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Alles Glück kommt nie: Roman
 
 
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Alles Glück kommt nie: Roman [Gebundene Ausgabe]

Anna Gavalda , Ina Kronenberger
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (93 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Warum um alles in der Welt heißt Alles Glück kommt nie „Alles Glück kommt nie“? Immerhin lässt sich das Original, La Consolante, ganz salopp mit „Die Tröstende“ übersetzen. Aber das Problem gab es ja schon bei Anna Gavaldas deutschem Überraschungs-Bestseller Zusammen ist man weniger allein. Auch da gab es für den eher knappen, und gerade in seiner Knappheit gelungenen Titel (Ensemble, c’est tout, also „Zusammen, das ist alles“) keine logische, in der Übersetzung gelungene Entsprechung

“Die Tröstende” - das wäre wohl der bessere Titel gewesen. Denn in Galvanas Buch geht es, was den Plot betrifft, äußerst eher einfach zu. Held ist der 46-jährige Pariser Architekt Charles, der vor lauter Arbeit fast zu leben vergisst. In die Midlife-Crisis gekommen, wird Charles aus der Bahn geworfen, als er die Nachricht vom Tod einer gewissen Anouk erhält. Da er einmal in die weitaus ältere Frau verliebt gewesen ist, sucht Charles nach Spuren der faszinierenden Frau. Was er findet, ist die Spur von Anouks Sohn Alexis, der einmal sein bester Freund gewesen ist. Und er macht Bekanntschaft mit Kate, der Immigrantin, die ihm nicht nur ihre Vergangenheit offenbart, sondern ihm auch zeigt, was wahre Liebe - und wahres Glück - bedeuten kann…

In Frankreich wird Anna Gavalda inzwischen fast schon wie ein Popstar verehrt. In Deutschland ist es bisher nicht ganz so schlimm, auch wenn man es der Autorin durchaus gönnen könnte. Denn Galvada hebt die Unterscheidung zwischen U- und E-Literatur auf eine Art und Weise aus, die bezaubert. Da ist sicher nicht jeder Satz ganz schmalzfrei. Aber Alles Glück kommt nie ist - trotz des umständlichen Titels - alles andere als misslungen. Beste Unterhaltung. -- Stefan Kellerer, Literaturanzeiger.de

kulturnews.de

Anna Gavalda schreibt in Schwarz-Weiß. Nach "Zusammen ist man weniger allein" geht es auch im fünften Werk der 38-jährigen Französin um einen frustrierten Großstädter auf dem Weg zu den wahren Werten. Der erfolgreiche Architekt Charles Balanda jettet um die Welt und lebt mit seiner attraktiven Lebensgefährtin Laurence und deren Tochter Mathilde zusammen. Ausgerechnet als ihn Jobfrust und die Oberflächlichkeit seiner Beziehung mehr und mehr zum Schwerblut machen, ereilt ihn eine schreckliche Nachricht: Balandas große Liebe Anouk, die großherzige Mutter seines besten Jugendfreundes, ist gestorben. Balanda bricht aus seinem bisherigen Leben aus, er stellt sich der Vergangenheit und lange verdrängten Gefühlen. Mit der ersten Hälfte von "Alles Glück kommt nie" gelingt Gavalda ein tiefenscharfes Psychogramm ihres melancholischen Helden. Dann wird es kitschig, denn im Landleben und in der Rudelleihmutter Kate findet er neuen Sinn. Doch Gavalda sieht die Kritik voraus und wendet sich mitten im Roman direkt an ihre Leser, vor allem an die Literaturkritiker: "Was jetzt folgt, nennt sich Glück, und Glück ist eher peinlich. Lässt sich nicht erzählen. Sagt man. Sagen sie." Gavalda schmalzt mit wildem Mix verschiedener Perspektiven und Stilebenen und zumindest einer leicht ironischen Distanz zum Liebestaumel ihres Personals. Und damit ist ihr Kitsch zumindest einer auf höchstmöglichem Niveau. (cs)

Pressestimmen

"Anna Gavalda schreibt Märchen für moderne Menschen. ... Sie verfügt über Geist, Witz und trockene Ironie." Sandra Kegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.11.08 "Glück ist möglich. Die Harmonie wird jedoch immer wieder durchkreuzt - merci, Madame! -, weil die Autorin uns mit respektlosem Humor jede Menge fiese, entlarvende Details serviert. ... Am liebsten würde Gavalda, so scheint es, ihre Figuren in ihr reales Leben mitnehmen. Vor allem diese liebenswürdigen Zweifler, die ihr selbst so ähnlich sind." Franziska Wolffheim, Brigitte 1/2009

Kurzbeschreibung

Charles Balanda, 47, ist ein erfolgreicher Architekt und glücklich mit seinem Leben. Bis er einen Brief bekommt, in dem nur drei Worte stehen: "Anouk ist tot." Von da an ist nichts mehr, wie es war. Denn Anouk ist nicht nur seine große Liebe gewesen, sie war eine wunderbare Frau, und ihr Sohn, der hochbegabte Alexis, war sein Freund, bis ... Was damals geschah, lässt Charles nicht mehr los. Er begibt sich auf Spurensuche und merkt, dass er sich eigentlich nach einem ganz anderen Leben sehnt. Wieder einmal beglückt uns Anna Gavalda mit einer wunderbaren Geschichte von atemberaubendem Realismus - ein Feuerwerk an witzigen Dialogen und unvergesslichen Szenen.

Über den Autor

Anna Gavalda über Anna Gavalda:

Geboren am 9. Dezember 1970 in Boulogne-Billancourt im Großraum Paris. Ältestes von vier Kindern. Kindheit auf dem Land, im Departement Eure-et-Loir: radfahren, angeln, Knallfrösche und feuchte Küsse hinter der Kirche. Mutter Künstlerin, Vater wäre gern Künstler gewesen. Zu Hause viele Bücher, viele Comics, viele Schallplatten, viele Filme.

Mit fünfzehn in eine Einrichtung für junge Mädchen in Saint-Cloud geschickt, die von den Dominikanerinnen von Heilig Geist geleitet wurde: Schuluniform, Lateinübersetzungen, Seufzer und Liebeserklärungen hinterm Bushäuschen.
Trübsinniger Vorbereitungskurs auf dem Lycée Molière, dann an die Sorbonne bis zum Magister in Literaturwissenschaften.

Viele Gelegenheitsjobs: Verkäuferin, Serviererin, Platzanweiserin, Kassiererin, Arbeiterin, Empfangsdame, Au-pair-Mädchen in den USA, Telefonistin, Texterin von fiktiven Heiratsanzeigen, Kitschromanen und Artikeln über Obst und Gemüse fürs Wochenblättchen...

Lebt heute im Departement Seine-et-Marne. Vollzeit-Mutter von zwei Kindern. Nachts, wenn alle Katzen grau sind und die Küche gefegt ist, Schriftstellerin ...
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