Alles ist erleuchtet 2005

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(62)
In HD erhältlichAuf Prime erhältlich

Manche Leute sammeln Briefmarken, andere Teetassen. Jonathan sammelt Familienerinnerungen: Fotos, Karten, falsche Zähne, eine Hand voll Erde – alles kommt in eine kleine Plastiktüte und wird an die Wand gehängt. Doch manche Erinnerungen lassen sich nicht festnageln: Jetzt will Jonathan in die Ukraine reisen, um die Frau zu suchen, die seinen Großvater 1942 vor den Nazis gerettet hat.

Darsteller:
Sergei Ryabtsev, Yuri Lemeshev
Laufzeit:
1 Stunde 41 Minuten

Verfügbar in HD auf unterstützten Geräten

Alles ist erleuchtet

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Details zu diesem Titel

Genre Drama, Abenteuer
Regisseur Liev Schreiber
Darsteller Sergei Ryabtsev, Yuri Lemeshev
Nebendarsteller Laryssa Lauret, Jason Schwartzman, Eugene Hutz, Elijah Wood, Jonathan Safran Foer, Jana Hrabetova, Stephen Samudovsky, Ljubomir Dezera, Oleksandr Choroshko, Gil Kazimirov, Zuzana Hodkova, Mikki, Boris Leskin
Studio Warner Bros
Altersfreigabe Freigegeben ab 12 Jahren
Verleihrechte 48 Stunden Nutzungszeitraum. Details
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen und auf zwei Geräte herunterladen Details
Format Amazon Instant Video (Streaming und digitaler Download)

Kundenrezensionen

4.5 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

44 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Christian Latussek VINE-PRODUKTTESTER auf 7. Dezember 2007
Format: DVD
Der junge amerikanische Jude Jonathan (Elijah Wood), fanatischer Sammler von Erinnerungsstücken, macht sich in der Ukraine auf die Suche nach einer Frau namens Augustine, die seinem Großvater während des Zweiten Weltkrieges das Leben gerettet haben soll. Jonathan will Augustine finden und den Ort Trachimbrod, aus dem seine Familie stammt. Gemeinsam mit seinem Reiseführer, einem alten Ukrainer, dessen Enkel Alex als Dolmetscher, ihrem Hund Sammy Davis jr. jr. und einem alten, hellblauen, klapprigen Trabant, macht sich Jonathan auf eine Reise in seine Vergangenheit. Der 2001 erschiene Debütroman des jungen Jonathan Safran Foer (Jahrgang 1977) wurde passenderweise von einem Regie-Debütanten vefilmt: dem erfolgreichen Schauspieler Liev Schreiber (Jahrgang 1967). Schreiber war die Adaption ein großes Anliegen, denn zu der Zeit als er eine Kurzfassung des Romans zugeschickt bekam, schrieb er gerade an einem Text über seinen in der Ukraine verstorbenen Großvater. Kameramann Matthew Libatique gelingt es in ausdrucksstarken Bildern eine fast magische Odyssee durch die melancholischen Landschaften der Ukraine auf die Leinwand zu bannen. Der Film gewinnt in seinem Verlauf immer mehr Faszination und Stärke. Wenn sich die 3 Männer am Ziel ihrer Reise befinden und die Fäden der Geschichte zusammenlaufen, wird nicht nur Jonathan erleuchtet werden, sondern alle Beteiligten. Dann ist der Film richtig stark und großes Kino. Elijah Wood füllt seine Rolle als introvertiert-neurotischer Jonathan voll aus. Ihm stehlen sowohl Eugene Hutz, Mitglied der ukrainischen Zigeuner-Punk-Band Gogol Bordello, als auch der in Russland geborene Boris Leskin beinahe die Show. Gerade an Leskins Gesicht kann man sich kaum satt sehen.
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35 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von T. Rolfs auf 18. September 2006
Format: DVD
Zuvor: Das Buch habe ich (noch) nicht gelesen, habe einen Trailer von dem Film gesehen und bin dadurch neugirig geworden.

Und was wurde ich belohnt! Ein Film abseits jeglichen Hollywood-Einheitsbreis, der es schafft, mit wundervollen Aufnahmen und ausgezeichneten Schauspielern zu überzeugen. Eine Geschichte, die von Anfang an fesselt, spannend erzählt wird und mit grandiosen Humor unterlegt ist. Tragik und Komik wechseln sich geschickt ab, so das man teilweise ein wenig in seinen Emotionen hin und hergerissen ist. Dabei ist zu erwähnen, das der Humor niemels flach oder albern ist, aber trotzdem (oder wohl gerade deswegen) stellenweise herzlich gelacht werden kann.

