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Alles über meine Mutter - SZ-Cinemathek
 
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Alles über meine Mutter - SZ-Cinemathek

Cecilia Roth , Eloy Azorin , Pedro Almodóvar    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Cecilia Roth, Eloy Azorin, Marisa Paredes
  • Regisseur(e): Pedro Almodóvar
  • Komponist: Alberto Iglesias
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Spanisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Süddeutsche Zeitung GmbH
  • Erscheinungstermin: 14. Mai 2005
  • Produktionsjahr: 2000
  • Spieldauer: 105 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0007S5VRW
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 20.863 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Die Krankenschwester und Ex-Prostituierte Manuela lädt ihren Sohn Esteban zum 18. Geburtstag zu einer Aufführung von "Endstation Sehnsucht" ein. Als der Junge nach der Vorstellung von einem Auto überfahren wird und stirbt, macht sich Manuela nach Barcelona auf, um dessen letzten Wunsch zu erfüllen: den Vater, der jetzt Lola heißt, zu suchen. Dort trifft Manuela nicht nur den Transvestiten Agrado und die Nonne Rosa, sondern auch die Schauspielerin Huma Rojo, deren Autogramm sich ihr Sohn in seiner Todesnacht holen wollte.

Produktbeschreibungen

Alles über meine Mutter. DVD-Video

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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen " Weil wir umso authentischer sind, je ähnlicher wir dem Traum werden, den wir von uns selbst haben." ( La Agrado), 31. Januar 2008
Von 
Helga König - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Alles über meine Mutter - SZ-Cinemathek (DVD)
Der Regisseur und Drehbuchautor des Films "Alles über meine Mutter" ist der Spanier Pedro Almodovar. Gedreht wurde dieser Streifen 1999.
Die Filmhandlung ist überaus konstruiert, vielleicht aber deshalb gerade so amüsant schräg!
Die Krankenschwester Manuela ( Cecilia Roth) ist eine allein erziehende Mutter. Ihr siebzehnjähriger Sohn Esteban, intellektuell sehr begabt, möchte Schriftsteller werden. Manuela ist begeistert von den Ambitionen ihres Jungen.
Esteban kommt allerdings bei einem Autounfall vor den Augen Manuelas ums Leben. Dies geschieht genau an seinem 17. Geburtstag.
Der junge Mann hatte immer wieder nach seinem Vater gefragt, wollte wissen wer er ist und weshalb Manuela ihn aus allen Fotos herausgeschnitten hat. Der Tod Estebans hat verhindert, dass sie ihn mit der Wahrheit konfrontieren konnte.
Manuela begibt sich unmittelbar nach der Beerdigung ihres Sohnes nach Barcelona, der Stadt , die sie 17 Jahre zuvor verlassen hatte, um den Vater Estebans zu suchen. Dieser ist ein Transvestit. Offenbar liebt sie besagte egoistische Person noch immer, trotz der Probleme, die durch sie entstanden sind. Manuela gesteht sich ihre Gefühle jedoch nicht ein, weil ihr Verstand ihr sagt, dass man einem solchen Menschen besser den Laufpass gibt.
Im Zuge der Filmhandlung wird man mit dem Prostituierten- und Drogen- Milieu Barcelonas mit all seinen Abgründen näher konfrontiert.
In Barcelona lernen sich Manuela und die Sozialarbeiterin Nonna Rosa kennen und werden enge Freundinnen, nachdem Manuela erfährt, dass Nonna Rosa ein Kind von Estebans Vater, der mittlerweile an Aids erkrankt ist, erwartet. Als Nonna Rosa bei der Geburt ihres Sohnes stirbt, nimmt sich Manuela dieses Kindes an......
Interessante Rollen spielen nicht nur die soeben genannten Darsteller, sondern auch ein Transsexueller namens La Agrado und eine alternde Theater-Diva, die eine lesbische Beziehung mit einer heroinsüchtigen Schauspielerin unterhält, von dieser aber wegen eines Mannes verlassen wird, nachdem sie schwanger geworden ist.
La Agrado und die alternde Schauspielerin bilden die Ersatzfamilie für Manuela.
Die Botschaften des Filmes, wenn es den überhaupt welche gibt, lauten: dass Frauen nicht selten viele Schwierigkeiten in Kauf nehmen , um einem Kind eine gute Mutter sein zu können ( eine Plattitüde , wenn man so will) und dass die Liebesbande zum Vater ihres Kindes im Grunde immer fortbestehen, auch wenn die Frau sich aus rationalen Gründen gegen den Mann entscheidet, ( ob diese Botschaft verallgemeinert werden , bezweifele ich allerdings stark!). Im Grunde sollte man nach tief schürfenden Aussagen bei diesem Streifen besser nicht suchen. Die Filmhandlung ist herrlich absurd. Das genügt, um sich zu amüsieren.

Manuela ist übrigens ein Engel, ganz klar!

Die Bild und die Tonqualität sind sehr gut!
Ein empfehlenswerter Film!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Voller Liebe, Schmerz und Herzenswärme, 5. Mai 2011
Von 
jury - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Alles über meine Mutter - SZ-Cinemathek (DVD)
Was ist ein Film schon wert, bei dem die Augen klar bleiben? Nun, für empfängliche Gemüter besteht diese Gefahr bei dem 1999 erschienenen "Todo sobre mi madre" vom spanischen Meister-Regisseur Pero Almodóvar glücklicherweise nicht. Seine Filme lehren uns immer wieder, wie bunt und abwechslungsreich, wie glücklich und schmerzhaft das Leben sein kann.

