Produktinformation
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Diesem Zustand nahe zu kommen (und es zu bleiben!) erfordert neben viel Erfahrung auch einiges an Wissen um fahrphysikalische Zusammenhänge. Und wer seinen persönlichen Fahrstil über das Einüben und Verinnerlichen neuer Bewegungsabläufe verbessern möchte, benötigt zuerst klare Zielvorstellungen und sodann viel Praxis.
Lee Parks, Ex-Rennfahrer und Leiter einer populären amerikanischen Schule für Motorrad-Fahrtechnik, gibt im vorliegenden Buch seine Erfahrungen in Wort und Bild weiter. Er analysiert die physikalischen und psychologischen Aspekte des Motorradfahrens, erklärt kritische Stellen und Fehlermöglichkeiten und gibt klare Anweisungen zum Einüben von Verbesserungen. Zahlreiche Fotos und Grafiken unterstützen den verständlichen, auf den Punkt geschriebenen Text.
»Alles im Griff« gehört in den Bücherschrank jedes Motorradfahrers.
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Negativ fällt im Buch der flapsige "amerikanische" Stil auf, der Leser wird geduzt. Dazu stören eher dümmliche Begleitbilder für jedes Kapitel. Parks weist auch öfter als notwendig auf seine Rennfahrervergangenheit hin.
Abgesehen davon ist das Buch eine hervorragende Hilfe, wenn man an seinem Fahrstil arbeiten möchte. Die physikalischen und technischen Grundlagen werden kurz, aber deutlich und leicht verständlich erklärt.
Der wichtigste Teil des Buches sind genau beschriebene und bebilderte Übungen zum Bremsen, Kurvenfahren und Schalten.
Vor allem durch diese ausführlichen Beispiele hebt sich das Buch angenehm von anderen Büchern zum Thema ab.
Im ersten Teil wird die Physik, Traktion, Lenkung und Federung behandelt,
beim zweiten Teil geht es um den Fahrer (Angst, Konzentration, geistige Einstellung).
Der dritte Teil behandelt die Fahrtechnik: Blicktechnik (schlecht als "Sicht" übersetzt), Linienwahl in Kurven, Gasgriff-Kontrolle, Schalten, Bremsen, Körperposition und das Fahren zu zweit).
Die im vierten Teil behandelte Einstellung der Maschine ist für die meisten Hobby-Fahrer wahrscheinlich nicht so wichtig;
Im fünften Teil geht Parks auf die Fitness, Ausrüsung und Trainings auf Rennstrecken ein.
Das Buch erhebt keinen Anspruch, die alleinige Wahrheit gepachtet zu haben; Es werden aber praktisch alle Behauptungen und Anweisungen begründet und belegt.
Zitat Pars: "Ich bitte dich, die Techniken dieses Buches genauso >auszuprobieren< wie du es mit einem Kleidungsstück im Laden machst. Nur weil du es ausprobierst, musst du es nicht kaufen."
Fazit: Trotz der schlechten Übersetzung des flapsigen Tons ist das Buch meine wichtigste Trainingsgrundlage geworden, und ich lese immer wieder einzelne Kapitel oder Übungen nach. Obwohl ich schon seit vielen Jahren Motorrad fahre, habe ich in den letzten Monaten mit diesem Buch viel an Sicherheit und auch an Spaß gewonnen.
Das Buch ist recht unstrukturiert, erst ein Kapitel über das Fahrwerk, dann eins über die Psychologie des Fahrens, dann eins über die Physiologie des Fahrens, dann was zur Einstellung der Maschine (auch wieder mit Fahrwerk...), zum Schluss nochmal der Fahrer... Weiterhin stört die sicher authentische aber oft nervige, bewusst auf "lässig" getrimmte Sprache. Etwas mehr Zurückhaltung hätte der Lesbarkeit mehr als gut getan!
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