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Alles, was wir geben mussten
 
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Alles, was wir geben mussten

Carey Mulligan , Keira Knightley , Mark Romanek    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (29 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Carey Mulligan, Keira Knightley, Andrew Garfield
  • Regisseur(e): Mark Romanek
  • Komponist: Rachel Portman
  • Format: Dolby, PAL, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Italienisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Italienisch, Isländisch, Griechisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Twentieth Century Fox Home Entert.
  • Erscheinungstermin: 12. August 2011
  • Produktionsjahr: 2010
  • Spieldauer: 99 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (29 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0054MYAQ4
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 3.065 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Produktbeschreibungen

Die Kinder Kathy (Carey Mulligan), Ruth (Keira Knightley) und Tommy (Andrew Garfield) wachsen Ende der 70er-Jahre isoliert und behütet in einem englischen Internat auf. Doch die Idylle trügt, denn die Einrichtung birgt ein grausames Geheimnis, das den Freunden nach und nach enthüllt wird und ihr Leben dramatisch verändert: Ihr einziger Lebenssinn besteht darin, als Organspender zu dienen.

Basierend auf dem Bestseller von Kazuo Ishiguro schuf Mark Romanek (One Hour Photo) ein Sci-Fi-Drama, das mit subtilem Horror und einer bewegenden Liebesgeschichte fesselt. Neben den Oscar®-Anwärterinnen Keira Knightley* (Fluch der Karibik 1 - 3) und Carey Mulligan** (Wall Street - Geld schläft nicht) brilliert Newcomer Andrew Garfield (The Social Network).

Movieman.de

Heutzutage ruft man mutig zum Organspenden, bzw. Tragen eines Spenderausweises auf. Das Thema scheint, zumindest in fortschrittlich entwickelten Ländern, kein Tabu mehr zu sein, sondern mittlerweile sogar durchaus positiv besetzt. Davon, dass das Spenden von Organen aber schnell einen ganz üblen Beigeschmack erhalten kann, erzählt uns "Alles, was wir geben mussten". Die Protagonisten des Filmes können nicht selbst darüber entscheiden, ob sie ihre Organe spenden wollen oder nicht. Sie wurden als menschliche Ersatzteillager geboren, ja als Träger von Spenderorganen sogar gezüchtet. Das Drama mit Keira Knightley ("Fluch der Karibik"), Andrew Garfield ("The Social Network") und Carey Mulligan ("An Eduction") geht tief unter die Haut und erschüttert, dessen sollte man sich vorher bewusst sein, bis in die tiefsten Eingeweide. "Alles, was wir geben mussten" ist kein leicht zu ertragender Film. Die Stimmung ist trüb, den Figuren geht es schlecht. Man wandelt durch diesige Landschaften und unterhält sich über nicht gefundene Liebe und den nahenden Tod, der im Film als "Vollendung" bezeichnet wird. Dabei möchte das Drama doch eigentlich eine Liebesgeschichte sein. "Never Let Me Go", so der Originaltitel, portraitiert die tragische Leidensgeschichte von Kathy, die seit ihrer Kindheit in ihren Schulkameraden Tommy verliebt ist. Tommy wird aber nicht ihr Freund, sondern der ihrer besten Freundin Ruth. Zum einen Teil widmet sich der Film der scheinbar unbeschwerten Schulzeit der drei Kinder. Hier ahnt der Zuschauer noch nicht unbedingt, was das besondere an den Schülern des Internats von Hailsham ist. Der zweite Teil des Filmes dreht sich darum, dass die Herangewachsenen die Schule verlassen, aufs Land ziehen und zum ersten Mal Kontakt zur Außenwelt und anderen Menschen aufnehmen. Der dritte Teil des Filmes widmet sich den drei Figuren als Erwachsene. Man hat sich getrennt, jeder lebt sein Leben, doch Tommy und Ruth haben schon erste Organe gespendet. Hier finden alle drei wieder zusammen und gehen neue Paarungen ein. Eine zweite Chance, ein Ausweg scheint gekommen, doch als Zuschauer ahnt man längst, dass dieser Film keine Kompromisse eingeht. Die Stimmung bleibt bis zum Schluss erschütternd, ja geradezu grausam. Dass die drei jungen Menschen ihrem Schicksal, nämlich ausgeschlachtet zu werden, nicht einmal zu entkommen versuchen, macht es dem Publikum noch schwerer, einen Bezug zu den ihnen  aufzubauen. Warum wehrt sich keiner, warum haut niemand ab, warum nehmen, Kathy, Ruth und Tommy ihr Schicksal einfach so ergeben hin? Gerade dies ist das Zermürbende in diesem besonders schwermütigen Drama. Die Hoffnungslosigkeit und die absolute Schicksals-Ergebenheit legen nicht nur offen, was mit Menschen geschehen kann, sondern auch, zu was Menschen fähig sind, mit anderen Menschen zu machen.  "Alles, was wir geben mussten", der den gleichnamigen Roman von Kazuo Ishiguro verfilmt, sollte als Parabel verstanden werden. Zwar wirken die letzten Worte, mit denen der Film abschließt, ein wenig übersentimental, doch überträgt man sie, so kommt man zu der alles übergreifenden Weisheit, dass kein Mensch besser behandelt werden sollte als ein anderer. Es handelt sich um einen Film mit einer universellen Botschaft, der zwar stark auf die Tränendrüse zu drücken versucht, im Grunde aber doch kühl und distanziert bleibt. Fazit: Schwer zu verdauendes Drama, das mit poetischen Mitteln tief unter die Haut geht!

