• Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Nur noch 18 auf Lager (mehr ist unterwegs).
Verkauf und Versand durch Amazon.
Geschenkverpackung verfügbar.
Menge:1
Alles, was wir geben muss... ist in Ihrem Einkaufwagen hinzugefügt worden
Gebraucht: Gut | Details
Verkauft von Warehouse Deals
Zustand: Gebraucht: Gut
Kommentar: Gelesene Ausgabe in gutem, sauberen Zustand. Seiten und Einband sind intakt (ebenfalls der Schutzumschlag, falls vorhanden). Buchrücken darf Gebrauchsspuren aufweisen. Notizen oder Unterstreichungen in begrenztem Ausmaß sowie Bibliotheksstempel sind zumutbar. Amazon-Kundenservice und Rücknahmegarantie (bis zu 30 Tagen) bei jedem Kauf.
Ihren Artikel jetzt
eintauschen und
EUR 0,10 Gutschein erhalten.
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Anhören Wird wiedergegeben... Angehalten   Sie hören eine Probe der Audible-Audioausgabe.
Weitere Informationen
Dieses Bild anzeigen

Alles, was wir geben mussten. Roman Taschenbuch – 6. November 2006

103 Kundenrezensionen

Alle 5 Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe
"Bitte wiederholen"
EUR 3,00
Taschenbuch
"Bitte wiederholen"
EUR 9,99
EUR 9,99 EUR 0,73
Audio-CD, Audiobook
"Bitte wiederholen"
Unbekannter Einband
"Bitte wiederholen"
60 neu ab EUR 9,99 21 gebraucht ab EUR 0,73

Hinweise und Aktionen

  • Große Hörbuch-Sommeraktion: Entdecken Sie unsere bunte Auswahl an reduzierten Hörbüchern für den Sommer. Hier klicken.


Wird oft zusammen gekauft

Alles, was wir geben mussten. Roman + Alles, was wir geben mussten + Never Let Me Go.
Preis für alle drei: EUR 23,58

Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen
Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.



Produktinformation

  • Taschenbuch: 352 Seiten
  • Verlag: btb Verlag (6. November 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442736102
  • ISBN-13: 978-3442736102
  • Originaltitel: Never Let Me Go
  • Größe und/oder Gewicht: 12 x 3 x 18,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (103 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 16.228 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Noch Jahre später kreisen Kathys Gedanken um Hailsham, dem in lieblicher Hügellandschaft gelegenen Schulheim, in dem sie und die anderen ihre Kindheit zugebracht hatten. Eine heile Welt, in der eine fröhliche Kinderschar zur „Kreativität“ angeleitet werden soll. Doch bald tauchen erste Schatten auf. Wozu die Aufseher? Warum ist von späteren „Spendern“ die Rede? Und was hat es mit jener eleganten „Madame“ auf sich, die aus dem Nichts auftaucht, um die besten künstlerischen Arbeiten der Zöglinge für ihre Galerie abzuholen. Galerie? Jeder weiß davon, keiner hat sie jemals zu Gesicht bekommen. Nur eine weitere Merkwürdigkeit in der abgeschotteten Welt von Hailsham. Wir werden noch viele davon kennenlernen!

Mit welch unspektakulären, aber erzählerisch raffinierten Mitteln der in Japan geborene und heute in England lebende Kazuo Ishiguro den Leser in seine Geschichte einwebt, gleicht einem kleinen Wunder. Sachter kann man nicht hineingeführt werden in eine Traumwelt, die sich zunehmend als bedrückende und faschistoide Zukunftsvision entpuppt. In den Rückblicken Kathys, die heute als „Betreuerin“ arbeitet, wird alles noch einmal lebendig: Ruth, Kathys beste Freundin. Der rebellische, von allen abgelehnte Tommy, der nur Kathy vertraut -- und doch mit Ruth eine Beziehung eingeht. Der Schulalltag und seine sanften, aber rigorosen Überwachungsmechanismen. Die Fragen hinter vorgehaltener Hand. Die Rebellion, die nie stattfindet.

Ein wundervolles Werk von großer Nachhaltigkeit. In manchem gleicht Ishiguro einem literarischen Update von Daphne du Maurier. Selbst sein traumverlorenes, weltfernes Hailsham erinnert vage an Manderley aus Rebecca (anscheinend kann sich keiner der Schüler später daran erinnern, wo Hailsham überhaupt lag). Ishiguros unaufgeregter, hochliterarischer Ton aber ist es, der den Schrecken erst richtig eindringlich macht. Ein Schrecken, der in einer technikversessenen Welt längst nicht mehr abwegig erscheint. Begleiten wir die Schüler auf ihrem Weg, herauszubekommen, wer sie sind, wo sie herkommen und -- was aus ihnen einst werden soll. Madame wusste es: „Ihr armen Geschöpfe!“ --Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Ishiguro zeichnet das Bild einer unbeirrbaren menschlichen Zartheit, obwohl die Katastrophe bereits stattgefunden haben könnte." (Frankfurter Rundschau)

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch

(Mehr dazu)
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Auszug
Hier reinlesen und suchen:

