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Allein unter Gurken: Mein abenteuerlicher Versuch, mich regional zu ernähren
 
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Allein unter Gurken: Mein abenteuerlicher Versuch, mich regional zu ernähren [Taschenbuch]

Andreas Hoppe , Jacqueline Roussety
2.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 272 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch (Oktober 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492272495
  • ISBN-13: 978-3492272490
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 45.588 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Jacqueline Roussety
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Die perfekte Lektüre für alle ökologischen Nachahmungstäter lautet das launige Motto des vorliegenden Protokolls eines Selbstversuchs, sich „regional“ zu ernähren, sprich: nur Lebensmittel zu sich zu nehmen, die aus einem Umkreis von maximal 100 Kilometern rund um den Wohnort stammen. Versuchsleiter – oder sollte man lieber sagen: -opfer – ist der Schauspieler Andreas Hoppe, bestens bekannt als schmuddeliger Tatort-Kriminalhauptkommissar, der sich privat für mehrere Umweltschutzprojekte engagiert, assistiert von seiner Kollegin und Autorin Jacqueline Roussety. Schauplätze dieses bahnbrechenden Experiments, dessen Verlauf auf über 260 kleingedruckten Seiten ausgewalzt wird, ist abwechselnd Hoppes Berliner Stadtwohnung und sein bescheidener Landsitz in Mecklenburg, wo er in memoriam des großväterlichen Schrebergartens auf Selbstversorger macht und zu dem er regelmäßig – ökologisch alles andere als korrekt – im SUV pendelt.

Abgesehen von dem selten dämlichen Titel Allein unter Gurken liegt denn auch in der Länge die größte Schwäche dieses an sich recht vergnüglichen und bei alledem durchaus intelligenten Buches, das hinsichtlich der Thematik interessanter ist, als es zunächst den Anschein hat. Ganz so genau hätte es uns dann doch nicht interessiert. In der Rückschau bezeichnet Hoppe das Unterfangen, sich ein Jahr lang nur regional zu ernähren, als „ eine emotionale Achterbahnfahrt“. Schon am ersten Tag habe er gesündigt, weil er sich außer Stande sah, den heimischen Getreidekaffee runterzubringen. Und als es im Winter zum fünften Mal Grünkohlsuppe gab, sei die Laune schon ziemlich im Keller gewesen. „Andererseits kann man sich dann gut vorstellen, wie das früher war, das fand ich auch immer wieder sehr erhellend.“ Am erstaunlichsten fand Hoppe, dass es in der Stadt beinahe leichter war, sich abwechslungsreich aus dem Umland zu versorgen als auf dem Land. Zum Beispiel bei einem Perser, der mitten in Berlin 480 Sorten Kräuter aus aller Herren Länder anbaut.

Abgerundet wird das durchaus lesenswerte Buch durch ein Fülle gut recherchierter Hintergrundinformationen. Vor allem ernährungsbewussten Berlinern zur Lektüre empfohlen. – Franz Klotz -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Kurzbeschreibung

