"Edwardson ist spannender als Mankell" - Dieser Meinung, die ich vor der Lektüre von "Allem, was gestorben war" gehört habe, kann ich mich nicht anschließen. Der Sprachstil ist grausam, langweilig und ohne jegliche literarische Qualität. Kurze Kapitel, die ohne Namen der gerade agierenden Personen beginnen - man weiß also erst nach einigem Nachdenken, um wen es gerade geht. Es heißt immer nur "Er machte" oder "Sie tat" usw. Die Story ist schwach ohne irgendeinen Knüller. Gut, ich habe mit diesem Mörder nicht gerechnet, aber irgendwie war es mir auch egal... Edwardson muss lernen, dass solche Krimis vielleicht noch eher realistisch sind als die von Henning Mankell, aber realistische Krimis nie Spannung erzeugen! Mein Tipp: Halten Sie sich an Henning Mankell, besonders empfehle ich "Hunde von Riga"!