Alles im Allen ein wunderschönes Werk, das eigentlich alles enthält, was einen guten Film ausmacht. Großen Respekt an Liv Schreiber, der hier sein Regiedebüt abliefert und dabei ganze Arbeit geleistet hat!
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von C.Z. auf 28. Mai 2007
Format: DVD
Von dem Buch war ich sehr beeindruckt, hatte es aber leider nicht komplett verstanden, da die Handlungsebenen sehr komplex aufgebaut sind. Zwecks "Erleuchtung" meiner Wissenslücken und da mich filmische Umsetzungen toller Bücher immer interessieren, sah ich mir gleich darauf den Film an.

Er ist auch beeindruckend, ließ mich aber zunächst noch verwirrter zurück. Er beginnt als perfekte Verfilmung. Die meisten Charaktere wurden ideal gecastet, allen voran Alex, sein Großvater und der Hund. Die skurrile Stimmung des Buchs wird fabelhaft eingefangen. Der Einsatz von Musik, die Bilder, die Dialoge, alles super. Auch dass die Ereignisse im Trachimbrod des 18. Jahrhunderts fehlen, fand ich nicht weiter störend.

Aber warum wurde ein nicht besonders talentierter, wenngleich bekannter Hollywoodschauspieler für die Rolle des "Jonfen" Safran Foer eingesetzt?!? So bekloppt kommt dieser nämlich im Buch nicht rüber, wie er hier erscheint. Weder ist er dort so verklemmt, noch so ein seltsamer Sammler. Und welcher Vegetarier würde eine lebende Heuschrecke in ein Plastiktütchen stecken, um Erinnerungen zu bewahren??? Also, diesen Jonathan fand ich nicht wirklich überzeugend, und ich habe den Verdacht, dass nur sein Name auf dem Filmplakat als Werbung dienen sollte.

Und was mich auch ein wenig geärgert hat, ist, dass Alex' Großvater plötzlich selbst zu einem jüdischen Verfolgten mutierte, wo er doch im Buch sein Leben lang darunter gelitten hatte, seinen besten Freund, einen Juden, verraten zu haben. Leider bleibt mir der Grund dieser Änderung der Geschichte völlig verborgen. Schade! Hatte man vielleicht Angst davor, dass der Zuschauer den Großvater als "Täter" zu negativ beurteilen würde?

Abgesehen von diesen Punkten ist der Flm allerdings sehr empfehlenswert und wirklich erfrischend anders.
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44 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas Liehr TOP 1000 REZENSENT auf 6. September 2006
Format: DVD
Liev Schreiber hat auf einen Handlungsstrang der literarischen Vorlage fast völlig verzichtet, nämlich die längst vergangenen Geschehnisse im Örtchen "Trachimbrod", das der Held, Jonathan "Jonfen" Safran Froer, während seiner Jetztzeit-Odyssee durch die Ukraine sucht - um seine eigenen Wurzeln zu finden. Im Buch machen diese überaus skurillen Geschichtchen einen Großteil der Erzählung aus, und dadurch auch irgendwie ihren Reiz. Die Verfilmung aber blendet nur kurz zurück, und sie berichtet in der Hauptsache von der Irrfahrt durch dieses seltsame Land, das die Sowjetzeit noch nicht ganz hinter sich gelassen hat, aber auch in der Gegenwart noch nicht ganz angekommen zu sein scheint. Froer sitzt mit Alexander, seinem bauernschlauen "Dolmetscher", dessen Großvater, der sich für blind hält, aber das Auto steuert, und der Promenadenmischung "Sammy Davis jr. jr." im Trabbi, der durch die Provinz zweitaktet. Sie nächtigen in seltsamen Hotels, begegnen merkwürdigen Figuren, und obwohl sie ziellos umherzureisen scheinen, finden sie schließlich alle, wonach sie suchen: Froer seine Vergangenheit, der Großvater die Absolution, Alexander die eigene Zukunft, und der Hund einen Freund.

In zauberhaften Bildern, die sich zu wiederholen scheinen, ohne daß das störend wäre, zeigt Schreiber seine Figuren und die Landschaft drumherum, wie sie sind, direkt, fast nackt. Die großartig besetzten Nebenfiguren gehen nahe, aber Elijah Wood als J. S. Froer ist leider völlig daneben, als wäre er im falschen Film. Mit spärlicher Mimik, Konfirmationsanzug und Flaschenbodenbrille stakst er wie ein Pausenclown durch das Set, ein riesenäugiger Frodo in den Gewölben von Moria.
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