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Alles auf Anfang: Roman
 
 
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Alles auf Anfang: Roman [Taschenbuch]

Barbara Lehnerer
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 208 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Juli 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423782099
  • ISBN-13: 978-3423782098
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 14 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,2 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 976.917 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Barbara Lehnerer
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Ansprechender Lesestoff aus der Ich-Perspektive für junge Mädchen, denen die eigenen Lebenswelt auch manchmal zu eng vorkommt.

»

Leser, geh nicht nach London ohne dieses Buch! Zoe ist 17, lebenshungrig und auf der Suche nach sich selbst und ihrer Herkunft. Woher? Wohin? Die durchschnittliche Abnabelungswut Jugendlicher wird hier dadurch gesteigert, dass Zoe einerseits von ihren Eltern betrogen wurde (sie haben ihr nicht gesagt, dass sie ein Adoptivkind ist) und dass Zoe es andererseits mit drei Müttern zu tun hat (der Gastmutter in London, der Adoptivmutter in München und der leiblichen Mutter in Griechenland). Es ist erstaunlich, wie die Autorin die »normalen Nöte« heutiger Jugendlicher dank der Adoptionsthematik steigert und eine unvergessliche und in der Jugendliteratur wohl auch einmalige Identifikationsfigur schafft. Die Grundfragen nicht nur in der Pubertät werden hier auf rhythmisch schöne und narrativ packende Weise in eine zärtliche Liebesgeschichte eingebunden. Zoe kehrt dauerhaft ihrer »Heimat«-Stadt München den Rücken und erkundet England, insbesondere London. Und in Road-Movie-Manier geht es dann noch nach Griechenland, zurück zu Zoes Anfängen, denn ›man sollte seinen Ursprung kennen, wenn man sich unbedingt von ihm entfernen will!«
Eselsohr



Barbara Lehnerer beschäftigt sich mit gängigen Fragen des Erwachsenwerdens, die Teenager in diesen Jahren besonders umtreiben und aufwühlen. Erst als sich Zoe diesen Fragen stellt und sich den Antworten darauf nicht verschließt, kommt sie zur Ruhe und kann endlich ihre Zukunft planen. Ansprechender Lesestoff aus der Ich-Perspektive für junge Mädchen, denen die eigene Lebensweisheit manchmal zu eng vorkommt.

›Alles auf Anfang‹ ist ein anrührendes Buch über die erste große Liebe und die Suche nach der eigenen Identität, fesselnd und flüssig erzählt. Klar und schnörkellos kommt Barbara Lehnerers zweiter Jugendroman daher und trifft mit seinen bewegenden Bildern von Schmerz und Fernweh mitten ins Leser-Herz.

... Ein spannend geschriebener Jugendroman über das Leben mit 17, was passiert, wenn plötzlich alles anders ist und wieviel Mut, Kraft und Überwindung es kostet, das Leben selber in die Hand zu nehmen.

Stilsicher und mit schöner Sprache schreibt die Autorin über Fernweh und Ungebundenheit, gleichzeitig flicht sie eine Liebesgeschichte mit ein.

›Alles auf Anfang‹ ist ein leises, unsentimentales Buch, das aber trotzdem ganz schön unter die Haut geht. Die Autorin Barbara Lehnerer trifft den richtigen Ton und überzeugt mit einer spannenden, mitreissenden Geschichte.

... Das Buch ›Alles auf Anfang‹ ist eine schöne Liebesgeschichte. Die Zerrissenheit, die Zoe zwischen ihren Adoptiveltern und ihrer leiblichen Mutter spürt, ist gut nachzuvollziehen ...

...Dieses Buch ist ein Muss für alle, die nach London fahren. Man kann es wie einen Stadtführer lesen. Aber spannend und voller Leidenschaft. Ein Mädchen sucht sich selbst. So wie alle Jugendlichen muss sich Zoe von den Eltern abnabeln - nur hier unter verschärften Bedingungen. In einer wunderschönen Sprache...

Ein sehr sensibler und einfühlsamer Roman, der am Rande auch die luxuriöse Existenz einer Generation problematisiert, der eines kaum beschieden ist, nämlich sich in die soziokulturellen Bedingtheiten und Zwänge von Menschen hineinzuversetzen, denen ein vergleichbar sorgenfreies Leben nicht vergönnt gewesen ist.

...Ein Road-Movie?, ein Entwicklungs-Roman?, eine schöne Liebesgeschichte?, Musik zwischen zwei Buchdeckeln?...- der Autorin gelingt alles zusammen. Sie erzählt eine Geschichte, bei der es im Grunde genommen um die alte einfache Frage geht, die die komplizierteste ist: wer ist man eigentlich, und wo geht es lang? Sie erzählt diese Geschichte in lässigem Tonfall und manchmal geschliffenen Bildern wie Eiskristalle. Und noch was: wer nach dem Lesen des Romans keine Reggae-CD auflegt, ist selber schuld!

Kurzbeschreibung

Zoe (17) ist sehr verletzt, als sie erfährt, dass sie adoptiert wurde. Sie geht als Gastschülerin nach London.

Endlich in London! Zoe will ihr altes Leben in München ganz weit hinter sich lassen. Sie brennt darauf, tief einzutauchen in diese faszinierende Metropole, mehr als nur Gastschülerin zu sein - und am Ende vielleicht länger zu bleiben als die vorgesehenen drei Monate. Mit ihren neuen Freundinnen Mary und Denise genießt sie, was die Stadt zu bieten hat. Doch erst als sie Sean, den jungen Reggaemusiker, kennen lernt, kann Zoe sich auf das größte Abenteuer überhaupt einlassen: Sie beginnt ihre eigene Geschichte zu ergründen, die sie bisher lieber vergessen wollte.

