"Allerletzter Akt", das 6. Buch der "Eddie Dickens Trilogie" (oder das dritte und letzte Buch der weiteren Abenteuer von Eddie Dickens)(hoffentlich nicht), ist weit besser als die Bücher 4 und 5, da es sich wieder mehr mit Eddies Familie auf dem Anwesen "Schlimmes Ende" befasst.
Während das 4. Buch leider die meiste ohne die verrückte Familie Dickens auskommen musste und so erst zum Ende hin richtig witzig wurde und das 5. Buch zwar wieder in England spielte, doch leider nicht ganz so toll war, ist dieses 6. Buch wieder richtig Klasse.
Zur Story: Eddies Vater plant, Eddies Leben als Theaterstück umzusetzen, um ihn so seiner Verwandschaft vorzustellen. Zu selbiger Zeit soll der Wahnsinnige Onkel Jack von einem berühmten Maler gemalt werden, Die Noch Wahnsinnigere Tante Maude bekommt ein neues Haustier, ein Zwerg namens Gurke taucht auf, und viele weitere (Un)Annehmlichkeiten.
Die Geschichte ist gut geschrieben, spannend und komisch gestaltet und umfasst einige großartige Passagen (wie z.B. der Kohlkopfangriff auf das Sommerhaus).
Diesmal sind es erstmals 4 statt wie bisher immer 3 CDs, denn die Geschichte ist mit 267 Min. Erzählzeit, in den Harry Rowohlt grandios liest, auch die längste der bisherigen Geschichten.
Einzig und allein enttäuschend ist (wie auch schon beim 5. Buch), dass die Cds nich mehr in einer Plastikbox, sondern in einem Pappbehälter, in den die CDs von oben eingeschoben werden. Ansonsten aber restlos zu empfehlen.