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Alles auf Zucker!
 
 

Alles auf Zucker!

Henry Hübchen , Hannelore Elsner , Dani Levy    Freigegeben ab 6 Jahren   DVD
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (26 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 7,54 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Henry Hübchen, Hannelore Elsner, Udo Samel
  • Regisseur(e): Dani Levy
  • Komponist: Niki Reiser
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: Warner Home Video - DVD
  • Erscheinungstermin: 29. September 2005
  • Produktionsjahr: 2004
  • Spieldauer: 92 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (26 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0007ZB4QW
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 6.576 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Jaecki Zucker steckt in der Klemme. Der Gerichtsvollzieher steht vor der Tür, seine Frau will ihn verlassen, die Tochter leiht ihm keine Knete und der Sohn schämt sich für ihn. Da kündigt sich auch noch der verhasste erzkonservative Bruder samt Familie und Mutterns Sarg aus Israel an. Der Grund: entweder die Brüder versöhnen sich und halten samt Familie eine jüdische Trauerwoche ein - oder das Erbe ist perdu! Folglich entbrennt hektische Betriebsamkeit im Hause Zucker - koscher Kochen und Schabbes einhalten inklusive.

Produktbeschreibungen

Jakob Zuckermann ein Jude? "Mit dem Club habe ich nichts zu tun", verkündet Jaeckie Zucker voller Inbrunst. Doch da irrt er sich. Denn dem zu DDR-Zeiten beliebten Sportreporter und Lebemann steht das Wasser bis zum Hals: Der Gerichtsvollzieher droht mit Knast und seine Frau Marlene mit Scheidung. Für den gewitzten Billardspieler gibt es nur noch eine Hoffnung: Das mit 100.000 € dotierte European Pool Turnier. Doch unmittelbar vor Turnierbeginn stirbt Jaeckis Mutter. Und Mammas Testament hält eine besondere Überraschung parat: Das Erbe fällt ihnen nur dann zu, wenn sich die seit über 40 Jahren verfeindeten Söhne Samuel und Jakob versöhnen - und wenn sie samt ihrer Familien das jüdische Gesetz einhalten und sieben Tage strengste Totenwache halten. Während Marlene einen Crashkurs in Sachen jüdischer Tradition absolviert und die orthodoxe Verwandtschaft mit koscheren Häppchen versorgt, gibt es für Jaecki ein ganz anderes Problem - das Billardtunier wurde

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Kundenrezensionen

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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein Juwel 13. April 2007
Von Leopold Berger TOP 1000 REZENSENT
Auch wenn manche meinen, diesen Film nach unten ziehen zu müssen - ich finde, dass er ein wahres Juwel ist. Die Geschichte ist hinlänglich bekannt und realistischer als viele vielleicht glauben wollen.

Die Erzählweise durch Dani Levy macht großes Vergnügen, auch die Musik passt wunderbar. Und dann die herrlichen Schauspieler, die in ihren Rollen sehr glaubhaft sind. Ganz wundervoll finde ich, dass man in Golda Tencer als Frau von Shmuel eine authentische Darstellerin aus dem jiddischen Bereich gefunden hat, die eine jüdische Mame zauberhaft lebendig macht.

Ihr Satz "Diese (Jackys) Familie is so koscher als wie a Schweinekotlett" ist einfach unübertrefflich!

