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Alles, was wir geben mussten

Carey Mulligan , Keira Knightley , Mark Romanek    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (42 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 6,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Alles, was wir geben mussten + Alles, was wir geben mussten. Roman + Never Let Me Go.
Preis für alle drei: EUR 24,88

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Produktinformation

  • Darsteller: Carey Mulligan, Keira Knightley, Andrew Garfield
  • Regisseur(e): Mark Romanek
  • Komponist: Rachel Portman
  • Format: Dolby, PAL, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Italienisch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Italienisch, Isländisch, Griechisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Twentieth Century Fox Home Entert.
  • Erscheinungstermin: 12. August 2011
  • Produktionsjahr: 2010
  • Spieldauer: 99 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (42 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0054MYAQ4
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 3.686 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Die Kinder Kathy (Carey Mulligan), Ruth (Keira Knightley) und Tommy (Andrew Garfield) wachsen Ende der 70er-Jahre isoliert und behütet in einem englischen Internat auf. Doch die Idylle trügt, denn die Einrichtung birgt ein grausames Geheimnis, das den Freunden nach und nach enthüllt wird und ihr Leben dramatisch verändert: Ihr einziger Lebenssinn besteht darin, als Organspender zu dienen.

Basierend auf dem Bestseller von Kazuo Ishiguro schuf Mark Romanek (One Hour Photo) ein Sci-Fi-Drama, das mit subtilem Horror und einer bewegenden Liebesgeschichte fesselt. Neben den Oscar®-Anwärterinnen Keira Knightley* (Fluch der Karibik 1 - 3) und Carey Mulligan** (Wall Street - Geld schläft nicht) brilliert Newcomer Andrew Garfield (The Social Network).

Movieman.de

Heutzutage ruft man mutig zum Organspenden, bzw. Tragen eines Spenderausweises auf. Das Thema scheint, zumindest in fortschrittlich entwickelten Ländern, kein Tabu mehr zu sein, sondern mittlerweile sogar durchaus positiv besetzt. Davon, dass das Spenden von Organen aber schnell einen ganz üblen Beigeschmack erhalten kann, erzählt uns "Alles, was wir geben mussten". Die Protagonisten des Filmes können nicht selbst darüber entscheiden, ob sie ihre Organe spenden wollen oder nicht. Sie wurden als menschliche Ersatzteillager geboren, ja als Träger von Spenderorganen sogar gezüchtet. Das Drama mit Keira Knightley ("Fluch der Karibik"), Andrew Garfield ("The Social Network") und Carey Mulligan ("An Eduction") geht tief unter die Haut und erschüttert, dessen sollte man sich vorher bewusst sein, bis in die tiefsten Eingeweide. "Alles, was wir geben mussten" ist kein leicht zu ertragender Film. Die Stimmung ist trüb, den Figuren geht es schlecht. Man wandelt durch diesige Landschaften und unterhält sich über nicht gefundene Liebe und den nahenden Tod, der im Film als "Vollendung" bezeichnet wird. Dabei möchte das Drama doch eigentlich eine Liebesgeschichte sein. "Never Let Me Go", so der Originaltitel, portraitiert die tragische Leidensgeschichte von Kathy, die seit ihrer Kindheit in ihren Schulkameraden Tommy verliebt ist. Tommy wird aber nicht ihr Freund, sondern der ihrer besten Freundin Ruth. Zum einen Teil widmet sich der Film der scheinbar unbeschwerten Schulzeit der drei Kinder. Hier ahnt der Zuschauer noch nicht unbedingt, was das besondere an den Schülern des Internats von Hailsham ist. Der zweite Teil des Filmes dreht sich darum, dass die Herangewachsenen die Schule verlassen, aufs Land ziehen und zum ersten Mal Kontakt zur Außenwelt und anderen Menschen aufnehmen. Der dritte Teil des Filmes widmet sich den drei Figuren als Erwachsene. Man hat sich getrennt, jeder lebt sein Leben, doch Tommy und Ruth haben schon erste Organe gespendet. Hier finden alle drei wieder zusammen und gehen neue Paarungen ein. Eine zweite Chance, ein Ausweg scheint gekommen, doch als Zuschauer ahnt man längst, dass dieser Film keine Kompromisse eingeht. Die Stimmung bleibt bis zum Schluss erschütternd, ja geradezu grausam. Dass die drei jungen Menschen ihrem Schicksal, nämlich ausgeschlachtet zu werden, nicht einmal zu entkommen versuchen, macht es dem Publikum noch schwerer, einen Bezug zu den ihnen  aufzubauen. Warum wehrt sich keiner, warum haut niemand ab, warum nehmen, Kathy, Ruth und Tommy ihr Schicksal einfach so ergeben hin? Gerade dies ist das Zermürbende in diesem besonders schwermütigen Drama. Die Hoffnungslosigkeit und die absolute Schicksals-Ergebenheit legen nicht nur offen, was mit Menschen geschehen kann, sondern auch, zu was Menschen fähig sind, mit anderen Menschen zu machen.  "Alles, was wir geben mussten", der den gleichnamigen Roman von Kazuo Ishiguro verfilmt, sollte als Parabel verstanden werden. Zwar wirken die letzten Worte, mit denen der Film abschließt, ein wenig übersentimental, doch überträgt man sie, so kommt man zu der alles übergreifenden Weisheit, dass kein Mensch besser behandelt werden sollte als ein anderer. Es handelt sich um einen Film mit einer universellen Botschaft, der zwar stark auf die Tränendrüse zu drücken versucht, im Grunde aber doch kühl und distanziert bleibt. Fazit: Schwer zu verdauendes Drama, das mit poetischen Mitteln tief unter die Haut geht!