Bio war gestern – jetzt ist regional essen angesagt. Doch wie schafft man es, nur das zu essen, was in der Nähe wächst? Ruft da gleich der Schrebergarten? Und gibt’s im Winter mehr als Rüben? Andreas Hoppe hat es ausprobiert. Und stellt fest: »local food« ist alltagstauglich, macht einen Heidenspaß – und man kann vor allem grandios scheitern. Denn wie kommt man nach einem Zehn-Stunden-Drehtag an Tomaten aus der Region? Und was, wenn die Lust auf einen Espresso überhand nimmt? Ein kulinarischer Selbstversuch – amüsant und gut fürs Gewissen.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
46 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von goethe
Format:Taschenbuch
Tatort Gemüsebeet: Andreas Hoppe alias Mario Kopper vor seinem schwersten Fall - ein Jahr lang rein regional ernähren. Zwischen Skorbut und Sauerkrautallergie, möchte man meinen. Aber Hoppe und seine Co-Autorin Jaqueline Roussetty machen Appetit auf alles, was in heimischen Gärten und Feldern wächst. Und das ist weit mehr als Kartoffeln und Gurken. Ob Topinambur oder Mörderzucchini, man kann seine Ernährung wirklich umstellen und das sogar noch auf lustvolle Weise. Dazu braucht man keinen eigenen Garten, sondern einfach nur den Willen, dort zu kaufen, wo es gut und nah ist. Beim Neuland-Metzger, in der Vollwert-Bäckerei, auf dem Wcchenmarkt, oder einfach mal raus aufs Land, wo es genug Hofläden gibt. Dabei kommt Hoppe überhaupt nicht dogmatisch daher. Beim Kaffee macht er die Ausnahme von der Regel, und dennoch lautet das Fazit: Wer mehr regional isst, lebt einfach besser. Endresultat: Wer sich beim Einkaufen ein bisschen Mühe gibt, achtet Essen einfach mehr. Und wer das tut, der kann einfach gar nicht mehr zu abgepacktem Plastikkäse greifen. Ein Buch, das inspiriert, einfacher und naturnäher zu leben und auch ein bisschen nach den Wurzeln zu suchen, auch im übertragenen Sinne. Unterhaltsam, kurzweilig, und mit sehr viel Herzblut für Tiere UND Menschen. Sehr empfehlenswert.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Allein unter Gurken 12. Januar 2011
Von MademoiselleCourrier TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Seit letztem Herbst mache ich ein kleines Experiment: Ich kaufe nur noch saisonales Obst und Gemüse, möglichst aus Deutschland. Als ich nun im Buchladen über Kommissar Koppers Literaturversuch stolperte, musste ich es natürlich kaufen, um zu sehen, wie es einem "Leidensgenossen" geht.
Nach den ersten Seiten war ich schon ein wenig ernüchtert. Die Sprachakrobatik des Autors und seiner Co-Autorin ist kitschig, schwülstig und langweilig. Was für die Beiden nach großer Literatur klingen mag, ist für den Leser nur überflüssiges Füllmaterial. Das, zusammen mit Tagträumen von Römern und Germanen oder das Einbauen seiner Filmrolle als Erzählstil, zieht sich wie ein Muster durch das Buch. Es ist nicht ausschließlich so geschrieben, taucht jedoch immer wieder auf. Für mich überflüssig bis nervig.
Angenehm dagegen finde ich die Erinnerungen an den Garten der Großeltern, sowie die Vergleiche mit der Lebensart der Cree-Indianer.
Geschickt ist der Aufklärungsunterricht über die üblichen Industrie-Anbauweisen eingebaut. Der Leser erfährt die erschreckende Wahrheit darüber, woher das Bienensterben wirklich kommt (es sind nicht nur tierische Schädlinge daran Schuld), für was für einen lächerlichen Lohn Plantagenarbeiter schuften müssen, damit in den Industriestaaten literweise Kaffee konsumiert werden kann oder wie großzügig (und teils heimlich) Chemikalien über den Feldern verteilt werden, um ja alles abzutöten - auch die nützlichen Tierchen und Bakterien. Das Ganze ist eindringlich, aber ohne erhobenen Zeigefinger geschrieben. Es macht sehr nachdenklich.
Hin und wieder musste ich über die eine oder andere Formulierung auch schmunzeln - das konnte aber die sprachlichen Tiefgänge an anderer Stelle nicht recht wieder ausgleichen.