Ich liebe diesen Film und schaue ihn mir immer wieder an! Herzliche Empfehlung.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Jackie Zucker, der eigentlich Jacob Zuckermann heißt, war in der DDR einst Sportkommentator, doch seit der Wende hat er sein Leben nicht mehr auf die Reihe bekommen. Er wünscht sich die Mauer wieder zurück und sieht sich als den typischen Wendeverlierer. Über sein Selbstmitleid ist er spielsüchtig geworden, denn wenigstens während er spielt, erfährt er ein Hochgefühl und kann sich Hoffnung auf ein wenig Glück machen. Das Problem ist nur, dass er eben kein Glück hat, sondern fast 45.000 Euro Schulden. Dazu kommt noch, dass er seine Familie vernachlässigt. An seiner Frau lebt er vorbei und seine ständige Spielerei treibt sie zu Anfang des Films dazu, ihn rauszuschmeißen (allerdings lässt sie ihn bald schon wieder ein). Zu seiner Tochter und seiner Enkelin hat er jahrelang schon keinen Kontakt mehr. Sein Sohn Thomas ist Angestellter der Bank, die aufgrund Jackies Schulden zu einer Zwangsversteigerung schreitet. Dies bringt die Geschichte erst ins Rollen, denn Jackie schafft es, sich noch einen Aufschub zu erschleichen und muss innerhalb der nächsten Tage das Geld auftreiben. Wie er das schaffen will? Er will als Sieger eines Billiardturniers das Preisgeld von 100.000 Euro einstreichen. Nachdem er das Startgeld aufgetrieben hat, ist die Schuldenfreiheit schon zum Greifen bzw. Stoßen nahe.
Jackie hat nur ein Problem, seine Mutter ist gestorben und sein Bruder Samuel mit Mischpoke kündigt sich an, um die Mutter traditionell jüdisch zu begraben und ihre letzten Wünsche zu erfüllen sowie um das Erbe abzugreifen. Anders als Jackie ist sein Bruder gläubiger Jude und hat auch seine Familie so erzogen.
Die Brüder sind schon seit Jahren zerstritten und haben sich eine Ewigkeit nicht mehr gesehen. Sie haben nicht nur religiöse Differenzen, sondern auch politische, denn Jackie ist immer noch überzeugt vom Sozialismus, wohingegen Samuel dafür lediglich Spott und Verachtung übrig hat.
Mit dieser Story gelingt Levy ein großartiger Film, der sich eines interessanten Themas annimmt und vor allem durch Dialogwitz und eine ausgeklügelte Figurenkonstellation überzeugen kann. Die Figuren sind sehr liebevoll gestaltet und immer mehr als nur Stereotypen. So bedient die Schwägerin zwar das typische Klischee eines geizigen Juden, als sie mit Freude das Angebot annimmt, bei Jackie zu wohnen, nachdem sie mitbekommen hat, dass das Hotel 300 Euro pro Nacht kostet. Trotzdem ist sie auch eine gute Seele, die über kleine und große Fehler der sich wie Gois verhaltenden Familie hinwegsehen kann, wenn auch nicht immer ganz uneigennützig. Nur manchmal hatte ich das Gefühl, dass Levy zu viel auf einmal in seine Figuren kloppen will. So ist es doch ein bisschen zu viel des Guten, dass Thomas Stotterer ist, denn auch ohne den Sprachfehler hätte seine Rolle funktioniert. Bei der Handlung selbst war es mir manchmal auch fast zuviel, aber Levy bekommt immer wieder die Kurve, sodass es nicht allzu überladen erscheint und durchgehend unterhaltend ist. Vor allem die Verbindung der beiden Themen "DDR" und "Judentum" gelingt sehr gut.
Immer wieder hat der Film unerwartete Wendungen, die zwar reichlich unwahrscheinlich sind, aber in sich trotzdem stimmig. Und Sprüche wie dieser von Jackies Frau: "Ihr Juden habt so viele Regeln, da gibt es ja gar keinen Platz für Improvisation!", sind sehr amüsant und lassen sich den ganzen Film über finden.
Der Film ist sowohl unterhaltend, als auch thematisch interessant. Levy und die Schauspieler setzten den Stoff sehr überzeugend um und es macht Freude zu beobachten, wie man im Verlauf des Films beispielsweise immer mehr Gemeinsamkeiten zwischen Samuel und Jackie entdeckt, beide jedoch sehr lange brauchen, um dies selber zu erkennen. Sie müssen sich erst als "Schmock" beleidigen und vieles anderes durchstehen um wenigstens in kleinen Schritten aufeinander zuzugehen.
Einiges hat Levy sehr subtil verpackt, anderes jedoch reibt er dem Zuschauer so offensichtlich, ich würde fast sagen plump, unter die Nase, dass es mich doch ein wenig ärgert. So wird schon sehr schnell deutlich, dass die "Mauer" die beiden Brüder (und auch ihre Familien) nicht nur real getrennt hat, sondern sie bildlich gesprochen noch immer trennt. Da hätte Levy es sich sparen können, genau diese Worte Samuel bei der Grabrede in den Mund zu legen. Gut, es passt in gewisser Weise zu Samuels Typ, so zu reden und ist nicht unerheblich für den weiteren Verlauf der Szene, aber damit wird dem Zuschauer diese Übertragung zu leichtfertig abgenommen.
Nichtsdestotrotz, bin ich von diesem Film sehr angetan und würde ihn jedem empfehlen, allerdings sollte man vielleicht ein gewisses Interesse für solche Themen mitbringen.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Redaktion Literaturtipp.com TOP 50 REZENSENT
Jaeckie Zucker ist Jude. Und er ist Ossi. Eigentlich wäre damit klar: Mit einer solchen Hauptfigur lässt sich keine deutsche Komödie machen. Regisseur und Autor Dani Levy hat das nicht gekümmert - und risikofreudig "Alles auf Zucker!" gesetzt. Heraus gekommen sind sechs Auszeichnungen beim Deutschen Filmpreis und eine locker-beschwingte Komödie, die alle historischen Klippen der deutschen Geschichte problemlos umschifft.

