„Alles auf Band oder die Elfenkinder" ist ein Drama über die Tücken eines Hörspiels.
Die Protagonistin, Anna, 40 Jahre alt, ist „eine Auserwählte". Eine, die wetterhext und, wie erzählt wird, in der Kantine der Götter serviert hat. „Ihr müsst ein Totemgedicht schreiben können und einen anständigen Harakiri zustande bringen", rät sie den beiden Schriftstellern Arno und Heiner, die diese rätselhafte Frau mit Hilfe eines Diktiergerätes einfangen und in Literatur umwandeln wollen.
Eine absurde, abstrus-komische Geschichte über die Verwertungsneurosen von Literaten präsentiert Heiner Link , sowie die groteske Tragödie einer Frau, die sich in einer Welt voller Zwänge ihre Traumwelt erhalten will, und aber gleichzeitig sich nicht von dieser Alltagswelt und ihrer Klischees nicht befreien kann: „natürlich trinkt sie Coca Cola. Wie alle Kinder des Films."