Regelrecht aufgeregt hat mich die Lebensgefährtin, die angeblich angehende Ernährungsberaterin ist. Ihrer Meinung nach dürfte wohl ganz Nord-Europa im Winter aussterben, wenn nicht kiloweise exotische Früchte importiert werden, um den Vitaminbedarf (den eigentlich ja keiner wirklich kennt) zu decken. Später musste sie jedoch zugeben, dass schwarze Johannisbeeren mehr Vitamin C enthalten als kindskopfgroße Orangen. Tja, wenn man keine Ahnung hat (trotz Studiums), einfach mal den Schnabel halten.
Insgesamt lässt sich das Buch schwer einordnen. Für ein Augenöffner-Buch ist es zu läppisch geschrieben und die Infos sind nicht kompakt genug. Ein Unterhaltungsbuch ist es aber auch nicht. Es war ganz nett, aber man muss es auch nicht gelesen haben. Außerdem macht es ein wenig Lust auf den Anbau eigenen Obstes und Gemüses.
Mehr als solide 3 Sterne kann ich daher leider nicht dafür verteilen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Saure Gurken 14. Dezember 2010
Von Kathy-Jo
Format:Taschenbuch
Ich schliesse mich allen an, die enttäuscht sind.
Bis Seite 104 habe ich es tapfer geschafft - vielleicht auch weil ich während meiner Zugfahrten nichts Besseres zu tun hatte. Jedenfalls haben mich diese angehende Ökotrophologen-Freundin, die ihren Vitaminhaushalt nur mit exotischen Beeren auffüllen kann und die langatmigen Geschichten der Großeltern im ausgebombten Berlin elendig gelangweilt.
Meine alte Deutschlehrerin würde sagen: Thema verfehlt, Herr Hoppe.
Nicht nur dass die Zitate der Großeltern in miserablem Berliner Dialekt meinem Auge weh getan haben, sondern der dekadente Herr Hoppe, der rumjammert, dass sein ach so geliebter Rotwein nicht auf der grünen Liste der regionalen Köstlichkeiten zu finden ist, steht in schmerzhaftem Kontrast zum fleissigem Selbsterhalt der Großeltern, die aus erdiger Scholle im Schrebergarten die Nachkriegszeit überlebt haben.
Lieber Herr Hoppe, nehmen Sie noch einmal ein bisschen Nachhilfeunterricht bei den Ureinwohnern des nordamerikanischen Kontinents, wenn es die Philosophie und die Liebe und Ehrfurcht zu Mutter Erde betrifft.
Sucht noch jemand ein Weihnachtsgeschenk? Ich übergebe ihm das Buch gerne, denn im Regal stehen lassen, werde ich es ganz sicher nicht. Teure Anschaffung und nichts drin - schade.
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Auf Seite 38 vorerst abgebrochen...
Ich gebe zu, dass es etwas unfair ist, ein Buch zu "rezensieren", wenn man es nichtmal fertig gelesen hat. Lesen Sie weiter...
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Mutmacher, Arschtritt und Inspiration
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Vor 8 Monaten von Rebellah veröffentlicht
Nettes Lehrbuch für Anfänger
Andreas Hoppe nutzt seine Popularität als Schauspieler, um einem breiteren Publikum wichtige Hintergründe zur Lebensmittelherstellung zu geben. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Marion Sollbach veröffentlicht
Was für ein überflüssiges Buch
Wenn ich ein Buch kaufe lese ich es immer bis zur letzten Seite!

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Vor 12 Monaten von Rolf veröffentlicht
Thema verfehlt....
Sorry aber den "abenteuerlichen Versuch..." konnte ich nicht entdecken.
Eigentlich hätte der Untertitel heißen müssen:
-"Meine tolle Kindheit im... Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von yildi veröffentlicht
Alein unter Gurken
Als Bio-Bäuerin und Tatortfan mußte ich das Buch natürlich kaufen. Ich war sehr angenehm überrascht und habe es seither auch schon mehrfach verschenkt. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Elke Lichtblau-Reitter veröffentlicht
pure Enttäuschung
Ich habe mich mühsam durch das Buch gekämpft, aber es hat sich nicht gelohnt. Weder ging es viel um regionale Ernährung, noch war das Buch toll geschrieben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Mai 2010 von lauter
Keine Gurken bis Seite 45
Einen Stern für das tolle Cover.
Leider ist das Cover das Beste am Buch.
Ich habe mich mühsam durch die ersten 45 Seiten gelesen und nun aufgegeben, nachdem... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Januar 2010 von Wuchtbrumme
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