Moviemans Kommentar zur DVD: Das relativ dunkel bestimmte Bild bietet einen durchschnittlen Kontrastumfang, der Karteikästen (11.03) im Hintergrund noch einigermaßen sauber konturiert abbildet, aber kleinere Details und Konturschatten auch mal unterschlägt. Das Bild insgesamt wirkt ein wenig flächig und farbarm. Graue und Erdtöne dominieren, Rasenflächen (13.30) wirken matt und ausgeblichen. Die Sättigung ist insgesamt (bewusst) reduziert, womöglich um einen tristen Alltagseindruck zu unterstützen. Die Kompression ist weitgehend gelungen, Ruckeln oder Blockbidung ist überwiegend nicht erkennbar. Der Filmton wird von der sanften Klaviermusik bestimmt, die sich sehr offen und frei im Raum verteilt, sich einer Ortung weitgehend entzieht. Dies klingt sehr angenehm und lenkt nicht vom Geschehen ab, sondern fördert die aufmerksamkeit sogar. Die Dialoge sind auch beim Flüstern stets klar zu verstehen und bleiben auf den Bildschirm beschränkt. Das unabhängig von der Player-Grundeinstellung immer englische Menü und der immer in englischer Tonspur startende Film sind schlicht und intuitiv bedienbar. Es gibt ein rund 30-minütiges Feature "The secrets of "never let me go" das sehr interessant über den Film und seine Hintergründe erzählt und einige weitere Extras mit Sinn und Stil. --movieman.de


