Pleite, sitzengelassen, verzweifelt. Da aber Leo Bergert nicht den Mumm hat, sich selber den finalen Schuss in die Rübe zu jagen, heuert er kurzerhand einen überraschend bei ihm einbrechenden Max an, ihm innerhalb von drei Tagen das Lebenslicht auszublasen.
Was Leo nicht ahnen kann: innerhalb der nächsten zwei Tage wendet sich sein Schicksal, alles scheint sich wieder zurechtzurücken. Doch was nun? Hinter jeder Ecke könnte Max lauern....
Hallervorden ist irgendwie ein Phänomen, denn er schafft es, aus den trashigsten Geschichten und den beklopptesten Charakteren einen vorzeigbaren, unterhaltsamen Film zu machen. Zwar ist "Alles im Eimer" nicht ansatzweise so komisch wie seine Nachfolger, dennoch ist er durchaus einigermaßen unterhaltsam geworden.
Dirk Dautzenberg als Einbrecher und Killer bringt erstaunlicherweise den meisten Witz in den Film und ist auch sonst der eigentliche Höhepunkt. Zitat: "Nehmen 'se mal die Knarre runter. Ich versau Sie doch sonst der ganze Teppich!"
Handwerklich gut, inhaltlich hätte er, trotz Dautzenberg's Rolle, etwas mehr Komik vertragen können. Deswegen gibt's 'nur' aufgerundete vier Sterne....