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Andrea Haensel am 22. Februar 2011
Format: Taschenbuch
Bekannt wurde Kazuo Ishiguro mit "The Remains of the Day", 1993 mit Anthony Hopkins und Emma Thompson in den Hauptrollen doch leider etwas buchfremd verfilmt. Bekannt ist Kazu Ishiguro seither für einen ungewöhnlich emotionalen, dabei schlichten, äußerst ergreifenden Schreibstil, der den Leser auf eine Art und Weise einfängt, die absolut unbeschreiblich ist.
"Alles, was wir geben mussten", berührt langsam, tief und - beiläufig. Die bedrückende Stimmung der Handlungsumstände, die andere Rezensenten bereits gut beschrieben, zieht auf eine Weise, die deshalb zu Tränen rührt, weil sie echt ist, psychologisch, gewissermaßen demotional und trotz der so ungewöhnlichen Umstände normal.
Dieser Roman treibt die Kunstform des Schreibens nicht auf die Spitze, sondern führt sie auf die Plattform wieder zurück. Wir erleben die Erfahrungen der Protagonisten so nach, als wären wir selbst wieder Kinder, heranwachsende Jugendliche - bedroht von einem ungewöhnlichen Schicksal, und es drängt sich einem unweigerlich das Gefühl des Nicht-Entkommen-Könnens auf, das heute das Leben der meisten Menschen zu bestimmen scheint.
Deshalb ist "Alles, was wir geben mussten" auch nicht Science Fiction, es ist gestalterisch Ausdruck des Verlusts des Lebens bereits im Entstehen, des Verlusts der Ich-Identifikation und des damit verbundenen Festhaltens an Idiosynkrasien. Der Roman ist eindrucksvolles Stimmungsbild des Eingefangen-Werdens in vorgeprägte Bahnen ohne Aussicht auf Entkommen.
Absolut und unbedingt lesenswert!
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
71 von 79 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 3. Oktober 2005
Format: Gebundene Ausgabe
Kazuo Ishiguro erzählt im Stile eines Entwicklungsromans die Geschichte dreier Jugendlicher. Mit äußerster Einfühlsamkeit in das Seelenleben seiner Protagonisten lässt der Autor die Ich-Erzählerin Kathy in sachlicher emotionsloser Sprache über ihre Kindheit ohne Eltern in einem englischen Internat berichten, über ihre Freundschaft zu Ruth und Tommy. Eine scheinbar ganz normale Kindheit und Jugend mit allen Konflikten, die Halbwüchsige auszutragen haben. Doch die drei und alle anderen Gleichaltrigen sind Klone, lebende Organspender, die ein grausames Schicksal erwartet, ein Grauen, das mehr zwischen den Zeilen gelesen werden muss und im Kopf des Lesers entsteht.
Das Buch ist jedoch kein Technologieroman, die technischen Fragen des Klonens bleiben vollkommen unberührt. Es ist auch kein moralischer Kommentar zur Gentechnologie. Vielmehr behandelt der Autor Grundsätzlicheres: Wer sind wir in einer hochtechnologisierten Welt? Was dem „Fortschritt" zu geben sind wir bereit? Wissen wir überhaupt, was wir geben können und müssen? Wissen wir, was am „Ende" bleibt? Wie wollen wir leben? Was ist wichtig? Was heisst es, eine „Seele" zu haben? Wann muss man sich wehren gegen die Zumutungen einer solchen „Kultur"? (Die Klone können es nicht. Warum? Vielleicht, weil sie Produkte dieser technischen Zivilisation sind? Sind wir alle das in einem gewissen Sinn auch?) Es ist ein nachdenkliches und überaus berührendes Buch über das Menschsein.
Dennoch: Auch wenn die technischen Fragen außen vor bleiben, funktioniert der Roman nur unter dem stillen Vorauswissen, dass der Mensch bisher alles getan hat, wozu er technisch in der Lage war.
Lesen Sie weiter... ›
1 Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
41 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Willi und Anette Schfer am 6. Dezember 2006
Format: Taschenbuch
Kathy, 31 Jahre alt und "Betreuerin" von Beruf, lässt ihr bisheriges Leben Revue passieren. Es spielte sich in verschiedenen staatlichen Einrichtungen ab, die erste Station war Hailsham. Hailsham ist jedoch kein gewöhnliches Internat. Von Anfang an wird den Kindern dort vermittelt, dass sie etwas Besonderes sind, dass eine besondere Aufagbe sie erwartet - was das sein könnte, bleibt (zunächst) im Dunkeln. Die völlige Isolierung der "Kollegiaten" genannten Schüler tut das ihre dazu, um sie auf ihre ihnen ungewisse Zukunft vorzubereiten. Erst nach und nach erfahren die Kinder und mit ihnen der Leser (sofern er es nicht schon aus anderen Rezensionen weiß), woher sie stammen und was ihnen bevorsteht...

Der Reiz dieses Romans liegt für mich in seinem Paradox: Der völlig unaufgeregte Tonfall, in dem das Buch streckenweise vor sich hin plätschert, steht in scharfem Kontrast zu der geschilderten Zukunftsvision, die an Schrecken nichts zu wünschen übrig lässt. Beklemmung und Grauen wirken um so stärker, da die Ich-Autorin Kathy völlig unreflektiert in schönster Selbstverständlichkeit ihre Geschichte erzählt und ihre (von Gehirnwäsche manipulierte) Sicht der Dinge bis zum bitteren Ende beibehält. Vergebens wartet man auf Kritik oder Rebellion. Nein, alle fügen sich brav in ihr Schicksal - was wiederum weitere Fragen aufwirft.

Schon allein vom Thema her ist "Alles, was wir geben mussten" lesenswert, außerdem ist der Roman meisterhaft komponiert und wirkt absolut authentisch. Ishiguro gehört zweifellos zu den großen zeitgenössischen Stilisten, verlangt dem Leser jedoch einiges ab. Aber es lohnt sich, sich auf das Buch einzulassen, dessen Zukunftsvision niemals Wirklichkeit werden darf.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen

Die neuesten Kundenrezensionen


Ähnliche Artikel finden