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Allerseelen: Roman (suhrkamp taschenbuch) Taschenbuch – 23. Oktober 2000


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 440 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 7 (23. Oktober 2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518396633
  • ISBN-13: 978-3518396636
  • Originaltitel: Allerzielen / Titel der englischen Ausgabe: All Soul's Day
  • Größe und/oder Gewicht: 10,8 x 2,1 x 17,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (28 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 195.880 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Cees Nooteboom wurde am 31. Juli 1933 in Den Haag geboren. 1955 erschien sein erster Roman (Philip en de anderen), der drei Jahre später auch in Deutschland unter dem Titel Das Paradies ist nebenan veröffentlicht wurde (und 2003 in der Neuübersetzung von Helga van Beuningen unter dem Titel Philip und die anderen erneut eine große Lesergemeinde fand). Nooteboom berichtete 1956 als junger Autor über den Ungarn-Aufstand, 1963 über den SED-Parteitag, und fünf Jahre später über die Studentenunruhen in Paris (gesammelt in dem Band Paris, Mai 1968). Seine inzwischen in mehreren Bänden gesammelten Reiseberichte, die weniger Reportagen als vielmehr von genauer Beobachtung getragene, reflektierende Betrachtungen sind, festigten Nootebooms Ruf als Reiseschriftsteller. 1980 fand Nooteboom zurück zur fiktionalen Prosa und erzielte mit dem inzwischen auch verfilmten Roman Rituale (Rituelen) große Erfolge. Sein umfangreiches Werk, das in viele Sprachen übersetzt ist, umfaßt Erzählungen, Berichte, Gedichte und vor allem große Romane wie Allerseelen (Allerzielen). Die neun Bände seiner Gesammelten Werke enthalten neben den bereits publizierten Büchern zahlreiche erstmals auf deutsch vorliegende Texte. Der Quarto-Band Romane und Erzählungen versammelt die gesamte fiktionale Prosa des Autors.
Cees Nooteboom lebt in Amsterdam und auf Menorca.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

