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Alles über Wikipedia: und die Menschen hinter der größten Enzyklopädie der Welt
 
 
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Alles über Wikipedia: und die Menschen hinter der größten Enzyklopädie der Welt [Broschiert]

Wikimedia Deutschland
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Produktinformation

  • Broschiert: 352 Seiten
  • Verlag: Hoffmann und Campe (14. September 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3455502369
  • ISBN-13: 978-3455502367
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 12,4 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 63.310 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Einzigartiger Blick hinter die Kulissen der weltgrößten Enzyklopädie.

Wikipedia-Gründer Jimmy Wales schreibt: »Stellen Sie sich eine Welt vor, in der das gesamte Wissen der Menschheit jedem frei zugänglich ist. Das ist unser Ziel!« Innerhalb von nur zehn Jahren hat sich Wikipedia zur größten Enzyklopädie aller Zeiten entwickelt, die aus dem modernen Alltag nicht mehr wegzudenken ist. Welchen Ideen, welcher Kultur, welchen Menschen ist diese Erfolgsgeschichte zu verdanken? Dieses Buch erscheint unter Freier Lizenz.

Der Verlag über das Buch

Wer und was steckt hinter dem globalen Projekt Wikipedia, das allein in der deutschsprachigen Version – der zweitgrößten nach der englischen – über 1,3 Millionen Artikel bereitstellt? Sein von komplexen Prozessen und leidenschaftlichen Diskussionen geprägtes Innenleben wird von Wikipedia-Autoren anschaulich geschildert und verständlich erklärt. Der Leser lernt Vandalenjäger und Trolle kennen, die Qualen der Löschhölle und die Freuden des gemeinsamen Gelingens. Er nimmt an der Debatte über die fundamentale Frage teil, was in eine Enzyklopädie gehört und was nicht. Er erfährt, was einen guten Lexikonartikel ausmacht und wie Textqualität entsteht. Was sind die Grundprinzipien der Wiki-Idee und der gemeinschaftlichen Arbeitsweise, die das Projekt so erfolgreich gemacht haben? Neben handfesten Informationen für den Gebrauch der Online-Enzyklopädie und einem Schnellkurs in Wikipedianisch bietet das Buch nicht zuletzt auch Einblicke in die dunkle Seite von Wikipedia. Ein Buch über eine ganz eigene Parallelwelt, in der sich das »reale Leben« spiegelt.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Sammelsurium 2. Januar 2012
Von Bloron TOP 100 REZENSENT
Der Buchtitel "Alles über Wikipedia" ist aus meiner Sicht irreführend um nicht zu sagen eine ziemliche Übertreibung. Die Unterüberschrift "und die Menschen hinter der größten Enzyklopädie der Welt" beschreiben den Buchinhalt schon besser.

Das Buch besteht aus einer relativ beliebigen Aneinanderreihung von etwa 60 Erfahrungsberichten von Personen, welche maßgeblich an der deutschen Wikipedia mitgewirkt haben bzw. immer noch mitwirken. Natürlich werden unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt, aber im Wesentlichen wird von den meisten doch nur immer wieder beschrieben, wie man zur Wikipedia gekommen ist und aus welchen Gründen man sich beteiligt.

Dabei sind die Berichte eigentlich - jeder für sich allein betrachtet - durchaus interessant und lesenswert. Aber wenn auf ca. 350 Seiten grundsätzlich immer wieder das gleiche nur etwas anders formuliert steht, ist man irgendwann nur noch ermüdet bis gelangweilt. Alle anderen Themen wie beispielsweise Finanzierung, Nutzerzahlen, Aufbau, Projekte, Mitgliedergewinnung usw. werden allenfalls beiläufig am Rande angeschnitten.

Fazit:
Für aktive Wikipedia Mitglieder ist es vermutlich interessant über die Motivation der Mitstreiter zu lesen. Für alle anderen wurde das Themenspektrum zu eng gefasst und obwohl ich bekennender Nutzer der Wikipedia bin ist das Buch daher - als ganzes - nicht lesenswert.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
18 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Viele Köche ... 4. Oktober 2011
... verderben den Brei. Anders als in der Wikipedia, deren zehnjähriges Bestehen heuer gefeiert wird und die von der Intelligenz des Schwarms profitierte, kommt diesem Buch die Mitwirkung vieler Wikipedia-Protagonisten nicht zugute.

"Ein Buch voller Informationen und Geschichten, das Hintergründe ausleuchtet." Diesen Klappentext hat sich der Verlag Hoffmann und Campe, der auch bei Titelwahl nicht kleckert, sondern klotzt, für das Werk ausgedacht und greift damit zielsicher daneben. Denn das Buch ist über weite Strecken eine Anekdotensammlung: Was mich bewegte, Wiki-Autor zu werden. Welche geheimen Fehler ich in meine Artikel einstreue. Warum Wikipedia ganz toll ist und Fachbücher gar nicht mehr benötigt werden. Wie ich mich einmal ganz schlimm über Wikipedia und meine Autorenkollegen ärgerte. Warum auch ich die Flinte ins Korn geworfen habe. Und so weiter. Das ist dann doch mehr die - streckenweise selbstbeweihräuchernde - Innensicht der Autorenschaft und auf Dauer ziemlich ermüdend. Und es ist schon gar kein Ratgeber für potentielle Autoren.

