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Allianzen und Partnerschaften im IT-Outsourcing - Strategische Optionen, pragmatische Lösungen und juristische Überlegungen
 
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Allianzen und Partnerschaften im IT-Outsourcing - Strategische Optionen, pragmatische Lösungen und juristische Überlegungen [Gebundene Ausgabe]

Wilfried Köhler-Frost


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Produktinformation


Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Wieder einmal ist es Köhler-Frost gelungen, 13 hochkarätige Co-Autoren aus der Outsourcing-Branche für dieses Buch zu gewinnen. Die Beiträge stellen den derzeitigen Stand der Diskussion dar.

Helfried Wagner, IBM Global Services, zeigt die Entwicklung des Outsourcing-Geschäftes seit Anfang der 90er Jahre auf. Für die absehbare Zukunft sieht Wagner die Verbesserung des Shareholder Values als Schwerpunkt der Outsourcing-Projekte. Im Zuge dieser Erweiterung der traditionellen Outsourcing-Zielsetzungen hat IBM das "e-business on demand"-Modell entwickelt, das auf einer Standardisierung und Flexibilisierung zentraler Infrastrukturkomponenten und der weitgehenden Remote-Bereitschaft von IT-Ressourcen beruht. Drei E-Infrastrukture Säulen bilden, so Wagner, das Fundament für "e-business on demand". Zwei technische Lösungskomponenten, so Wagner, werden dabei ganz entscheidend zur Weiterentwicklung der "Virtuellen Systeme und damit zur Verwirklichung von e-business on demand" beitragen: Managed Storage Services mit dem Aufkommen von Pervasive Computing und anderen technischen Entwicklungen und GRID-Computing, die virtuelle Zusammenschaltung von Servern zu Clusters über das Internet auf der Basis offener Technologiestandards.

Harald Stamm, Hewlett-Packard, beleuchtet in seinem Beitrag den aktuellen Stand der Outsourcing-Diskussion und erläutert anschaulich die wesentlichen Triebkräfte des beschleunigten Wandels. Er verdeutlicht, wie sich ein Dienstleister heutzutage aufstellen muss, um supranationalen Unternehmen maximalen Aktionsradius und höchste Flexibilität zu bieten. Anhand von Fallbeispielen wie Nokia, MLP, EADS, S & D und Trumpf wird aufgezeigt, wie diese Unternehmen aus den hochdynamischen Umfeldern Telekommunikation, Finanzdienstleistungen, Luft- und Raumfahrttechnik usw. IT-Outsourcing nutzen, um auch in Zukunft bestehen zu können.

Carsten Gram von EDS widmet sich in seinem Beitrag Erfolgreich durch Kooperation IT-Outsourcing unter einem ganz anderen Gesichtspunkt. Viele Unternehmen haben in der Vergangenheit ihre IT-Abteilungen auslagert, mit dem Ziel, sowohl die hauseigenen IT-Aktivitäten zu bewältigen als auch sich als Wettbewerber im Dienstleitungsmarkt aufzustellen. Diese Unternehmen erwarten, dass sich der Erfolg im Markt nach 2 bis 3 Jahren einstellt.. In der Mehrzahl der Fälle jedoch tun sich diese Unternehmen im Wettbewerb schwer. Gram begründet dies und zeigt neue Wege auf. Für den Erfolg, so Gram, ist langer Atem erforderlich. Die Unternehmen sind jedoch nicht bereit, das erforderliche Management-Know-how und die erforderlichen Investitionen zur Verfügung zu stellen, um diesen langfristigen Prozess durchzustehen. Der Schritt zu einer gesicherten Position gegenüber der Mutter, so Gram, erfordert die enge Kooperation mit einem kompetenten und etablierten IT-Dienstleister. Die Gefahr sieht Gram darin, dass die Mutter-Unternehmen bei Misserfolg ihrer IT-Tochter diese an große IT-Dienstleister abgestoßen werden.

Konvergenz und Business Solutions - Fokusthemen für Outsourcing haben Kamyar Niroumand und Dr. Hartmut Horchler, T-Systems, ihren Beitrag überschrieben. Im Zuge der informationstechnischen Innovation werden IT- und Telekommunikationsdienste (ITC-Dienste) zu einer Gesamtbasis integriert, auf der sich maßgeschneiderte Gesamtlösungen für den Kunden entwickeln und betreiben lassen. Outsourcing wird also in Zukunft zwei Schwerpunkte haben: Konvergenz in Form der ITC-Outsourcings und Business Solutions, die sich an den Geschäftsprozessen der Kunden orientieren. Daraus ergibt sich ein Paradigmenwechsel: IT-Systeme und Telekommunikation müssen ganzheitlich zusammengefügt, betrieben und verwaltet werden. Aus IT-Outsourcing wird ITC-Outsourcing. ITC ist verbunden mit dem Wandel von Wertschöpfungsketten hin zu Wertschöpfungsnetzen. Der Anbieter von ITC-Outsourcing benötigt also nicht nur IT-Kompetenz sondern auch Erfahrungen aus dem TC-Bereich und die Fähigkeit, beide Komplexe integriert zu verwalten. Outsourcing mit all seinen Spielarten entwickelt sich im Zeitalter des E-Business immer mehr zur strategischen Pflichtveranstaltung für die Unternehmen, meinen Christian Oecking und Dr. Thomas Westerhoff, SBS, unabhängig davon, ob es nun um Outsourcing des Desk Top-Managments, der Telekommunikation oder des Rechenzentrums ggf. auch um Unternehmenspartnerschaften geht. Der wesentliche Erfolgsfaktor, so die Autoren, ist das Management des Geschäftes und die externe Beistellung von Management-Kapazität. Die Ausführungen der Autoren stellen einen Leitfaden für eine plausible Vorgehensweise dar. Sie bieten die Möglichkeit des Abgleichs der Zielstellungen und damit verbundener Kausalitäten zur Erreichung sowohl der wirtschaftlichen als auch der strategischen Ziele einer Outsourcing-Partnerschaft.