Die Krankenschwester Manuela (Cecilia Roth, 43) lebt alleine mit ihrem fast 18-jährigen Sohn Esteban (Eloy Azorín, 22). Esteban fühlt sich zum Schriftsteller berufen und schreibt an einem Essay "Alles über meine Mutter". Zu seinem Geburtstag besuchen sie auf Wunsch des jungen Schriftstellers eine Aufführung von "Endstation Sehnsucht". Sie muss ihm versprechen, ihm endlich zu erzählen, wer sein Vater war, und welches Geheimnis mit ihm verbunden ist. Nach der Vorstellung versucht Esteban ein Autogramm der Schauspielerin Huma Rojo (Marisa Paredes, 53) zu bekommen - doch die Diva öffnet bei strömendem Regen nicht das Fester des Autos. Esteban läuft hinter dem Auto her und wird überfahren.

Manuela muss ihr Leben wieder sortieren. So bricht sie auf nach Barcelona, dem Ort, an dem alles begonnen hatte, und macht sich auf die Suche nach Estebans Vater. Dort wird sie in einen Strudel von Ereignissen gezogen, in welchen sich die Dinge verbinden und sich ihre eigene Geschichte an der jungen Hermana Rosa (Penélope Cruz, 22) zu wiederholen scheint.

Ein Geheimnis der Schönheit und Emotionalität der Filme Almodóvars sind seine wunderbaren Darsteller, ein anderes die bedingungslose Menschlichkeit und Offenheit zu anderen, die uns auf 15-20% reduzierten Funktionsmenschen immer wieder mit den eigenen emotionalen Defiziten konfrontiert. Dabei ist Almodóvar gleichzeitig auch genialer Gestalter und Konstrukteur - wie er die Ebenen der Handlung und des Hintergrundes, in diesem Fall der Theaterstücke, verflechtet, beweist eine grandiose Durchdringung des Stoffes. Dieser Mann muss ein geradezu besessener Arbeiter sein - aber auch jemand, der die Menschen liebt, gerade die, deren Leben nicht gradlinig und dogmatisch verläuft: "Zu dieser Welt der Sünde und der Entartung gehöre ich auch."

Die Geschichte Manuelas berührt von Beginn an, schält sich durch die Schutzhüllen und wärmt die Seele. Wer möchte, kann bei wiederholtem Ansehen die zahlreichen Bezüge und Anspielungen zur Bühnenliteratur erforschen. Eine weitere Intensivierung ergibt sich, wenn man den Film in spanischer Sprache anschaut. Im Vergleich hört man aber auch, dass die Synchronisation in hohem Maß den Charakter des Originaltons wiedergibt.

Die Kamera von Affonso Beato fing Bilder großer Schönheit und Dichte ein, verdichtet die Intimität der Dialoge und harmoniert mit der ruhigen, eindringlichen Musik von Alberto Iglesias Fernández-Berridi, der schon sowas wie einen Stammplatz in Almodóvars Team besitzt, aber auch mit dem großen Könner Julio Medem schon gearbeitet hat. Der Soundtrack hat wieder mal unzählige Preise gewonnen, und die Fotografie ... Man könnte schon alleine mit ein paar Szenenfotos ohne weiteres eine faszinierde Ausstellung gestalten.

Die Perfektion, die mit analoger Technik auf 35 mm Film vorstellbar ist, wird nahezu erreicht. Schon in SD (arthaus) sieht das - natürlich im Format 2,35:1 - vorzüglich aus, dennoch "schreit" der Film geradezu nach einem hochwertigen HD-Transfer. Noch ein i-Tüpfelchen: Als ich die Gestaltung von Titel und Abspann gesehen habe, hätte ich vor Begeisterung aufjauchzen können.

2000 gewann das Drama den Oscar als "bester fremdsprachiger Film".

film-jury 5* A0591 5.5.2011e 8A 2E Genre: Drama

Cecilia Rotemberg (* 8. August 1958 in Buenos Aires, Argentinien)
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1999 5* A0591 Alles über meine Mutter [Blu-ray]
....... R, B, P: Pedro Almodóvar D: Cecilia Roth, Penélope Cruz

Penélope Cruz Sánchez (* 28. April 1974 in Alcobendas, Spanien)
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1997 -* R0000 Open Your Eyes - Virtual Nightmare
....... R: Alejandro Amenábar D: Eduardo Noriega, Penélope Cruz
1999 5* A0591 Alles über meine Mutter [Blu-ray]
....... R, B, P: Pedro Almodóvar D: Cecilia Roth, Penélope Cruz
2001 -* R0000 Blow [Blu-ray]
....... R: Ted Demme D: Johnny Depp, Penélope Cruz, Franka Potente, Ray Liotta
2008 -* R0000 Vicky Cristina Barcelona [Blu-ray]
....... R: Woody Allen D: Scarlett Johansson, Penélope Cruz (AA)
2004 -* R0000 Fluch der Karibik IV
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18 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen großartig, 11. August 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Alles über meine Mutter - SZ-Cinemathek (DVD)
Jeder, der etwas mit den teilweise recht surrealen Welten des Pedro Almodovar vertraut ist, wird diesen Film lieben. Läßt den Zuschauer berührt und nachdenklich zurück; mir ist bei diesem Film ein Licht aufgegangen, wie sehr wir doch so tun, als würde das Leben immer so weitergehen und als könnte uns sowas wie dem Protagonisten, der im Film von seiner Mutter erzählt und von seinem plötzlicher Tod zur "Unzeit" überrascht wird, nie passieren...
Für mich das bisher beste Werk des Meisters (habe alles gesehen bis einschließlich "La mala educacion").
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