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Alles nur Konsum: Kritik der warenästhetischen Erziehung [Taschenbuch]

Wolfgang Ullrich
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

5. März 2013
Konsumprodukte müssen höchsten ästhetischen Ansprüchen genügen und werden oft ähnlich aufwendig inszeniert wie Kunstwerke. Wolfgang Ullrich wagt den Spagat zwischen beiden Welten und fragt, ob wir nicht alle längst dem Doping durch Konsum erliegen. Wolfgang Ullrich, der gern (Kunst-)Themen gegen den gefälligen Strich bürstet, denkt über Konsum nach. Er wertet die Konsumkultur auf und befragt sie dennoch kritisch. Dabei begibt er sich auf ein höchst emotionales Feld, weil die Inszenierung von Markenartikeln unser aller Erfahrungswelt betrifft. Mit einem Duschgel, Tee oder Joghurt wird heute immer auch eine Lebenshaltung verkauft. Selbst ein einfaches Mineralwasser wird so präsentiert, dass beim Kunden Sehnsüchte geweckt werden oder Identität gestiftet wird. Mit dem neuen Wellnessdrink kaufen wir uns ebenso ein gutes Gewissen wie mit fair gehandeltem Kaffee. Mit dem Untertitel spielt Ullrich auf die Briefe Über die ästhetische Erziehung des Menschen an, in denen Friedrich Schiller die Kunst als unabdingbar für die Entwicklung des Menschen und der Gesellschaft bezeichnet. Der Autor versucht nun, Kunstwerke und Konsumprodukte einander anzunähern, nicht zuletzt, weil die Inszenierung von Produkten derjenigen von Kunstwerken häufig in nichts nachsteht. Ullrich weiß der Verwandlung des Bildungsbürgers in den Konsumbürger aber auch positive Seiten abzugewinnen: Gutes Design habe eine erzieherische Wirkung, und es erreiche heute viel mehr Menschen als früher. Ullrich bleibt also Optimist und er hält uns auf nicht selten erfrischende Weise den (Konsumenten-)Spiegel vor.

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Alles nur Konsum: Kritik der warenästhetischen Erziehung + Habenwollen: Wie funktioniert die Konsumkultur?
Preis für beide: EUR 21,85

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 208 Seiten
  • Verlag: Verlag Klaus Wagenbach; Auflage: 1. (5. März 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3803126991
  • ISBN-13: 978-3803126993
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 185.364 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Sein Interesse gilt den Waren, die unseren Alltag ausfüllen, die aber nicht nur ihr Nutzwert auszeichne, sondern auch ihre Symbolkraft. Das Einkaufen, schreibt Ullrich, sei zu einer komplexen Angelegenheit geworden und der Konsument zu einem Kurator. Statt der Mode müsse ein Produkt der Situation entsprechen, in der es zum Einsatz kommt. (Oskar Piegsa, Spiegel Online, 15.04.2013)

»Ullrich schreibt anschaulich, er formuliert elegant, pointiert, präzise und ohne die für das Genre so typische hysterische Emphase.« (Christian Demand, Bayerischer Rundfunk)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Wolfgang Ullrich, geboren 1967, ist Professor für Kunstwissenschaft und Medientheorie an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe und Programmleiter des Festivals der Bildenden Kunst in Düsseldorf. Bei Wagenbach erschienen u.a. Uta von Naumburg. Eine deutsche Ikone, Gesucht: Kunst! Phantombild eines Jokers, Mit dem Rücken zur Kunst, Die Geschichte der Unschärfe, Raffinierte Kunst. Übung vor Reproduktionen und An die Kunst glauben.

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26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Heike G. HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
"In China erzählt man sich seit mehr als zweitausend Jahren die Geschichte eines Geschäftsmannes, der mit Perlen handelte. Da er einen möglichst guten Preis erzielen wollte, bemühte er sich um eine besonders edle Verpackung. Für die Schachtel wählte er wertvolles Holz, ferner bestückte er sie aufwendig mit Edelsteinen und parfümierte sie zusätzlich mit teuren Aromen. Schnell fanden sich zahlreiche Interessenten, und der Höchstbietende erhielt schließlich die Schachtel. Die Perlen jedoch gab er, so die Pointe, dem Händler zurück, gefiel ihm doch eigentlich nur die Verpackung."