Moviemans Kommentar zur DVD: Das relativ dunkel bestimmte Bild bietet einen durchschnittlen Kontrastumfang, der Karteikästen (11.03) im Hintergrund noch einigermaßen sauber konturiert abbildet, aber kleinere Details und Konturschatten auch mal unterschlägt. Das Bild insgesamt wirkt ein wenig flächig und farbarm. Graue und Erdtöne dominieren, Rasenflächen (13.30) wirken matt und ausgeblichen. Die Sättigung ist insgesamt (bewusst) reduziert, womöglich um einen tristen Alltagseindruck zu unterstützen. Die Kompression ist weitgehend gelungen, Ruckeln oder Blockbidung ist überwiegend nicht erkennbar. Der Filmton wird von der sanften Klaviermusik bestimmt, die sich sehr offen und frei im Raum verteilt, sich einer Ortung weitgehend entzieht. Dies klingt sehr angenehm und lenkt nicht vom Geschehen ab, sondern fördert die aufmerksamkeit sogar. Die Dialoge sind auch beim Flüstern stets klar zu verstehen und bleiben auf den Bildschirm beschränkt. Das unabhängig von der Player-Grundeinstellung immer englische Menü und der immer in englischer Tonspur startende Film sind schlicht und intuitiv bedienbar. Es gibt ein rund 30-minütiges Feature "The secrets of "never let me go" das sehr interessant über den Film und seine Hintergründe erzählt und einige weitere Extras mit Sinn und Stil. --movieman.de


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
33 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die umgekehrte Truman-Show 27. Juni 2011
Format:DVD
Der Vergleich wird manchen auf den ersten Blick überraschen, aber beim zweiten Hinsehen wird vielleicht klar, warum man diesen Film als die pessimistische Variante der Truman-Show bezeichnen könnte. Wie dort sind auch hier die Hauptfiguren, zwei Mädchen und ein Junge, die gemeinsam in einem englischen Internat auf dem Lande aufwachsen, Gefangene einer gigantischen Illusion. Dort ist es das Idyll eines bürgerlichen Lebens, hier das einer Schule in malerischer Umgebung. Am Ende scheint ein Ausweg möglich, aber wenn die Hilfe ausgerechnet von Unheilsbotin Charlotte Rampling kommen soll, verheißt das wenig Gutes...

Für mich war dieses fesselnde Liebes- und Existenzdrama mit einem so noch nicht gesehenen Thema die bisher größte Überraschung dieses Kinojahres; und das liegt einerseits an dem vollkommen sprachlos machenden Finale, aber auch an der famosen Besetzung, denn sowohl Carey Mulligan, Keira Knightley und Boy A Andrew Garfield als auch die adäquat besetzten Jungdarsteller, die deren Rollen im Kindesalter spielen, treffen jeden Ton in Dialog und Mimik und lassen den Zuschauer in jeder Szene mitgehen.
Die Handlung, die von utopischen Alptraum-Visionen des Kinos wie 2022 ... die überleben wollen oder Flucht ins 23. Jahrhundert vage inspiriert sein mag, ist in der Selbstverständlichkeit und Lakonik, mit der die Utopie in eine uns vermeintlich bekannte Gegenwart verfrachtet wird, ein echter Schocker.
... Lesen Sie weiter... ›
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Schönheit der Traurigkeit 4. März 2012
Von Leserin
Format:DVD
Das ist er, mein Film des Jahres 2011 - trotz gigantischer Mitbewerber wie "Somewhere" oder "Melancholia" ist "Alles was wir geben mussten" doch der melancholischste Film von allen. Ich muss mir regelrecht verbieten, ihn nicht öfter anzuschauen, weil seine Wirkung so stark ist, dass ich Angst habe, sie abzunutzen.
Wenn Traurigkeit und Dramatik zu sehr im Vordergrund stehen, empfinde ich sie sehr schnell als Holzhammer- und Tränendrüsen-Bedienung. Effekthascherei. Gefühlszüchtung. Bei dieser Art Film ist das anders. Hier spricht keine Bitterkeit über die Schlechtigkeit des Lebens und der Menschen, sondern eine tiefe Liebe zu ihnen, eine rein empfundene Freude über die Schönheit in einem Leben, das doch so viele Schattenseiten hat. Ein großes "Ja" trotz so vieler "Neins".
Die Bilder, die Musik, die Schauspieler sind perfekt (Keira Knightley habe ich außer in "Abbitte" selten so faszinierend gesehen, und die allgemeine Begeisterung für Andrew Garfield und Carey Mulligan konnte ich erst nach diesem Film nachvollziehen). Auch die Kinderdarsteller sind hervorragend ausgewählt, selten habe ich erlebt, dass Kind- und Erwachsenenfiguren so gut zusammenpassen.