Henry Hübchen spielt den selbsternannten "typischen Wendeverlierer" Jaeckie Zucker, der in einem furiosen 92-minütigen Marathon über Berliner Billardturniere, Bordelle und Beerdigungen hetzt, um verzweifelt Ordnung in den Scherbenhaufen seines Lebens zu bringen. Von seiner Frau (Hannelore Elsner) hat er nur noch die Scheidung zu erwarten, von seiner Enkelin kennt er nicht einmal den Vornamen, mit seinem Bruder (Udo Samel) ist er hoffnungslos zerstritten, aber vor allem geht es - wie könnte es dem jüdischen Klischee nach anders sein - um viel Geld und Schulden. In wenigen Tagen müssen 40.000 Euro her, sonst wandert Jaeckie ins Gefängnis.

Der Tod seiner Mutter kommt ihm dabei wie gerufen, die Erbschaft lockt, doch ihr Testament verschreckt: Nach dem Willen der Verstorbenen sollen die Brüder Jaeckie und Samuel in alter jüdischer Tradition eine Woche gemeinsam trauern und sich aussprechen. Die beiden hat jedoch über Jahrzehnte nicht nur die Mauer, sondern auch die Religion von einander getrennt - Samuel ist orthodoxer Jude, während Jaeckie allenfalls an die Kraft des Alkohols glaubt. Deshalb geht er zwar vordergründig auf die Bedingungen des Testaments ein, zockt aber nebenbei bei einem hochdotierten Billardturnier mit, was natürlich geheim bleiben muss ...

So entwickelt sich eine typische Slapstickkomödie in bester Louis-de-Funès-Manier, die zusammen mit ihrer Hauptfigur Jaeckie ständig zwischen verschiedenen Orten hin- und herpendelt. Zuhause ist die jüdische Großfamilie zu Besuch, deren witzig ausgearbeitete Charaktere für einige Seitenhiebe auf die überstrenge jüdische Tradition gut sind. Nur durch Vortäuschen diverser Herzattacken, bei denen Jaeckie schon mal theatralisch in das ausgehobene Grab seiner Mutter stürzt, kann er dem Familienclan kurzzeitig entfliehen. Die wenige Zeit nutzt er, um sich nach den Finanzen in seinem Bordell zu erkundigen oder dem Zockerdasein zu frönen. Das mag makaber klingen, doch Henry Hübchen gibt dem abgewrackten Ostberliner eine unheimlich menschliche Note. Von Beginn an glaubt man ihm, dass Jaeckie im Grunde ein herzensguter Kerl ist, nur leider auch ein hoffnungsloser Versager, der nach der Wende nie auf einen grünen Zweig gekommen ist. Das ist die unterschwellige tragische Botschaft des Films, wenngleich die komischen Momente eindeutig überwiegen. Wie der orthodoxe Miesepeter Samuel im Ecstasy-Drogenrausch mit einer Puffmutter tanzt, ist nur einer der verrückten Höhepunkte. Durch die vielen parallel laufenden Handlungsstränge bleibt allerdings mitunter zu wenig Zeit für die Charaktere neben Jaeckie Zucker, die trotz ihrer überzeugenden schauspielerischen Leistungen eher oberflächlich und blass bleiben müssen.

