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Alles fließt, sagt Heraklit
 
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Alles fließt, sagt Heraklit [Gebundene Ausgabe]

Luciano DeCrescenzo , Maurits Cornelis Escher
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 219 Seiten
  • Verlag: Knaus Albrecht (Oktober 1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3813527093
  • ISBN-13: 978-3813527094
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 14,2 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 35.739 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Luciano De Crescenzo
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Nachdem Luciano De Crescenzo in seinen vorigen Büchern (Also sprach Bellavista und Geschichte der griechischen Philosophie) einen Rundgang durch die gesamte griechische Philosophie unternommen hat, widemt er sich in seinem neuen Buch dem Philosophen Heraklit und nimmt ihn in seinem vergnüglichen Band aus vielen verschiedenen Blickwinkeln unter die Lupe.

Nach einem schweren Abendessen begegnet er dem alten Griechen im Traum, und die beiden kommen ins Gespräch. Da wird über die Dummheit der Menschen, aber auch über Berlusconi oder den Club Méditerranée philosophiert. Den 187 ganz unterschiedlichen Fragmenten, die von Heraklit überliefert sind, stellt Luciano De Crescenzo eigene biographische Daten gegenüber und führt den Leser auf amüsante Weise in die Weltanschauung der Vor-Sokratiker ein.

Neben Heraklit begegnet man Thales, Phythagoras und -- unter vielen anderen -- auch Empedokles. Ihre Gedanken faßt De Crescenzo unter Themenbereiche wie beispielsweise Eros, Dummheit, Freudenhäuser und Wissen zusammen. Es ist immer wieder überraschend, wie witzig, unterhaltsam, komisch, pikant und auch heute noch aktuell das Denken im Jahre 500 v. Chr. war.

Die Abrundung des Buches ist durch die zwanzig Bilder von M.C. Escher perfekt gelungen. So wie Escher immer mehrere Betrachtungswinkel seiner Werke offenläßt, kann auch Heraklit aus verschiedenen Perspektiven interpretiert werden. Für Heraklit steht fest: "Vielleicht bin ich ein schlechter Mensch, aber wenn ich einem Dummkopf begegne, kann ich einfach nicht anders: Ich muß die Flucht ergreifen." --Manuela Haselberger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

In seinen Träumen nach einem späten Abendessen empfängt Luciano de Crescenzo den Philosophen Heraklit aus Ephesos, der um 500 v. Chr. lebte. Ein nächtlicher Disput hebt an - über die politische Linke und Rechte, über Berlusconi, die Schmiergeldaffären, über die Dummheit der Menschen, über Liebe, Freiheit, den Club Mediterranee, über Gott und den Ursprung des Seins. Neben Heraklit treten noch weitere Vorsokratiker auf: Thales, Anaximander, Pythagoras, Demokrit und Empedokles.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Jürgens "Bücher" TOP 50 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Heraklit lebte etwa um ca. 504 v.Chr. Für mich persönlich ist er der tiefsinnigste Philosoph überhaupt. Wer so klar und kurz den "Kern" formulieren kann, der hat die Wahrheit wirklich gefunden und verinnerlicht. Für die Texte von Heraklit muß man sich aber schon ein wenig Zeit lassen und etwas länger darüber reflektieren. Die Texte sind eben nur eine konzentrierte Antwort, die entsprechende Frage, die die Antwort erklären würde, fehlt! Was sagt ihnen folgender Satz z.B.: "Gleich ist Anfang und Ende auf der Kreislinie."....., oder dieser Satz: "Die Menschen erwarten nach ihrem Tod, was sie nicht zu hoffen wagen."
Der Autor hat nun den mutigen Versuch unternommen, die Fragmenttexte in einen fiktiven Dialog mit Heraklit einzubauen. Das Geschehen spielt in unserer Zeit mit all den Schwierigkeiten die der "antike" Heraklit heute hat. Durch das Gespräch werden viele der Texte erst richtig verständlich. Gelungen fand ich auch die Idee des Autors 20 Bilder von M.C. Escher mit in dem Buch aufzunehmen. Diese Bilder, die dem Leser immer wieder die Täuschung der Sinne zeigen, passen wunderbar zu den Texten.
Am Ende des Buches werden nochmal alle 129 Fragment Textstellen des Heraklit aufgeführt und teilweise noch in einem anderen Zusammenhang vom Autor gedeutet.

Zitate aus dem Buch:

"Mehr als sichtbare gilt unsichtbare Harmonie."

"Der Seele Grenzen kannst du nicht ausfinden, auch wenn du jede Straße abwanderst, so tief ist ihr Sinn."

"Vor Gott ist alles schön, gut und gerecht, aber die Menschen wähnen, das eine sei Unrecht, das andere Recht."
War diese Rezension für Sie hilfreich?
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
panta rei - alles fließt 29. November 2002
Von kathinka
Format:Taschenbuch
Ein tolles Buch. De Crescenzo schlägt auf lesenswerte Weise die Brücke zwischen der Antike und der Gegenwart und klärt uns auf unterhaltsame, leicht verständliche Weise in seiner etwas anderen Art über die Philosophen der Antike auf.
Ein Buch durch das man nicht nur sein Wissen etwas auffrischen (oder erweitern) kann, sondern das vor allem auch einen selbst zum Nachdenken und Philosophieren anregt.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Heraklit gilt als einer der Philosophen, die am schwersten zu verstehen sind. Das liegt wohl auch daran, dass nur Fragmente überliefert wurden. Crescenzo haucht diesen Fragmenten Leben ein. Neue Einsichten sind garantiert. So kann man auch über die etwas konstruierte Rahmenhandlung hinwegsehen.
Gut aufgearbeitet ist das Thema vom ewigen Wettstreit und Kampf, der im gesamten Universum herrscht und dazu führt, dass dieses ständig im Wandel ist.
Die Diskussionsrunde mit verschiedenen Vorsokratikern hingegen bleibt inhaltlich eher enttäuschend. Die naturwissenschaftlichen Fragen, über die hier wild spekuliert wird, kann heute schon manches Grundschulkind beantworten. Dass die Vorsokratiker mit einigen Antworten gar nicht so falsch lagen, ist reiner Zufall und beruhte nicht auf experimentellem Wissen.
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