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DVD ~ Lavinia Wilson
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Produktinformation

  • Darsteller: Lavinia Wilson, Maximilian Brückner, Richy Müller
  • Regisseur(e): Thomas Durchschlag
  • Komponist: Maciej Sledziecki
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Surround), Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: SUNFILM Entertainment
  • Erscheinungstermin: 7. April 2006
  • Produktionsjahr: 2004
  • Spieldauer: 88 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000EMTGJU
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 3.902 in DVD & Blu-ray (Die Bestseller DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Movieman.de

Der Film widmet sich einem sensiblen Thema und dies tut er in ebenso sensibler Art und Weise. Behutsam erschließen sich dem Zuschauer Zusammenhänge und Hintergründe aus dem Leben einer an der Borderline-Störung leidenden jungen Frau. Aber nicht nur, dass sich der Film sehr feinfühlig einem anspruchsvollen Thema widmet, er gewinnt durch seine sanfte Art, die er aus dem Inhalt auch auf die formale Ebene überträgt. Die Figuren werden eindringlich inszeniert wie schauspielerisch glaubhaft umgesetzt. Man könnte danach fast meinen, man hätte ein Buch gelesen, so nahe kommen einem Geschichte und Figuren. Schade, dass diese kleinen leisen Filme es nie in große Kinos schaffen. Fazit: Sensibel, leise und ehrlich.

Moviemans Kommentar zur DVD: Leider trübt permanentes Rauschen das Bild stark ein. Auch Artefakte und düstere Kontrastwerte müssen bemerkt werden. Farblich bieten sich schöne Ansichten. Akustisch bleibt die Disc im mittleren Bereich. Kraftvolle Effekte existieren nicht, was dem Film aber keineswegs schadet. Die natürlichen Dialoge sind angenehm. Die Extras sind hintergründig, wenn auch nicht umfangreich.

Bild: Farblich wurde das Bildmaterial sehr fein abgestimmt. Es ergeben sich sehr natürliche Nuancen im Tageslicht, die nur selten leicht blass wirken. Im künstlichen Neonlicht der Bibliothek hingegen neigen Haut-Töne ganz leicht dazu, ins Pinkfarbene zu überstrahlen (Glatze, 00:04:39). Auch Rauschen stellt hier ein gewisses Problem dar (weißes Schlafzimmer, 00:08:56 oder am Meer, 00:38:13), welches durchgängig in Erscheinung tritt (Mensa, 00:05:29). Leider wird auch die Schärfe häufig vom durchgehenden Rauschen negativ beeinflusst (Gesicht, 00:20:11).. In dunkleren Einstellungen fällt es sogar sehr grob aus (Gesicht, 00:55:26). Artefakte machen sich in harten Kantenbereichen, wie Bücherregalen, bemerkbar, fallen aber nie wirklich stark ausgeprägt ins Gewicht. Auch wenn die Kontraste sich recht gut ergeben, machen sich doch immer wieder mal Überbelichtungen (00:26:58) oder dunklere Farbfelder breit, innerhalb denen Details nur schwer auszumachen sind (Wald, 01:22:33).

Ton: Auch die Dialoge ergeben sich sehr natürlich. Wenn auch die Plastizität der Stimmen nicht überragend wirkt, so kommen doch vor allem sanfte Stimmungen und Nuancen sehr authentisch an. Sie zarten Musikstücke übertragen sich schön mit der Kulisse verwoben auch aus dem Hintergrund in de Raum hinein. Da der Film stark von Dialogen und stillen Momenten lebt, machen sich vorerst kaum Unterschiede zwischen Stereofassung und DD 5.1-Mix bemerkbar. Erst in deftiger klingenden Szenen (Disco, 00:29:51) werden die Vorteile des DD 5.1-Tones klar. Meeresrauschen (00:37:30) klingt weiträumig durch alles Kanäle schallend. Deftigere Effekte bleiben allerdings aus.

Extras: Zu den Extras gehören Originaltrailer (1:09 Min.), ein sehr aufschlussreiches Interview mit Dr. C.-H. Lammers zum Thema "Borderline" (31:27 Min.), eine Dokumentation zum Film (26:04 Min.), die sich über Entstehung des Filmes, Hintergründe und Reaktionen auslässt aber leider mit einem recht schwachen Ton ausgestattet ist und schließlich noch 3 Programmtipps. Die Informationen sind von der Anzahl nicht groß, der übermittelte Inhalt aber kann sich durchaus sehen lassen. --movieman.de

Produktbeschreibungen

Sunfilm Allein (mehrfach ausgezeichnet!), USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 07.04.06

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5.0 von 5 Sternen Grandioser Film!, 27. Februar 2006
Von Ein Kunde
"Allein", ein Film des Regisseurs Thomas Durchschlag, handelt von der etwa 20-25 Jahre alten (ein genaues Alter wird nie genannt) Studentin Maria. Diese leidet an einer Art psychischen Krankheit, welche Medizinern und Psychologen unter dem "Borderline-Syndrom" bekannt ist. So flüchtet sie sich stets in Exzesse aus Party, Alkohol und One-Night-Stands, ist auf der einen Seite unfähig sich einem anderen Menschen anzuvertrauen und fürchtet andererseits nichts mehr als das allein-sein. Gesteigert wird das ganze noch durch einen ständig vorhandenen Hass auf sich selbst, welcher sie sich selbst physisch verletzten lässt.