Für den vollkommen unverkrampften und ganz einfach witzigen Umgang mit Themen, die sonst nur bierernst in den Feuilletons abgehandelt werden können, gebührt Regisseur Dani Levy Respekt - "Alles auf Zucker!" ist der lustigste Umgang mit der deutschen Geschichte seit "Good bye, Lenin". Dass es dabei manchmal vor lauter Tempo an Tiefenschärfe fehlt, mag man dem Film verzeihen; für einen überaus unterhaltsamen Abend reicht es allemal.

Die DVD von "Alles auf Zucker!" enthält neben den üblichen Extras wie einem "Making of", dem originalen Kinotrailer und Biografien der Schauspieler als besonderes Special die Dokumentation "Wie die Musik entstand", in dem Sie der WDR-Bigband bei der Aufnahme des Soundtracks über die Schulter schauen können. Die Filmmusik orientiert sich an jüdischen Kompositionen und Klängen. Im "Making of" sehen Sie, wie lustig es auch bei den Dreharbeiten zugegangen ist, wenn Henry Hübchen wieder einmal von den Maskenbildnern übel zugerichtet durch die Szenen stolpert. Weitere Details, unmittelbar auf die Szenen bezogen, verrät Regisseur Dani Levy im Audiokommentar, den Sie als Tonspur über den Film legen können.
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Humorvolle Überwindung kultureller Unterschiede
Streitereien unter Brüdern sind eigentlich ein alltägliches Phänomen Wenn sie jedoch dadurch verschärft werden, dass der eine ein überzeugter Sozialist und... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Akamas veröffentlicht
Sehr unterhaltsam
Ich habe den Film selber und habe ihn jetzt verschenkt. Er gefällt und ist sehr gut angekommen. Kurzweilig, unterhaltsam, witzig, dabei nie platt hat er 5 Sterne verdient.
Vor 3 Monaten von Ein Kunde veröffentlicht
Neues Spiel, neues Glueck!
Neues Spiel, neues Glueck

das ist meine Philosophie sagt Jakob Zuckermann, 1947 geboren, immer wieder,. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Dr Lim Michael veröffentlicht
Die Religion und der Spieler
amüsant, turbulent, ... und man kann diese DVD durchaus öfters mal anschauen, ohne dass es langweilig wird, der Humor ist tiefsinnig, die Schauspieler großartig.
Vor 9 Monaten von T. Kampffmeyer veröffentlicht
Abwechslungsreiche Unterhaltung
Story (4)
Eine sehr unterhaltsame und mit viel schwarzem Humor durchsetze Geschichte wird hier erzählt. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Amadis veröffentlicht
Nie langweilig!
Eine kurzweilige, atemberaubend schnelle Geschichte, die keine Klischees und Vorurteile auslässt; allerdings immer mit einem zwinkernden Auge. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Axel H. veröffentlicht
Gesegnet sei Familie Koscher
© Tonio, filmkritik99.jimdo.com

Also sprach der Katholik Louis de Funès, als er in "Die Abenteuer des Rabbi Jacob" in die Titelrolle schlüpfen musste. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Tonio Gas veröffentlicht
Nicht vollends überzeugend:
Ein Film, der eine Million Menschen in die Kinos lockte und sogar sechs Deutsche Filmpreise einheimste, an dem muß doch etwas dran sein! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Oktober 2009 von Andreas Hilzensauer
Alles auf Zucker
Klasse Macht Spaß .Judentum mal anders und mit viel Verständnis für die Widrigkeiten zwischenTradion und Wahrem Leben.
Veröffentlicht am 16. Februar 2009 von Karin Wielpuetz
Nicht so gut wie man hört!
Ich spare mir die Beschreibung zum Film, sie wurde hier schon oft genug geschrieben. Die Schauspieler scheinen in diesem Film zeitweise echt unterfordert zu sein, denn Henry... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. August 2008 von Creutzfeld
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