Das Buch ist also zu dick. Die Hälfte hätte genügt, dann könnte sich der Leser nämlich auf die lesenswerten Essays aus der Feder der Benutzer Schlesinger, Tobias Lutzi und Magnus Manske konzentrieren, die uns wirklich etwas über die Wikipedia mitzuteilen haben, was über persönliche Empfindungen hinaus geht.

Zurück zur Kritik: Was dieser Festschrift fehlt, ist die Außensicht auf Wikipedia, also: eine Erläuterung seiner Organisationsstrukturen in Form der Wikimedia Foundation (oder in Deutschland: Wikimedia e.V.), eine in Kapiteln geordnete Darstellung einzelner Themenkreise (Entstehung; Technik; Arbeitsweise; Kritik - oder so ähnlich) anstatt des jetzt vorzufindenden Durcheinanders (die vom Verlag vorgenommene Gliederung ist völlig nichtssagend), eine stärkere Bezugnahme auf wissenschaftliche Studien über die Online-Enzyklopädie (die z.B. etwas über Herkunft, Ausbildung und Motivation der Autoren sagen, was aussagekräftiger wäre als die zufälligen Erlebnisberichte einzelner Autoren im Buch). Das OMA-Prinzip, also der Grundsatz, dass "Otto Normalverbraucher" die Texte verstehen kann (ein wesentliches Prinzip der Wikipedia), kommt leider zu kurz: Etwa wenn es um die spannenden internen Richtungsstreits zwischen Exklusionisten und Inklusionisten (also die Frage, was alles in Wikipedia reingehört) geht. Hier war bei der Lektüre der Rezensent überfordert. Und eine Frage hat den Rezensenten schließlich auch beschäftigt: Warum im Autorenverzeichnis Namen auftauchen, die offenbar überhaupt nichts zum Buch beigetragen haben, wie etwa die Berliner Copy-und Paste-Expertin Debora Weber-Wulff.

Wikipedia ist nach zehnjährigem Bestehen eine Erfolgsgeschichte. Niemand kann das leugnen. Verlage gingen in die Knie. Aber es werden auch deutliche Schwächen offenbar, deren Beseitigung noch nicht absehbar sind: Insbesondere was die Akquise neuer Mitarbeiter angeht. Wie schwächelnde Themenfelder besser besetzt werden sollen: So sind Rechtsthemen ganz, ganz schwach in Wikipedia vertreten. Wie auf Dauer Qualität gesichert werden soll: Viele Artikel werden kaum noch bearbeitet (sind verwaist), was bisher noch nicht allzu sehr auffällt, in ein paar Jahren dann aber doch sichtbar werden wird.

Ein paar gute Artikel - mehr leider nicht. Anders als die Enyklopädie selbst kann das Buch über die Enzyklopädie nicht überzeugen.
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Eher zufällig bin ich über dieses Buch gestolpert und fand zuerst das Coverbild ansprechend ' ein bekanntes Logo, aber doch ganz anders' Und so ist es auch mit dem Buch. Natürlich kenne ich Wikipedia ' wer die Seite nicht kennt, hat bestimmt noch nie eine Maus in der Hand gehabt. Dennoch war mir nicht bewusst wie viel dahinter steckt. Die 'Enzyklopädie zum Mitmachen' ist nämlich gar nicht so offen und zugänglich wie immer vorgegeben. Stets um eine objektive Beschreibung von Fakten bemüht, menschelt es offensichtlich ganz schön zwischen den Autoren. Es ist eigentlich erstaunlich wie gut das Ergebnis ist, wenn man bedenkt was im Hintergrund abläuft.
Das Buch ist überwiegend kurzweilig. Es hast mir viele Fragen beantwortet, die mich seit meiner (in Gesellschaft von dicken Enzyklopädiebänden verbrachten) Kindheit beschäftigen ' was gehört in ein Lexikon, wie trifft man die Auswahl, was lässt man weg. Manche Kapitel sind mir zu technisch, aber im Großen und Ganzen überzeugt das Buch gerade durch seine Vielseitigkeit. Und die zusätzlichen Kapitel im Internet finde ich eine schöne Idee. Wikipedia gibt es nun schon seit 10 Jahren und für meine tägliche Arbeit ist die Seite ohnehin unentbehrlich. Aber nachdem ich das Buch kenne, sehe ich immer mehr das Soziale Netzwerk dahinter. Facebook hat neulich einen Film bekommen und Wikipedia dieses Buch ' wie passend!
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