Den von manchen hier erhobenen Vorwurf, das sich fügende Verhalten der Charaktere sei unrealistisch und nicht nachvollziehbar, kann ich nicht teilen. Für einen Film, wie wir ihn gewöhnt sind, mag die Handlung von "Die Insel" logischer erscheinen.
... Lesen Sie weiter... ›
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18 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Am Ende doch nur grau 18. Oktober 2011
Format:DVD
Das Label FOX SEARCHLIGHT dient der 20th CENTURY FOX als Produktionsstätte für anspruchsvollere oder kleinere Filmproduktionen - man liegt hier also ein Jota neben der normalen Mainstream-Schiene der FOX Studios. So auch ALLES WAS WIR GEBEN MUSSTEN - ein kleiner Film in einer parallel-utopischen Gesellschaft, in der Menschen als Ersatzteillager gezüchtet werden. Sie leben in Internaten und bekommen bis zur ihrer Auswertung ein bescheidenes Leben in Dörfern und auf Farmen. Bis sie eben spenden müssen - und meist nach der 3. Spende ins Gras beissen. Natürlich - welch Überraschung - haben diese Menschen eben auch Gefühle und lernen in ihrer kurzen Lebenszeit auch zarte Annäherungen der Liebe kennen. Doch sie bleiben völlig passive Menschen, haben wenig Antrieb, laufen nicht weg, ergeben sich ihrem Schicksal. Das mag der eine Zuschauer als äußerst traurig-schön und berührend finden, der andere mag sich durchaus zurecht auch fragen: Was will mir der Künstler hier erzählen? Passive Figuren, die in matten Farben ihr trist-passives Leben aushauchen, ohne Höhen - nur in dauerhaften Tiefen. Mit einer einzigen Überraschung: Sie haben ja auch eine Seele. Ja, das ist schön, das ist wahr. Aber mal abgesehen von der völlig makaber-perversen Grundidee bietet der Film nur einen einzigen Stimmungsbogen: Nämlich den nach unten. Es wendet sich nichts, es endet genau so wie man es vermutet, es gibt keine Hoffnung, nur grau, nur matt, nur getragenes Seufzen im Organspenderleid, Liebe ohne Chance, die Musik spielt auf, er haucht sein Leben aus und sie kommt danach dran. Tja..... Lesen Sie weiter... ›
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Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen Sehr bewegend
Ein schöner Film, der zum Nachdenken anregt, traurig und ruhig jedoch voller Emotionen, eine erschreckende Geschichte. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Tagen von Sandra&Jörg veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Kein Popkornkino, trotzdem toller Film
Der Film ist definitiv kein Popkornkino und nichts für eine dumpfe Berieselung.
Ich empfinde den Film als sehr ruhig. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Nina veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Hart, realistisch oder nur utopisch?
Sehr gut gemachter Film, traurig/gedanklich sehr anregend/realistisch/eindrücklich, direkt bis hart. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Sara Monachos veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Kein Vergleich...
Ich habe zuerst das Buch gelesen und durch Zufall später entdeckt, dass es verfilmt wurde.
Daher fehlt mir vielleicht die Objektivität, die es braucht, um diesen... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von LewiZzle veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Mässig
Die Umsetzung verliert an Charme.
Leider wird Keira Knightley sehr in den Vordergrund gespielt und ich finde sie wird dieser komplexen Figur nicht gerecht
Vor 3 Monaten von Andrea Krupp veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Bin begeistert!
Das Buch war super, Anfangs etwas langwierig aber gut! Der Film hat mir ebenfalls sehr gut gefallen, bin mir aber nicht sicher ob man sich auskennt wenn man das Buch nicht gelesen... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Patricia veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Schön, Dramatisch, Aufwühlend - alles zugleich!
Der Film behandelt nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern auch ein sehr nachdenkliches und schockierendes Thema. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Mona-Lisa Hagen veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Unglaublich traurig...
Ich sah den Film vor einem halben Jahr..und noch immer lässt er mich nicht los. Es war inhaltlich der traurigste Film, den ich in meinem ganzen Leben jemals sah... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Stigi veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Beeindruckend still...
... erzählt Mark Romanek die Geschichte von Kathy(Carey Mulligan), Ruth(Keira Knightley) und Tommy(Andrew Garfield). Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Thomas Knackstedt veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Menschen als Organspender !
Die Menschen in einem Internat in England , leben nur um als Organspender herzuhalten.... Wir begleiten in diesem Film 3 Personen vom Kindesalter bis zu jungen Erwachsenen. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von A. Schelling veröffentlicht
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