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von algi
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
und zum denken anregt, denn meiner Meinung nach muß nicht immer alles geklärt und offensichtlich sein, was manche Rezensienten hier bemängeln. Für mich ist das ein sehr langsamer, in schönen Bildern (unbedingt die Fotoreihe in den Extras ansehen) gedrehter Film über ein schwieriges Thema, der erzwungenen Organspende, Klonen und wie die Hauptdarstellerin am Ende sagt, ob die gegebene Zeit jemals ausreicht.Verpackt ist das alles in eine Dreiecksgeschichte der'Spender'. Für mich ein ganz hervorragender Film mit sehr überzeugenden Darstellern. Wer natürlich eher auf Actionlastige 'Verpackung' des Themas steht sollte sich lieber 'Die Insel' ansehen, der auch gut gemacht ist, aber halt anders an das Thema herangeht.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
30 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Dr. M.
Format:DVD
Der Vergleich wird manchen auf den ersten Blick überraschen, aber beim zweiten Hinsehen wird vielleicht klar, warum man diesen Film als die pessimistische Variante der Truman-Show bezeichnen könnte. Wie dort sind auch hier die Hauptfiguren, zwei Mädchen und ein Junge, die gemeinsam in einem englischen Internat auf dem Lande aufwachsen, Gefangene einer gigantischen Illusion. Dort ist es das Idyll eines bürgerlichen Lebens, hier das einer Schule in malerischer Umgebung. Am Ende scheint ein Ausweg möglich, aber wenn die Hilfe ausgerechnet von Unheilsbotin Charlotte Rampling kommen soll, verheißt das wenig Gutes...

Für mich war dieses fesselnde Liebes- und Existenzdrama mit einem so noch nicht gesehenen Thema die bisher größte Überraschung dieses Kinojahres; und das liegt einerseits an dem vollkommen sprachlos machenden Finale, aber auch an der famosen Besetzung, denn sowohl Carey Mulligan, Keira Knightley und Boy A Andrew Garfield als auch die adäquat besetzten Jungdarsteller, die deren Rollen im Kindesalter spielen, treffen jeden Ton in Dialog und Mimik und lassen den Zuschauer in jeder Szene mitgehen.
Die Handlung, die von utopischen Alptraum-Visionen des Kinos wie 2022 ... die überleben wollen oder Flucht ins 23. Jahrhundert vage inspiriert sein mag, ist in der Selbstverständlichkeit und Lakonik, mit der die Utopie in eine uns vermeintlich bekannte Gegenwart verfrachtet wird, ein echter Schocker. Weniger ist manchmal mehr: Wenn sich hier die Zukunftswelt mit ihren Gesetzen fast ausschließlich in Dialogen und nicht in technischen Spielereien oder computergenerierten Hintergründen manifestiert, wirkt das intensiver als jeder Spezialeffekt. Diese Wirkung ist natürlich ein Verdienst vor allem der Buchvorlage von Kazuo Ishiguro, der wir auch den (nicht schlechten) deutschen Filmtitel (Original: "Never Let Me Go") verdanken, aber die Regie von Mark Romanek (One Hour Photo) setzt dessen Vorlage wirklich kongenial um. Man kann leider nichts vom Inhalt verraten, ohne dieses faszinierend-verstörende Filmerlebnis zu sabotieren, denn die erste von zwei entscheidenden tragischen Weichenstellungen ist die wichtigere und offenbart sich bereits im ersten Drittel des Films. Wer es wie ich schafft, diesen Film zu sehen, ohne davon etwas zu ahnen, wird sicher noch mehr gepackt und geschüttelt.

Abschließend sollte nicht verschwiegen werden, dass dieser Film sich nicht für Zuschauer eignet, die zu Depressionen und Defätismus neigen, denn die Geschichte, die hier erzählt wird, ist zutiefst demoralisierend und die unaufgeregte, poetisch-schlichte, effektarme, fast beiläufige Erzählweise, gepaart mit der beklemmend resignativen Grundhaltung der Figuren, macht alles nur noch schlimmer.

Für Freunde von 2022 ... die überleben wollen und Children of Men.
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21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein stilles Filmjuwel 1. August 2011
Format:DVD
"Alles, was wir geben mussten" basiert auf dem gleichnamigen Roman von Kazuo Ishiguro. Dieser hat hin und wieder darauf hingewiesen, dass die dystopische Rahmenhandlung seiner Geschichte eigentlich nur vorgeschoben ist um sich einer viel tiefgründigeren Frage des Lebens zu widmen:

Wie verhalte und wie fühle ich mich wenn ich weiß, dass mein letztes Stündlein bald geschlagen hat?!

