| ||||||||||||||||||||||||||||||
![]() Gutschein erhalten
Tauschen Sie jetzt Alles ist erleuchtet gegen einen Amazon-Gutschein in Höhe von EUR 1,25 ein - einlösbar für Tausende von Artikeln bei Amazon.de. Entdecken Sie mehr eintauschbare Bücher im Bücher Trade-In Shop. Bitte beachten Sie die Teilnahmebedingungen.
|
Produktinformation
|
So viel ist sicher: Jonathan Safran Foer ist ein Phänomen. Mit Alles ist erleuchtet nämlich ist ihm quasi aus dem Nichts ein ganz großer Wurf gelungen. Denn Foer ist ein Autor, der sogar in den kleinen Ungenauigkeiten, die er seinem ukrainischen Protagonisten angedeihen lässt, ungemein präzise verfährt. In seinen schlechtesten Momenten klingt Alles ist erleuchtet nach Paul Auster, T. C. Boyle oder Thomas Pynchon in seinen besten Jahren. Aber derart schlechte Momente sind selten. Alles in allem ist Alles ist erleuchtet ein ungemein eigenständiges, kräftiges, polyphones Buch. Ein Reise-, Familien- und Schelmenroman, wie er heute nur mehr sehr selten gelingt. --Stefan Kellerer -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .
Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden(Was ist das?)Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
|
|
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
|
||||||||||||||||||||||
|
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
71 von 77 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein großer Wurf,
Rezension bezieht sich auf: Alles ist erleuchtet (Gebundene Ausgabe)
Ein Roman, zwei Erzähler, drei Erzählebenen, vier Themen - kann so etwas überhaupt gutgehen? Ja, es kann, denn Foer hat alles, was ein Schriftsteller braucht, um die sich gestellte Aufgabe mit Bravour zu meistern. Er verfügt über die nötigen Einfälle, den nötigen Sprachreichtum. Er verfügt über Stilsicherheit und Stringenz in Komposition und Umsetzung. Er besitzt die Gabe, sich selbst zurückzunehmen und einzig seine Figuren die Geschichte erzählen zu lassen. Vor allem aber hat er das Entscheidende: ein einfaches Thema, aus dem heraus er durch die Art der Beschreibung Ungeahntes zu entwickeln vermag.Worum es oberflächlich geht: ein junger Amerikaner reist 1997 in die Ukraine, um dort das Dorf zu besuchen, in dem sein jüdischer Großvater einst gelebt hat. Gleichzeitig versucht er, die Frau zu finden, der sein Großvater angeblich die Rettung vor den Nazi-Schergen zu verdanken hat. Begleitet wird er auf dieser Suche von einem jungen Ukrainer, der als Dolmetscher fungiert, und dessen Großvater, der die beiden fährt. Diese Autofahrt ist jedoch viel mehr als eine Reise an die ukrainisch-polnische Grenze. Sie ist eine Reise in die Vergangenheit: sie führt in die Welt jener Schtetl, die im II. Weltkriegs ausgelöscht wurden, und in die Geschichte ihrer jüdischen Bevölkerung. Sie ist eine Reise in die persönliche Vergangenheit des Alten und eine Reise der Handelnden zu sich selbst. Mal heiter und leicht, mal ernst und beklemmend, nie slapstickhaft und nie belehrend, immer gekonnt komponiert - so gelingt es Foer, einen virtuosen Bogen vom ausgehenden 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart zu schlagen. Doch das Buch ist noch etwas. Es ist ein Buch über die Liebe - die Liebe zu den Menschen mit all ihren Wirklichkeiten und Träumen, ihrer Traurigkeit und Freude, den kleinen Begebenheiten ihres Alltags und den Skurrilitäten ihrer Charaktere, ihrer Vergangenheit, ihrer Erinnerung, ihrer Liebe und ihrem Leid, zu ihren Freundschaften untereinander - über die Liebe zum Leben. In einer der schönsten Episoden des Buches wird geschildert, wie die Liebe Menschen glühwürmchengleich leuchten läßt, wie dieses Licht langsam in den Weltraum steigt und dort eines Tages von Astronauten als kleiner Lichtpunkt wahrgenommen werden kann. Und deshalb gilt, solange es Menschen gibt, auch auf einer oftmals furchtbaren, grausamen und unwirtlichen Welt: „Alles ist erleuchtet". Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Erleuchtung ?!,
