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Wiebke Lorenz hat sich bislang vor allem als Autorin von eher leichten, aber charmanten Beziehungsromanen einen Namen gemacht. Ihr neues Buch beschreitet allerdings einen anderen Weg. Evas Zwillingsschwester Marlene stürzt vor einen Zug. Unfall? Selbstmord? Die Umstände konnten nicht geklärt werden. Kurz darauf nimmt Eva den Platz von Marlene ein und heiratet ihren ehemaligen Schwager. Doch die Beziehung ist nicht glücklich: Die Totgeburt ihres ersten Kindes empfindet Eva als Bestrafung für den "Verrat" an ihrer Schwester. Daraufhin verliert sie immer mehr den Bezug zur Realität und bricht komplett mit ihrer bürgerlichen Existenz. Wiebke Lorenz konzentriert sich in ihrer Schilderung komplett auf Eva, die anderen Personen bleiben schemenhaft, wodurch die Nöte und Wandlungen von Eva umso eindringlicher hervorstechen. Mit "Allerliebste Schwester" beweist Lorenz, dass sie auch ernst sein kann und aus der Schar junger deutscher Autoren hervorsticht. (am)
Pressestimmen
"Lorenz hat sich für eine unaufgeregte Erzählweise entschieden, eine reduzierte Sprache, die eher Distanz als Nähe schafft, und dadurch entwickelt sich das Drama, das kammerspielartig daherkommt und nicht viele Figuren braucht, mit schleichendem Grauen, das noch lange nachhallt. ... eine uneingeschränkte Leseempfehlung für die kalten, dunklen Winternächte." (Henrike Heiland, focus.de )
"Packend und verstörend: Der Roman Allerliebste Schwester von Wiebke Lorenz." (Freundin )
"Vorsicht: Sogwirkung! Wiebke Lorenz gelingt mit Allerliebste Schwester ein Psychogramm auf hohem Niveau." (Bücher )
"Packend und verstörend: Der Roman Allerliebste Schwester von Wiebke Lorenz." (Freundin )
"Vorsicht: Sogwirkung! Wiebke Lorenz gelingt mit Allerliebste Schwester ein Psychogramm auf hohem Niveau." (Bücher )