Nur hat es Ishiguro mit einem Geniestreich geschafft mit dieser Problematik, die uns alle spätestens im Rentenalter betrifft, eine Gruppe junger Leute zu konfrontieren. Um deren Beziehungsdreieck geht es auch im Film. Diese sehen ihr baldiges Schicksal erbarmungslos auf sich zukommen und richten dementsprechend ihr Handeln darauf aus.

Das ist emotional, traurig und nachdenklich inszeniert. Die 3 Hauptdarsteller spielen absolut solide, teilweise brilliant. Man fühlt sich als Zuschauer irgendwie selbst mit der Frage konfrontiert: Was wäre wenn man seinen Frieden mit dieser Welt machen muss, und zwar schnell? Man fühlt sich in gewisser Weise in die Gedankenwelt eines alten Menschen versetzt.

"Alles, was wir geben mussten" ist einer dieser Filme die zum Nachdenken und Fühlen anregen. Dementsprechend sollte man wissen was auf einen zukommt. Insofern ist er auch durchaus eine gelungene Buchadaption, da Ishiguro in der modernen Literatur als Meister der leisen Zwischentöne gilt.

Ganz nebenbei wird auch noch das Thema "Indoktrination von Kindern" aufgegriffen, das dem Streifen, neben seiner vordergründigen Thematik, noch eine weitere gesellschaftskritische Facette verleiht.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Nicht ganz schlüssig
Ich habe den Film gerade gesehen und schließe mich den vorherigen Rezensionen an, dass der Film nicht sehr logisch ist. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Tagen von Mo. Ucki veröffentlicht
Die Schönheit der Traurigkeit
Das ist er, mein Film des Jahres 2011 - trotz gigantischer Mitbewerber wie "Somewhere" oder "Melancholia" ist "Alles was wir geben mussten" doch der melancholischste Film von... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Leserin veröffentlicht
Geht unter die Haut
Ein sehr brisantes Thema wird hier angesprochen und dargestellt, welches eigentlich total Tabu ist.
Es zeigt deutlich die Evtl. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von D. Forstner veröffentlicht
Störendes Lebensbild
Never LetMe Go ist ein britischerdystopischer Film unter der Regie des amerikanischen Musikvideo Regisseurs Mark Romanek, dessen erster Film One Hour Photo ist. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Thomas Lang veröffentlicht
film Dystopie
Man soll Hintergrundinformationen haben bzw. den Roman von Ishiguro kennen, bevor man sich mit der Verfilmung beschäftigt, trotzdem ist der Film empfehlenswert, auch wenn die... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Sabrina Riso veröffentlicht
Fantastischer, melancholischer, herzzerreißender Film!
Ein Film der mir mein Leben lang in Erinnerung bleiben wird. Obacht! Kein Film für Menschen die eine fröhliche Geschichte erwarten!!
Vor 5 Monaten von Peter S. veröffentlicht
SCHRECKLICHER FILM
Ich bin nur wegen der Hauptdarstellerin Carey Mulligan ins Kino gegangen um mir diesen Film anzuschauen, und es war der größte Fehler und die totale... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Robin Sparkles veröffentlicht
Unglaublich . . .
Auf der Hülle dieses Filmes steht eine Rezesion die lautet "Der verstörendste Film des Jahres!"
Dem kann ich nur zustimmen!!! Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Julia Neudorfer veröffentlicht
Echt krass
Ein wirklich toller Film, eher ruhig - ohne stress und Hecktik - gedreht.
Der Film regt zum nachdenken an. Sehens- und empfehlenwert!
Vor 5 Monaten von Cat veröffentlicht
Erschütternd
Wer noch einen letzten Grund sucht am Leben zu verzweifeln, der kann ihn hier finden. Selten ist ein Film erschütternder, deprimierender und am Ende hoffnungsloser gewesen,... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Oliver veröffentlicht
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