Von Roland Freisitzer "freisitzer" (Vienna, Austria) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 500 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Alles ist erleuchtet (Taschenbuch)
Ich muß vorweg zugeben, daß ich drei Anläufe gebraucht habe, um dieses Buch überhaupt zu lesen. Die ersten beiden Versuche endeten ca. bei den Seiten 40 und 60. Bei meinem dritten Versuch hat es jetzt gefunkt.Dieses Buch aber zu beschreiben, fällt schwer. Ja, die vordergründige Story-Line ist einfach: Jonathan fährt in die Ukraine um Trachimbrod und die Frau zu suchen, die seinem Großvater das Leben gerettet hat. In der Ukraine wird er von Alexander (dessen ukrainisch gefärbtes Englisch im Original wirklich köstlich ist- ich habe ein paar Kapitel nachträglich im Original gelesen), Alexanders Großvater und einem verrückten (bzw. eher "meschuggenen") Hund mit dem Namen Sammy Davis jr. jr. in ihren Funktionen als Übersetzer, Fahrer und Blindenhund des Fahrers begleitet. Es gibt Alexanders Briefe an Jonathan, dann gibt es Alexanders Reisebeschreibung (Alexanders Buch) und die zum Teil etwas verwirrende Geschichte von Jonathans Ahnen (Jonathans Buch), die zum Teil ins etwas "fantastische" Metier abdriftet. Ich denke, es ist nicht einfach, die ukrainisch/russischen Idiome, bzw. Wortwendungen (die nur in bestimmten Zusammenhängen verwendet werde) zu übersetzen, bzw. deren Sinn im richtigen Zusammenhang zu verstehen. Mir persönlich kamen zehn in Moskau verbrachte Jahre zu Gute; daher weiß ich nicht, ob ich so viel Spaß gehabt hätte, wenn mir die russische Sprache fremd wäre. Fazit: einiges hier funktioniert nicht ganz und "Alles ist erleuchtet" hat definitiv ein paar kleinere Schwächen. Trotzdem vergebe ich eindeutig 5 Sterne, einfach weil man dieses Buch dank seiner Originalität mit all seinen Stärken (die dominieren) und Schwächen entweder lieben wird, oder hassen. Ich glaube auch, daß die gebrochene und teilweise chaotisch anmutende Form (Reihung der Ahnenkapitel) paradoxerweise eine der absoluten Stärken dieses Romans ist. Wie auch immer: ich habe dieses Buch ab einem bestimmten Moment einfach nur noch geliebt... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Das Versprechen des Titels wird nicht ganz eingelöst,
Von
Rezension bezieht sich auf: Alles ist erleuchtet (Gebundene Ausgabe)
"Held" dieses Romans, wie er von seinem jungen Reiseführer Alex zunächstabschätzig, dann liebevoll genannt wird, ist der Autor selbst, Foer, amerikanischer Jude mit Wurzeln in der Ukraine. Die Suche nach diesen Wurzeln hat tatsächlich stattgefunden und wird in diesem Buch auf sehr eigenartige Weise literarisch aufbereitet. In Begleitung von Alex, dessen Großvater und einem permanent furzenden Das Buch beschreibt in einem Handlungsstrang, den Alex erst in schwachem Der zweite Handlungsstrang erzählt aus "Heldensicht" die fiktive (namens Brod) auftauchte, nachdem ein fahrender Händler (namens Trachim) Dritter Handlungsstrang ist ein Briefwechsel zwischen Alex und seinem Das Buch ist nicht leicht zu lesen, hat seine Längen, aber auch seine Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
|
Die neuesten Kundenrezensionen |
|
Das Forum zu diesem Produkt
Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
|
Ähnliche Foren
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|