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Alles Leben ist Traum - Adele Schopenhauer.
 
 
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Alles Leben ist Traum - Adele Schopenhauer. [Taschenbuch]

Gabriele Büch
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 418 Seiten
  • Verlag: Aufbau Tb; Auflage: 2. (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3746617979
  • ISBN-13: 978-3746617978
  • Größe und/oder Gewicht: 19,7 x 11,9 x 2,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 177.774 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Gabriele Büch
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Produktbeschreibungen

Perlentaucher.de


Buchnotiz zu : Die Zeit, 25.04.2002
Der Name Schopenhauer war im 19. Jahrhundert durchaus berühmt, schreibt Ludger Lütkehaus zu Beginn seiner Kritik - nur hätte man ihn nicht mit dem Vornamen Arthur verbunden, sonder eher mit Johanna, seiner romanschreibenden Mutter, oder Adele, seiner Schwester, die für ihre Scherenschnitte eine gewisse Bekanntheit genoss. Der Sohn und Bruder und geschichtsnotorische Frauenfeind wurde erst viel später bekannt. Über Mutter Mutter und Schwester sind jetzt erstmals Biografien erschienen, die beide "nach den Quellen gearbeitet" sind und Lütkehaus großes Interesse finden: Gabriele Büchs vorliegendes Buch und Ulrike Bergmanns "Lebe und sei so glücklich als du kannst" über die Mutter. Durchaus als eine Ehrenrettung und als "biografische Pioniertat" sieht Lütkehaus dabei Büchs Buch über Adele an, auch wenn es ihn ein klein wenig zu stören scheint, dass es thematisch und nicht chronologisch gegliedert ist. Die Scherenschneiderin habe bisher auch wegen der Karikatur, die Thomas Mann in "Lotte von Weimar" von ihr zeichnete, als geschwätziges altes Mädchen gegolten, das zu hässlich gewesen sei, um einen Mann zu finden. Zwar gibt es für Lütkehaus durchaus Züge, die diesem Bild entsprechen, aber er erkennt in Adele auch eine "eindrucksvolle Frau mit einem bewegenden Geschick". Auch sie teile die Widerstandskraft, die alle Schopenhauers ausgezeichnet habe, und sie sei die einzige gewesen, die im permanenten Familienzwist vermittelt habe. Am Schluss zitiert der Rezensent aus einem "bewegenden" Brief Adeles, der zeigt, mit welcher Kraft sie ihre "Lebenseinsamkeit" ertragen habe.

© Perlentaucher Medien GmbH

Kurzbeschreibung

Dem berlieferten Bild Adele Schopenhauers (1797-1849) als glcklose Schwester ihres Philosophen-Bruders und „ltliche verbitterte Jungfer setzt Gabriele Bch das berzeugende Portr„t einer Frau mit speziellen F„higkeiten und eigenen Bestrebungen entgegen. Begabt zur Freundschaft auch mit schwierigen Menschen wie Ottilie von Goethe, blieb ihre Hoffnung auf Liebe und Ehe unerfllt. Als unverheiratete Frau begegnet sie allen Vorurteilen mit dem Entschluá, durch Schreiben und Publizieren ihren Lebensunterhalt zu sichern.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Sehr empfehlenswert! 1. April 2002
Format:Taschenbuch
Der poetische Titel "Alles Leben ist Traum" machte mich neugierig, zumal ich von Adele Schopenhauer noch nie etwas gelesen hatte. Zwar war mir die Schriftstellerin-Mutter Johanna und der Philosophen-Bruder Arthur Schopenhauer bekannt; aber wer war eigentlich diese Adele Schopenhauer?
Das Leben der Adele Schopenhauer wird in den verschiedenen Etappen mit einer fundierten Kenntnis über die damalige Zeit geschildert. Adele Schopenhauer ist eine Frau, die auf der vergeblichen Suche nach ihrem persönlichen Glück letztenendes die teilweise Erfüllung in ihren eigenen schöpferischen Fähigkeiten erkennt und findet. Sie hatte, verglichen mit den meisten Frauen ihrer Zeit eine privilegierte Stellung inne...
Die immer wieder eingeblendeten Sterbeszenen geben in meisterhaft-dichterischer Ausdruckskraft den Schwebezustand eines verlöschenden Lebens wieder und verleihen dem Buch dadurch eine eigene innere Dramatik.
Dieses Buch hat mir nicht nur das Leben der Adele Schopenhauer und der für sie wichtigen Bezugspersonen, einschliesslich des egozentrischen Bruders, sondern auch das Sittenbild des damaligen gesellschaftlichen Lebens sehr nahe gebracht.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Endlich 24. März 2002
Format:Taschenbuch
ist einmal eine Tuer zu jener aufgestossen worden, die bislang im Schatten des Philosophen-Bruders und ihrer Schriftstellerinnen-Mutter dem Vergessen anheimzufallen drohte. Vielfaeltig begabt und kuenstlerisch taetig, getrieben von einem eigenen Anspruch an das Leben tritt Adele Schopenhauer dem Leser in einem atmosphaerisch durch zahlreiche authentische Zeugnisse verdichteten Portraet entgegen. Ein intensives Zeitgemaelde entsteht unter der sensiblen Sprache der Autorin, der nicht allein eine Wiederentdeckung der allzulang verschollenen Schwester Arthur Schopenhauers, sondern auch ein Hohelied der Freundschaft, wie sie A. Schopenhauer mit der Schwiegertochter Goethes Ottilie und der feinsinnigen Sibylle Mertens-Schaaffhausen zu verdanken ist!
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Glückwunsch ! 23. März 2002
Format:Taschenbuch
Man möchte nicht glauben, dass das Buch über Adele Schopenhauer das Erstlingswerk der Autorin ist.
Frau Büch versteht es, mit intuitivem Einfühlungsvermögen die Balance zwischen Roman und Dokumentation (oder umgekehrt) zu finden.
Dank ihrer detailreichen, sensiblen Erzählweise habe ich
das Schicksal der Adele Sch. nicht gelesen, sondern erlebt.
Vor mir erstand das Leben einer widersprüchlichen, verletzbaren und zutiefst feinsinnigen Frau vor dem Hintergrund dominierender Persönlichkeiten in dem damaligen für Frauen mitunter schweren gesellschaftlichen Umfeld.
Das Buch ist für jeden geistig und psychologisch interessierten Menschen eine Bereicherung.
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