27 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mike Scheller am 5. April 2002
Format: Taschenbuch
Erst läuft ein Mann durch Berlin, dann einer Frau nach. Ab und zu arbeitet Arthur als Kameramann, aber nur wenn ihm der Auftrag gefällt. Sein Freundeskreis ist klein, aber fest wie eine Burg. Wer würde da nicht neidisch? Der Neid verwandelt sich in Mitleid, sobald man weiß, dass Arthurs Rastlosigkeit durch den Unfalltod seiner Familie entstanden ist. Er ist auf der Suche nach dem, was verschwindet, was niemand vermisst, nach der Unschärfe. Auf seinen Streifzügen durch Berlin begegnen ihm immer wieder die Geister der Vergangenheit, und einige reale Begegngen haben etwas Allegorisches. Eine dieser Begegnungen wird zur Obsession und heißt Elik. Sie promoviert über die Geschichte einer vergessenen Königin. Aus Emanzipation und Protest hält sie daran fest. Es ist eine schmerzhafte Liebesgeschichte. Aber beide merken, dass sie noch mehr fühlen können, als sie sich zugetraut haben.
Symathisch ist die Abwegigkeit der Tätigkeiten. Wer wird Arthurs Film je sehen oder Eliks Dissertation lesen, falls sie fertig werden? Wenn es ihnen egal ist ...
Die Dämmerungen, die Arthur sammelt, entsprechen irgendwie den Quellenverweisen, denen Elik hinterherreist, und die sie mit dem gleichen Respekt behandelt, wie er gefrorene Fußabdrücke. Arthurs Foto von Frau und Kind sind wie die Narbe auf Eliks Wange. In ihm bricht bei den Stadtspaziergängen erlebte Geschichte wieder auf. Sie setzt ihre Ansicht von Geschichte entgegen, nach der in seinen Erinnerungen die Geschichte noch zu frisch ist, um sich nicht an ihr zu überheben.
Dieses Buch strömt über vor Geistern. Eine Freundin von Arthur sammelt Fotos von Wolken und Strandformationen aus den 1920er Jahren.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von deathdealer92618 am 28. Dezember 2004
Format: Taschenbuch
Der Kameramann Arthur Daane, der seine Frau und seinen Sohn bei einem Unfall verlor, zieht mit seiner Kamera durch die verschneite deutsche Hauptstadt. Er versucht all das festzuhalten, was er "die anonyme Welt" nennt, also Dinge die alltäglich sind, die aber anscheinend niemand wahrnimmt, so wie Fußspuren im Schnee, Bäume aus verschiedenen Sichtweisen uvm. Dabei kommt es immer mal wieder vor, das er sich vergangener Situationen besinnt und dies mit soviel Hingabe, dass ihm alles Gegenwärtige wie Schein vorkommt. Warum filmt er? Es ist sein Projekt, er weiss es selbst nicht, aber er ist sich sicher das sich diese filmischen Fragmente irgendwie irgendwann mal zu einem grossen Puzzle zusammenfügen und dadurch die Antwort auf so viele Fragen geben werden.
Zwischen seinen Streifzügen trifft er sich mit Freunden mit denen über Dinge wie Vergangenheit, Metaphysik, Mystik, Kunst, Religion, Musik, Politik (vordergründig natürlich deutsch-holländische) uvm diskutiert wird. Der eine Freund ist Philosoph, der andere Künstler, die dritte Physikerin. Vier Freunde aus drei verschiedenen Ländern und jeder bringt von sich und seiner Vergangenheit, seinem Land, seinem Beruf etwas mit ein in diese Diskussionen. Doch eigentlich ist Arthur nie wirklich dabei, nie sagt er viel, ist immer gleich wieder mit der Kamera unterwegs.
Bis er schließlich die Studentin Elik trifft. Auch sie muss mit ihrer Vergangenheit fertig werden. Und plötzlich "scheint" alles so anders zu sein...
Und die ganze Geschichte erzählt mit der typischen "Nooteboom-Melancholie".
Dies ist ein Buch was man immer wieder lesen kann, eben weil es soviel darin zu entdecken gibt.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas Liehr TOP 1000 REZENSENT am 6. Juli 2005
Format: Taschenbuch
Der holländische Dokumentarfilmer Arthur Daane wandert durch das Berlin der späten Neunziger, beobachtet Menschen, sich selbst, sucht nach Szenen im Dämmerlicht, anonymen Spuren der anderen, seiner selbst, des Lebens, der Vergangenheit.
Der Mann hat Frau und Kind verloren, im Austausch gegen die Freiheit, sich beliebig auf der Welt zu bewegen, und er hat sich das zerrissene, vergangenheitsschwangere Berlin als einen der Hauptsitze für sein Dasein gesucht, zumal er hier Freunde hat, Künstler wie er, selbstverständlich - den eloquenten und genau beobachtenden Schriftsteller Arno Tieck, den scheu-originellen Bildhauer Victor etwa. Und dann trifft er auf die junge Elik Oranje, eine Geschichtsstudentin, die sich exzessiv mit einer mittelalterlichen Königin befaßt, zu der es sehr wenig Material gibt. Eine ganz seltsame Romanze beginnt. Auch Elik ist auf der Suche nach glaubhaften Spuren der Vergangenheit.
"Allerseelen" dreht sich um die Bedeutung des Menschen, seinen Nachlaß, um die Nichtexistenz von Zukunft, die Schwierigkeiten bei der Betrachtung der Vergangenheit. Es geht um die Reduktion, die jede Art von Geschehenem erfährt, um die Ausweglosigkeit jedes Rekonstruktionsversuches, es geht um Hoffnung, Selbsterkenntnis und nicht zuletzt Liebe.
Das Buch beginnt spröde, vereinnahmt aber rasch, bietet viele wunderschöne Bilder, intelligente Diskussionen und warmherzig gezeichnete Figuren.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Diethelm Thom VINE-PRODUKTTESTER am 12. Mai 2009
Format: Taschenbuch
Berlin nach der Wiedervereinigung. Arthur Daane (Niederländer, ca. 40) hält sich dort auf, er macht gelegentlich Dokumentarfilme, oft von Kriegsschauplätzen, filmt aber privat obsessiv Fragmente von unbegriffenem, alltäglichem Leben oder Naturausschnitte, vorzugsweise im grauen Dämmerlicht, z.B. unablässig die Beine und Schuhe sich bewegender Menschen oder Räder fahrender Autos.. Er hat bei dieser "Verzahnung der historischen und ahistorischen Welt" (360) die Hoffnung, dass das gigantische Puzzle einmal ein sinnvolles Ganzes ergeben wird. Verstört durch den Verlust seiner Frau und seines zehnjährigen Jungen durch einen Unfall kämpft er gegen das Vergessen. Er ist verstört durch die Katastrophen, die er persönlich erlebt hat und die er filmt, aber "am schlimmsten war das Vergessen, das fast unmittelbar danach einsetzte, die Tagesordnung, als spielte es angesichts einer Bevölkerung von sieben Milliarden keine Rolle mehr, als käme - und das beschäftigte ihn dabei am meisten - die Gattung eigentlich bereits ohne Namen aus und wäre nur noch darauf erpicht, als Gattung blind zu überleben." (80). Also gibt es mit den wenigen guten Freunden, die er hat, immer wieder Gespräche über das Thema, und natürlich ist Berlin als symbolträchtiger Ort der deutschen Geschichte die geeignete Stadt, um immer wieder entsprechende Meditationen auszulösen.

Droht das Buch im ersten Teil manchmal ins beliebige journalistische Räsonnieren abzudriften oder in Beschreibungen behaglicher Ess- und Trinkgelage mit seinen Freunden, so ändert sich dies, als er Elik, eine jüngere Historikerin (!
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