Ich habe mich aber halbtot gelacht, wie Theo in der ICH-Perspektive das menschliche Bett mit einem übergroßen Katzenkorb vergleicht oder befürchtet, dass er krank ist, weil er nicht wie die Menschen "das Fell wechseln" kann. Durchsichtige Milch alias Wein rundet den Eindruck einer Katze über das Leben von Menschen ab.
Nicht zu vergessen, dass er sich über menschliche Hygiene wundert. Wieso verschwinden Menschen hinter einer Tür und schließen ab, um sich zu putzen ???
Davon abgesehen, die Frisur von Hildegard sieht wie ein Heuhaufen aus. Aber wieso putzt und leckt Eduard sein Frauchen nicht, wie ein Kater es tun würde, auch wenn er dann - Zitat Theo - daran deren Haare "auskotzt...?
Fragen über Fragen, die so ein kleiner Kater an das Menschsein hat.
Unverschämt ist natürlich, einen kleinen Kater aus dem Tierheim zu holen und später auszusetzen. Das Problem ist bekannt und zahllose Tiere landen plötzlich im Tierheim, angeleint an Autobahnraststätten oder gar in Abfalleimern. Nicht mit Kater Theo !!!
Die abenteuerliche Wanderung ist schön beschrieben, für Katzenliebhaber ist dieses Buch ein "Muß".
UND THEO IST EINFACH COOL...!!!
Jean-Louis Glineur, Simmerath-Dedenborn