Uwe Bergweiler von Steria beschreibt in seinem Beitrag Globales IT-Outsourcing - die Realisierung von Visionen die Vorgehensweise seines Unternehmens bei internationalen Outsourcing-Vorhaben. Anhand des Steria Outsourcing-Partners Emtec, einer ehemaligen BASF-Tochter, verdeutlicht er die Umsetzung eines Outsourcing-Projektes in einem internationalen Umfeld.

Werner Dieckmann von rku.it beschäftigt sich in seinem Beitrag Nutzung und Rahmenbedingungen standardisierter Anwendungslösungen - eine Chance zum wirtschaftlichen Einsatz mit der Nutzung des Application Service Providing (ASP) als "neuer Form des IT-Outsourcings". Zwei Entwicklungen bilden die Grundlage für den Erfolg von ASP, so Dieckmann: die globale Vernetzung und die Möglichkeit eines weltweiten Zugriffs auf die Application Services und branchenbezogene Standardisierung und Mandantenfähigkeit von Applikationen (One to many Prinzip). Erhebliche Kostenvorteile für den Anwender werden im Rahmen einer ASP-Lösung dadurch erreicht, so Dieckmann, wenn auf der Grundlage von Standardsoftware z.B. SAP R/3 mit Hilfe von vorkonfigurierten Mustermandanten, die bereits branchentypische Geschäftsprozesse enthalten, die Implementierung neuer Anwendungen wesentlich erleichtert wird.

Outsourcing in verschiedenen Geschmacksrichtungen hat Michael Eberhardt von TDS seinen Beitrag überschrieben. Schwerpunkt seines Beitrages ist Application Hosting, eine Spielart des Outsourcing. Er beschreibt Grundlagen und Lösungswege des Application Hostings, setzt sich mit der Netzfrage auseinander und befasst sich mit der Anpassung der Anwendungen an Kundenwünsche.

Luis Ramallo Pallast, PIRONET, hat sich des Themas Application Management angenommen. Als Vorteile arbeitet er heraus: Übernahme der Betriebsverantwortung für die betreuten Applikationen, fixe vorhersehbare Kosten, geringe Startinvestitionen usw.

Der Beitrag von Dr. Alexander Mayer, SBS, befasst sich mit zwischenbetrieblicher Kooperation und ist mit dem Titel Relationship-Marketing - Strategischer Erfolgsfaktor für Outsourcing-Partnerschaften überschrieben. Mayer beschreibt, inwiefern Relationship-Marketing als strategischer Erfolgsfaktor für Outsourcing-Partnerschaften angesehen werden kann. Zentrale Bereiche des Artikels nehmen auf die Determinanten des Beziehungsmarketing Bezug, stellen Konflikte als latente Gefahrenquellen für Kooperationsbeziehungen dar und illustrieren die Implikationen für die Anwendung des Relationship-Marketing in der Unternehmenspraxis.

Mit seinem Beitrag Rechtsfragen des IT-Outsourcing rundet Thomas Söbbing, SBS, mit der Erörterung der allgemeinen und branchenspezifischen rechtlichen Fragen des Outsourcing-Prozesses die Beiträge dieses Buches von der juristischen Seite her ab. Grundlage für ein erfolgreiches Outsourcing-Projekt ist sicherlich die Auswahl der richtigen Outsourcing-Strategie, bei der aber auch die rechtlichen Interessen zum Zuge kommen und gelöst werden müssen. Hierbei ist von wesentlicher Bedeutung, dass ein Outsourcing-Vertrag nicht nur abgeschlossen sondern auch mit einem Vertragsmanagement gelebt wird. Bedeutendes Mittel, so Söbbing, ist hierbei die laufende Kommunikation zwischen den Vertragsparteien, die sich in Lenkungsausschüssen/Review Boards regelmäßig treffen und Fragen wie Vertragserfüllungen, Änderung und Verletzung von SLA diskutieren und lösen sollten.


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