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Allgemeine Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes
 
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Allgemeine Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes [Taschenbuch]

John Maynard Keynes , Fritz Waeger
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)

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Broschiert EUR 38,00  
Taschenbuch, 2002 --  


Produktinformation

  • Taschenbuch: 344 Seiten
  • Verlag: Duncker & Humblot; Auflage: 9. Auflage (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 342807985X
  • ISBN-13: 978-3428079858
  • Größe und/oder Gewicht: 23,6 x 15,7 x 1,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 443.695 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
  • Komplettes Inhaltsverzeichnis ansehen

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Sein Hauptwerk 'Allgemeine Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes' wurde von einer Auswahl konservativer amerikanischer Professoren und Politiker im Jahre 2005 zu den gefährlichsten Büchern des 20. Jahrhunderts gezählt - noch vor den Werken Lenins. Dagegen erklärten Wirtschaftsnobelpreisträger wie James Tobin oder Joseph Stiglitz ihn zum bedeutendsten Ökonomen überhaupt. An dem Briten John Maynard Keynes scheiden sich auch 70 Jahre nach seinem Tod die Geister. Woran liegt es, dass sein Name noch immer so viele Emotionen auslöst? Keynes brach mit der liberalen Idee, der Markt biete stets die beste Lösung. Tatsächlich hatte die unsichtbare Hand des Marktes in der Weltwirtschaftskrise Millionen von Arbeitern auf die Straße gesetzt, und die klassischen Ökonomen empfahlen Lohnsenkungen: Dann, so behaupteten sie, stiege die Beschäftigung und der Arbeitsmarkt würde geräumt. Doch auch zu Hungerlöhnen stellten die Unternehmer niemand ein, denn die Konjunkturaussichten blieben düster und die Nachfrage schwach. Keynes erkannte, dass Kostenvorteile durch Lohnsenkung die eine, sinkende Einkommen der Kundschaft die andere Seite der Medaille waren. Weil Unternehmer auch nicht auf Exporte ausweichen konnten, kam es zur Abwärtsspirale der Depression, aus der nur noch der Staat heraushelfen konnte. Nur öffentliche Arbeiten konnten einen Ausweg aus dem skandalösen Zustand ungenutzter Arbeits- und Geistesressourcen bieten. In den siebziger Jahren war der Keynesianismus fast schon Allgemeingut. Dann wurde die Frage, ob der Staat in die Konjunktur eingreifen soll, wieder zum Gegenstand heißer Dispute. Die sogenannten neuen Klassiker von Milton Friedmann bis Robert Lucas erklärten den Staat selbst zum Sörfaktor in der Wirtschaft. Lohnsenkungen wurden wieder als Heilmittel gegen die Massenarbeitslosigkeit gepriesen, und die klassische Ökonomie dominierte internationale Organisationen. Diese Gegenrevolution wirkt sich bis heute auf die wirtschaftspolitische Praxis aus. Doch die keynesianische Frage bleibt aktuell: Wie kann eine zivilisierte Gesellschaft, die sich die Menschenrechte auf ihre Fahnen geschrieben hat, ein Millionenheer von Arbeitslosen und wachsende Armut rechtfertigen? Die neoklassische Lehre ignoriert nach dieser Sicht, dass Konsumenten erst als Produzenten Einkommen bilden müssen, um Nachfrage zu generieren. Keynes war hier weiter. Daher forderte der Nobelpreisträger Georg Akerlof jüngst als Präsident der American Economic Association (AEA) in der Eröffnungsansprache des AEA-Kongresses in Chicago einen Paradigmenwechsel - zurück zu Keynes. Im vergangenen Jahr erschien eine Neuausgabe des Hauptwerkes in den USA. Die Einleitung schrieb der Princeton-Ökonom Paul Krugmann. Auch eine deutsche Neuausgabe liegt jetzt vor, die große Vorzüge aufweist. Die Lektüre von Keynes' Hauptwerk bereitete bisher gewisse Probleme. Das lag zum einen an der Organisation des Stoffes: Der Biograf Robert Skidelsky empfahl deshalb, nur Kapitel 3, 8 bis 13 und Kapitel 18 zu verstehen. Nach diesem Kanon würde man die sozialphilosophischen Kapitel 23 und 24 verpassen. Der zweite Grund war die deutsche Übersetzung. Dass es besser geht, beweisen nun Jürgen Kromphardt, Gründer der deutschen Keynes-Gesellschaft und ein früherer Wirtschaftsweiser, und Stephanie Schneider. Sie haben unzeitgemäße Ausdrücke ersetzt, die den Zugang zum Werk erschwert hatten, und sie besserten allerhand Übersetzungsfehler aus: 'Entschädigung' statt 'Entgelt' etwa oder 'Schulden' statt 'Finanzanlagen'. Also liest sich die neue Ausgabe leichter. Zudem bietet sie ein deutsch-englisches Lexikon volkswirtschaftlicher Begriffe und ein Symbolverzeichnis. Sie ist ein echter Gewinn." Reinhard Blomert, in: Die Zeit, 01.03.2007 (Nr. 10) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Rudi Dornbusch, in: Der Spiegel 24/1999, S. 147

"Das einflußreichste Ökonomiebuch des Jahrhunderts."