Ein Buch über Fernweh und Unterwegssein, über die Sehnsucht nach Unabhängigkeit, die Suche nach dem eigenen Weg und nach der großen Liebe.


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Zoe heißt Leben 18. Juli 2006
Format:Taschenbuch
Wenn man ohne Date an ein Stadion-Konzert geht und trifft dort nach langer Funkstille unter den Zehntausenden Menschen einen lieben alten Freund, dann ist das ein unglaublicher Zufall. Wenn man aber jemanden so wiedersieht, dessen Blick man nicht vergessen kann, dann trifft es einen wie der Blitz und grenzt an ein Wunder. Dann muss es ein Wink des Schicksals für die Liebe sein. "Do we believe in miracles?" lautet ein Motto in diesem Roman.

Die Ich-Erzählerin Zoe hält es zu Hause in Deutschland nicht aus. In London als Gastschülerin versucht sie den Verrat über ihre Herkunft zu vergessen: Ihre Eltern haben ihr verschwiegen, dass sie ein Adoptivkind und ihre Mutter eine Griechin ist, die mit 16 Jahren schwanger wurde. Die griechische Familie zwang Zoes Mutter, das Baby zur Adoption freizugeben.

Zoe hasst ihre leiblichen und ihre Adoptiveltern. Sie möchte alles hinter sich lassen. Mit neuen Freundinnen in der fremden Stadt klappt das immer besser. Bei einer ihrer Erkundungstouren sieht Zoe einen Jungen mit Dreadlocks, der einen Song von Bob Marley singt. Sie kann ihn nicht vergessen und zwei Tage später sieht sie ihn in einem anderen Stadtteil zufällig wieder. "Miracle!"

Dieses Buch ist ein Muss für alle, die nach London fahren. Man kann es wie einen Stadtführer lesen. Aber spannend und voller Leidenschaft. Ein Mädchen sucht sich selbst. So wie alle Jugendlichen muss sich Zoe von den Eltern abnabeln - nur hier unter verschärften Bedingungen. In einer wunderschönen Sprache. Voller Reggae-Sound.

Der Rasta-Musiker Sean wird Zoes große Liebe. Er hilft ihr, sich ihrer Vergangenheit zu stellen, den Elternhass umzuwandeln in kritische Neugier. In der Mitte wird's richtig spannend und gegen Ende kommt Griechenland-Urlaubsfeeling auf. Ach - einfach wunderschön!

Und manchmal auch zum traurig Schmunzeln: Auf Korfu hört sie ihre Muttersprache und versteht kein Wort." Aber Zoe schafft es. Auf Griechisch heißt Zoe Leben. Sie findet ihre griechische Mutter und sie kann danach anfangen, die Elternscherben neu zusammenzusetzen.
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Format:Taschenbuch
Von Karl Valentin stammt der herrlich skurrile Satz: "Ich war auch mal jung. Vielleicht jünger als Sie!"

Liest man Barbara Lehnerers Roman "Alles auf Anfang", dann weiß man (wieder?), dass es möglich ist, gleichzeitig jünger und älter zu sein. Denn Zoe, die Protagonistin, ist Siebzehn. Und mit 17 Jahren ist man einfach noch kein offizieller Erwachsener. Auch wenn man sich so fühlt, man ist nicht nur abhängig von seinen Eltern, sondern von allem Möglichen...

Zoe ist in München aufgewachsen, sie will weg! Unbedingt weg von ihren Eltern, denen sie nicht verzeihen kann, dass sie ihr verheimlichten, ein Adoptivkind zu sein, und sie will raus aus ihrer "provinziellen" Heimatstadt. Tatsächlich darf sie für drei Monate nach London zu einer Gastfamilie fliegen und in dieser pulsierenden Stad beginnt der Roman und Zoes zunächst planloses Abenteuer. "Das Einzige, was für mich zählte: London war Metropole und nicht München. Das lag siebenhundert Meilen hinter mir. Vor mir die ganze Welt."

Was dann passiert, wird aufregend. Für Zoe eröffnet sich nicht nur dei Welt der Metropole, sondern auch die innere Welt der ersten großen Liebe - zu Sean, einem halb-jamaikanischen Reggae-Musiker. Und wie immer (in jedem Alter) fühlt sich die Liebe wie Frühling im Kopf an, und wie immer bringt sie alles durcheinander, vor allem Zoe selbst. "Nicht anschauen, was dich traurig macht", ist lange Zeit Zoes Devise, bis alles in ihr aufbricht. Und irgendwann, als es immer komplizierter wird, brechen Zeoe und Sean gemeinsam auf. Sie fahren nach Griechenland zu ihrer unbekannten leiblichen Mutter. Am Ende ist alles anders und "alles auf Anfang".

Ein Road-Movie?, ein Entwicklungs-Roman?, eine schöne Liebesgeschichte?, Musik zwischen zwei Buchdeckeln?...- der Autorin gelingt alles zusammen. Sie erzählt eine Geschichte, bei der es im Grunde genommen um die alte einfache Frage geht, die die komplizierteste ist: wer ist man eigentlich, und wo geht es lang? Sie erzählt diese Geschichte in lässigem Tonfall und manchmal geschliffenen Bildern wie Eiskristalle.

Und noch was: wer nach dem Lesen des Romans keine Reggae-CD auflegt, ist selber schuld!
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