im nächsten Song stellen The National wieder alles komplett auf den Kopf. Streicher, Orchester, Ruhe, zerrissene Melodien.Lesen Sie weiter... ›
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Format: Audio CD
Das Tolle: Diese Musik klingt vertraut und ist doch ganz eigen. 13 Songs und fast alle gleich gut. Ein kleines Meisterwerk!
Für mich klingt dies hier völlig anders als die früheren Sachen von The National. Die gemahnten tatsächlich eher an Lambchop und Tindersticks (ohne - in meinen Augen - deren Klasse zu besitzen). Die neue Platte erinnert mich dagegen jetzt viel stärker an britische Bands. Vielleicht macht das den Reiz und dieses schwer fassbare der Musik dieser CD aus. Irgendwie stehen mir, anders als meinen Vorrednern, am ehesten die späten Wedding Present vor Augen.
Anspieltip: Secret Meeting
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