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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen DER nationalökonomische Klassiker: Muß für Volkswirte, 22. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Allgemeine Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes (Taschenbuch)
John Maynard Keynes ist der berühmteste Volkswirt des Jahrhunderts, und mit diesem Buch begründete er diesen Ruhm. Denn es ist der Ausgangspunkt für eine der einflußreichsten Denkrichtung in der Volkswirtschaftslehre: der Keynesianismus. Keynes legte in diesem Buch als erster schlüssig dar, warum der Eingriff des Staates sinnvoll und nötig sein kann, um Arbeitslosigkeit zu bekämpfen. Allerdings tat Keynes nicht unbedingt in einer verständlichen Weise. Das heißt nicht, daß das Buch generell unverständlich wäre, im Gegenteil. Keynes war ein glänzender Schrifsteller mit außerordentlichen Gaben. Viele Passagen in dem Buch lesen sich flüssig und leicht und sind durch polemischen Scharfsinn gekennzeichnet. Doch wo es um die Darstellung der Theorie als solche geht, erscheint die Argumentation ein wenig verheddert und unausgereift - zumindest aus Sicht der Keynes-Schule der "neoklassischen Synthese". Dem steht die Meinung gegenüber, daß die neue Argumentationweise, die Keynes entwickelte, eben nicht in ein einfaches, lineares Modell übersetzt werden kann. Daraus folgt: Jeder Leser muß sich seine eigene Meinung bilden. Zumindest für Volkswirte gilt: Dieses Buch muß man gelesen haben. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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21 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen A Must-Have for Economists!, 8. August 2000
Rezension bezieht sich auf: Allgemeine Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes (Taschenbuch)
Die General Theory, ist für jeden der sich mit Volkswirtschaft, ob im Studium oder aus puren Interesse befasst ein obligatorischer Band in der Bibliothek. Keynes' Stil ist bestens lesbar, prezise und sehr flüssig geschrieben. Sehr positiv zu bewerten sind seine Vergleiche zur klassischen Nationalökonomie. Dies setzt jedoch eine umfassende Kenntniss der "Market-Clearing Theory" der "Klassiker" voraus. Seine General Theory kann in einem Zug studiert werden, oder abschnittweise zur Referenz dienen. Mit einer Ausgabe zuhande ist dekundäre Literatur nicht mehr notwendig. Aus persönlicher Erfahrung empfehle ich die englische Version, da die deutsche Übersetzung nicht diese Schärfe besitzt.
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23 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Der Ökonomie-Klassiker des 20. Jahrhunderts, 8. September 2004
Von 
Rolf Dobelli "getAbstract.de" (Luzern, Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Allgemeine Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes (Taschenbuch)
War John Maynard Keynes ein Revoluzzer? Die Antwort muss lauten: Ja, und ob! Er hat zwar keine Regierungen gestürzt, wohl aber am Thron der nationalökonomischen Klassiker gerüttelt wie kein anderer - und zumindest zeitweise schien er sie vollkommen vertrieben zu haben. Wie es sich für einen echten Revolutionär gehört, ging das nicht ohne die eine oder andere Ernüchterung vonstatten: Der jahrhundertelange Glaube an die "unsichtbare Hand" des Marktes, jene von Adam Smith beschworene nebulöse Kraft, die Angebot und Nachfrage ins Gleichgewicht bringen sollte, hackte Keynes in seiner ersten Amtshandlung als wirtschaftstheoretischer Revolutionär erst einmal ab. Angesichts der Weltwirtschaftskrise 1929 konnte er weit und breit kein Gleichgewicht mit Vollbeschäftigung erkennen. Gab es am Ende gar keines? In seinem Hauptwerk, der "Allgemeinen Theorie", führte er dann den Dolchstoß ins Herz der klassischen Ökonomen: Der Markt versagt, es gibt ein Unterbeschäftigungsgleichgewicht, und nicht die Löhne, sondern die Investitionen, nicht das Angebot, sondern die Nachfrage sind die Bestimmungsfaktoren der Wirtschaft. Keynes' Idee des "deficit spending", der Nachfrageunterstützung durch den Staat unter Inkaufnahme von Verschuldung läutete eine neue Ära der Wirtschaftspolitik ein. Auch wenn sich gegen Keynes' Theorie später die Konterrevolution der Neoliberalen erhob: Seine Bedeutung ist auch heute noch überragend, und dann und wann meint man das Kratzen des Sägeblatts am Thron der Neoliberalen schon wieder zu hören ...
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