Mit dieser Geschichte, die nie aktueller als heute ist, leitet Wolfgang Ullrich einen Abschnitt seines Buches ein. Denn gerade in unserer Zeit inszeniert man viele Produkte mit derart kolossalem Aufwand, dass die Verpackung oft zur Hauptsache wird. Hersteller müssen meist nicht viel tun, um den Gebrauchswert ihrer Güter garantieren zu können. Im Gegensatz dazu stecken sie mehr und mehr große Summen in Markforschung, Werbung, Design und Markenentwicklung, einzig für deren raffinierte Gestaltung. Ullrich, der als Professor für Kunstwissenschaft und Medientheorie an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe lehrt und bekannt dafür ist, gegen den "gefälligen Strich" zu bürsten, geht dem Konsum auf den Grund, aber ganz bestimmt nicht - wie die Mehrzahl von uns - auf den Leim. Er setzt sich auf kritische Art und Weise mit dem Thema auseinander und scheut sich dabei auch nicht, mit der herkömmlichen Markenkritik abzurechnen, ohne allerdings die heutige Konsumwelt nicht minder kritisch zu betrachten.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was steckt hinter dem Axe-Effekt. 6. Dezember 2013
Von Thomas Brasch TOP 1000 REZENSENT
Verifizierter Kauf
Wer "Habenwollen" von Wolfgang Ullrich gelesen und für gut befunden hat, findet hier die etwas akademischere - doch immer noch sehr angenehm lesbare - Vertiefung des Themas "Konsum". Schon eingangs verweist Wolfgang Ullrich auf ein Paradox, das in unserer Gesellschaft nur sehr selten kritisch wahrgenommen wird. Wenn wir Meinungen und Bewertungen von Buchkritikern, Kunst-, Musik- und Theaterkritikern, aber auch Kapitalismus- und Gesellschaftskritikern einholen, unterstellen wir jedem ein profundes Wissen über die Gegenstände seiner Kritik. Ein Buchkritiker, der erklärt, dass er auf Bücherlesen weitestgehend verzichtet, da er die Verfilmungen bevorzugt, würden wir bestenfalls für exzentrisch erachten, jedoch seine Meinung über Bücher als wenig relevant einstufen. Ganz anders verhält es sich in unserer Gesellschaft mit den Konsumkritikern. Diese bilden die einzig bekannte Kritikergruppe, die hohe gesellschaftspolitische Anerkennung erhält, obwohl sie vom Gegenstand ihrer Kritik offenkundig nichts versteht und keine Erfahrung damit wünscht. Selbst ein Kapitalismuskritiker muss zunächst eine wirtschaftstheoretische und auch -praktische Expertise vorweisen, bevor wir ihm kompetente Kritikfähigkeit zugestehen. Doch Konsumkritik erschöpft sich bei den meisten in der vehement, mit missionarischem Eifer verbundenen Aufforderung zum Konsumverzicht.

Wolfgang Ullrich fällt nicht in dieses Paradox. Im Gegenteil, was die Feuilleton-Redakteure für die Kultur sind, ist Wolfgang Ullrich für den Konsum.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Keine Bettlektüre 4. Juni 2013
Von Monika
Verifizierter Kauf
Alles was wir schon immer ahnten und nur nicht erklären konnten. Hier ist es erklärt. Regt zum Umdenken an. Besser als erwartet.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Faszinierende Thesen, hervorragend präsentiert 7. September 2013
Verifizierter Kauf
Wieder brilliert Ullrich mit Objektivität, so wie er es schon im Vorwort ankündigt. Er nimmt den Begriff "Kritik" wörtlich, und betrachtet die heutige Konsumgesellschaft (im Gegensatz zu vielen links-schreibern verwendet Ullrich diesen Begriff ohne negative Betonung) von allen Seiten objektiv. Dabei lässt er keine Facette aus, und geht auch auf Platonische Grundsätze ein, welche die Bewertung des Konsums bis heute beeinflussen.

Enorm lehrreich, hervorragend, auf den Punkt gebracht und angenehm geschrieben.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Verifizierter Kauf
Sehr empfehlenswert, auch wenn es einem nach der Lektüre sehr schwer fällt ohne längere (kritische) Überlegung zu jedem Produkt seinen Supermarkt-Einkaufswagen zu füllen.
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