Dieser Peter! Was der sich erlaubt!
Einfach mal mit einem Song alles umnieten was vorher noch modern war und sich auf den Innovationsthron hieven. Not to fassabel!
Die Synthese aus Leichtigkeit, frischen Beats und einem Ego so groß wie Berlin selbst ergeben zusammen ein Musikmahl erster Güte.
Peters Eskapaden in krumme Zählzeiten, sein Appell an die Hoffnung, das Gute und den Neuanfang erzeugen bei mir einen Endorphinflash nach dem anderen.
Ich könnte mir auch niemanden vorstellen der das stilbewusster, asiger und groovender hinkriegt.
Ich hör den Song jeden Tag mehrmals und es wird einfach nicht langweilig. Auf dem Weg zur Arbeit, auf dem Weg zurück, überall, er ist einfach der Gute Laune Booster schlechthin.
Normalerweise guck ich mir Musikvideos ungern an, da sie selten zum Lied passen und einen falschen Eindruck vermitteln. Danach können manche Lieder nie mehr zünden und haben einen merkwürdig unrunden Beigeschmack. Nicht hier! Der Wechsel von s/w zu farbe, das symbolträchtige Waschhaus und die unorthodoxen wie stylischen Affen passen wie die Musikfaust aufs Tanzauge.
Was das nun für eine Musikrichtung ist, weiß ich selbst nicht, aber Schubladen sind eh unwichtig. Der Song zählt!
Mal schauen wie das Album wird. Ich freu mich drauf! =)