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Alles, was wir geben mussten


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Produktinformation

  • Darsteller: Carey Mulligan, Keira Knightley, Andrew Garfield, Charlotte Rampling, Sally Hawkins
  • Regisseur(e): Mark Romanek
  • Komponist: Rachel Portman
  • Künstler: Rachael Fleming, Mark Digby, Barney Pilling, Richard Hewitt, Adam Kimmel, Andrew Macdonald, Tessa Ross, Alex Garland, Stephen Noble, Allon Reich, Peck Prior, Kazuo Ishiguro
  • Format: Dolby, PAL, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Italienisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Italienisch, Isländisch, Griechisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Twentieth Century Fox
  • Erscheinungstermin: 12. August 2011
  • Produktionsjahr: 2010
  • Spieldauer: 99 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (70 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0054MYAQ4
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 27.374 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)


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Kundenrezensionen

3.8 von 5 Sternen

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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Rumburak on 29. Juli 2013
Format: DVD Verifizierter Kauf
Nach dem Ende des Films hält man stumm inne, atmet tief durch.
Was für ein meisterhafter, grossartiger Film.
So überragend, verstörend und tief erschütternd wie es leider nur wenige Filmperlen gibt.
Ein Film, dessen trügerisch ruhige Erzählweise, seine phantastischen Schauspielerleistungen, seine bis ins Mark menschenverachtende, perfide Hintergrund- Geschichte so tief in die Seele trifft, dabei vollkommen unkitschig und auf dämonische Weise auch nicht allzu weit hergeholt, daß er mich noch lange in der Nacht beschäftigte.
Viele Themen werden hier aufgegriffen : Themen um die Verantwortung des Menschen, die Herabwürdigung des menschlichen Lebens auf ein Stück Ware, auf ein im wahrsten Sinne des Wortes Ersatzteillager.
In betörenden, zutiefst herzzereissenden Passagen, die die Fragen nach der moralischen ethischen Verantwortung einer hochtechnisierten Gesellschaft stellt in der Wissenschaftler Gott spielen können, wird uns hier das Schicksal einer Gruppe von Jugendlichen nahe gebracht, die quasi in einer Parallelwelt, einem behüteteten Internat in den siebziger Jahren aufwachsen.
Von der Außenwelt vollkommen abgeschottet, wirkt dies anfangs wie eine idyllisch schöne englische Eton-College Atmosphäre. Musizierstunden, Sportunterricht, erste zärtliche Liebe zwischen den Schülern und Schülerinnnen.
Doch wird dieser Flm grollend wie ein Unwetter seinen verhängnisvollen Lauf nehmen, und dies in einer selbstverständlichen Beiläufigkeit, daß man des öfteren seinen Augen und Ohren nicht traut.
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33 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Leserin on 4. März 2012
Format: DVD
Das ist er, mein Film des Jahres 2011 - trotz gigantischer Mitbewerber wie "Somewhere" oder "Melancholia" ist "Alles was wir geben mussten" doch der melancholischste Film von allen. Ich muss mir regelrecht verbieten, ihn nicht öfter anzuschauen, weil seine Wirkung so stark ist, dass ich Angst habe, sie abzunutzen.
Wenn Traurigkeit und Dramatik zu sehr im Vordergrund stehen, empfinde ich sie sehr schnell als Holzhammer- und Tränendrüsen-Bedienung. Effekthascherei. Gefühlszüchtung. Bei dieser Art Film ist das anders. Hier spricht keine Bitterkeit über die Schlechtigkeit des Lebens und der Menschen, sondern eine tiefe Liebe zu ihnen, eine rein empfundene Freude über die Schönheit in einem Leben, das doch so viele Schattenseiten hat. Ein großes "Ja" trotz so vieler "Neins".
Die Bilder, die Musik, die Schauspieler sind perfekt (Keira Knightley habe ich außer in "Abbitte" selten so faszinierend gesehen, und die allgemeine Begeisterung für Andrew Garfield und Carey Mulligan konnte ich erst nach diesem Film nachvollziehen). Auch die Kinderdarsteller sind hervorragend ausgewählt, selten habe ich erlebt, dass Kind- und Erwachsenenfiguren so gut zusammenpassen.

Den von manchen hier erhobenen Vorwurf, das sich fügende Verhalten der Charaktere sei unrealistisch und nicht nachvollziehbar, kann ich nicht teilen. Für einen Film, wie wir ihn gewöhnt sind, mag die Handlung von "Die Insel" logischer erscheinen. Versetzt man sich jedoch wirklich in einen Menschen, der komplett ohne Eltern oder elternähnliche Figuren aufwächst, ausschließlich unter Menschen mit ähnlicher Lebenserwartung, einen Menschen, der erst spät und nur ein paar Jahre lang erfährt, wie das Leben für normale Personen aussieht, dann scheint es logisch, dass sich die Klone ihrem Schicksal ergeben. Kämpfen kann man nur, wenn man sich ein Ziel vorstellen kann.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas Knackstedt on 2. Oktober 2012
Format: DVD
... erzählt Mark Romanek die Geschichte von Kathy(Carey Mulligan), Ruth(Keira Knightley) und Tommy(Andrew Garfield). Nach der Romanvorlage von Kazuo Ishiguro aus dem Jahr 2005 hat Romanek die bewegende Geschichte in Szene gesetzt. In einer fiktiven Vergangenheit führt uns die Story ins Internat Hailsham, in den 70er Jahren. Die Kinder dort scheinen in einer normalen Schule unterrichtet zu werden. Doch sehr früh müssen sie erfahren, dass ihr Leben nur einem einzigen Zweck dient: Sie sollen ihre lebenswichtigen Organe spenden, um damit anderen Menschen das Leben zu retten. Sobald sie erwachsen sind, stehen ihnen mehrere Organentnahmen bevor, ehe sie die "Vollendung" erreichen. Nur zu diesem Zweck leben sie.

Tommy passt nicht so recht in den Internatalltag. Der Junge ist jährzornig, schwierig und wird schnell zum Außenseiter degradiert. Nur Kathy zeigt ihm ihre Zuneigung. Als die Kinder älter werden, ist es jedoch die resolute Ruth, die Tommy für sich gewinnt. Als Teenager dürfen sie Hailsham das erste Mal verlassen und lernen die "wirkliche Welt" kennen. Dann trennen sich ihre Wege. Aber das Schicksal sorgt dafür, dass sich die drei Internatsinsassen wiedersehen werden. In einer Zukunft, die keinerlei Hoffnung für sie bereitzuhalten scheint...

-Alles was wir geben mussten- wird in Rückblenden, aus der Sicht von Kathy, erzählt. Der Film behandelt ein Thema, mit dem Romanautor Ishiguro einerseits schonungslos, hart und offen umgeht, andererseits aber komplett ohne Schock- oder abstoßende Szenarien auskommt. Vielmehr konzentriert sich Ishiguro auf die Charaktere von Ruth, Kathy und Tommy.
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