Der Film schafft es dabei sehr gut die Einsamkeit, unter welcher diese junge Frau zum einen leidet, von Anfang an dem Zuschauer zu vermitteln. So sieht man Maria gleich am Anfang zu traurig klingenden langsamen Klavier-Tönen in einem Buss sitzen und aus dem Fenster starren. In einer späteren Szene liegt sie zum Beispiel allein im Bett und knipst einfach nur die Nachttischlampe immer wieder an und aus.

Wenn sie allein in ihrer kleinen Mietswohnung ist, steht sie sozusagen vor dem Nichts, versucht entweder ihre einzige Freundin zu einer Unternehmung zu überreden, wendet sich an ihren doppelt so alten "Lover" (welchem sie aus materiellen Gründen, aus Labilität und wegen der Gesellschaft, die er ihr gibt verfallen zu sein scheint) oder betrinkt sich. Eines Tages lernt sie bei ihrem Nebenjob an der Universität jedoch einen jungen Studenten kennen und lernt diesen näher kennen. Doch der tiefergehende Kontakt mit ihm gestaltet sich vor dem Hintergrund ihrer Krankheit als schwierig...

Ich fand den Film dabei mit Lavinia Wilson perfekt besetzt. Diese wirkt einfach wie eine normale, durchschnittlich aussehende Studentin und macht diesen Film damit um so authentischer. "Allein" funktioniert nicht nur für Personen, welche mit der "Borderline-"-Krankheit vertraut oder davon betroffen sind, sondern könnte wohl auch ein Einblick in das Leben so mancher x-beliebiger Studentin bzw jungen Frau in einer Grosstadt sein. Das Betäuben der Sinne durch Alkohol in etwa oder die Einsamkeit ohne feste Beziehung sind sicherlich Themen, welche viele junge Menschen betreffen.

Ich kann diesen Film wirklich jedem (jungen) Menschen ans Herz legen. Schade, dass es immer gerade solche kleinen Meisterwerke sind, welche in "grossen Kinos" nicht gespielt werden und den Massenmarkt somit nicht erreichen.

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26 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Realitätsnah, 15. August 2006
Ich finde den Film sehr gut.
Das Thema Borderline wurde hier wirklich realitätsnah behandelt. Nicht verschönt oder verharmlost. Ein packender Film, der auf Spannung und Action verzichten kann, weil es bei diesem Thema nicht um große Handlung geht, sondern um den Einblick in das leben einer Borderline-Patientin.
Wer diesen Film als langweilig bezeichnet, scheint den Kern der Sache nicht verstanden zu haben. Eine psychische Störung hat nichts mit spannenden Filmszenen zu tun.
In meinen Augen wie gesagt sehr gelungen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Interessante Einblicke in mögliche Ausprägungen der Borderline-Krankheit, 3. Januar 2010
Von fantafrau (Löhnberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)   
Wir alle kennen sie: Impulsivität, Stimmungsschwankungen, Gefühle der Einsamkeit, der inneren Zerrissenheit, der Leere, der Verlustangst und der Sehnsucht nach Nähe. Aber nicht alle erleben sie so intensiv wie Maria. Für Maria bekommen diese normalen Gefühle eine schier unerträgliche Intensität, dass sie versucht, sie zu unterdrücken: durch Alkohol- und Tablettenmissbrauch, durch Promiskuität oder durch Selbstverletzungen. Oder Maria lebt ihre Impulsivität aus und stößt damit ihren Mitmenschen vor den Kopf. Diese Symptome einer Borderline-Störung erlebt die Protagonistin Maria im Film "Allein". Als "gesunder" Mensch wird man diesen Verhaltensweisen vielleicht mit Unverständnis begegnen, doch gelingt es gerade dem Film größeres Verständnis dafür zu wecken, dass es sich hierbei um eine Krankheit handelt. Der Film ist äußerlich eher ruhig gehalten, Musik ist sehr spärlich eingesetzt - dafür geht es in der Protagonistin heiß her (was man als Zuschauer aber leider erahnen muss und nicht miterleben, nur mitansehen kann).
Lavinia Wilson verkörpert die Maria aus meiner (nicht betroffenen) Sicht überzeugend und beeindruckend. Das Titelbild der DVD jedoch ist meiner Meinung nach nicht wirklich ästhetisch und repräsentativ. Der Film selbst ist kein massenkompatibler Blockbuster und würde für mich eher unter die Kategorie "anspruchsvolle Kunst" fallen, was sich auch an der Machart und der Art und Weise, wie die Szenen geschnitten sind, und vor allen Dingen auch der gewagten ersten Szene sehen lässt.
Eine absolut empfehlenswerte Ergänzung stellt für mich das Zusatzmaterial der DVD und hier insbesondere das Interview mit dem Borderline-Spezialisten Prof. Dr. H.-C. Lammers dar, der Hintergründe zur Krankheit erläutert und dabei auch noch einmal Bezug auf den Film und die Protagonistin nimmt (von der miserablen Kameraführung und dem Riesenwackler wollen wir hier einfach einmal absehen...). Gerade in Kombination mit diesem Zusatzmaterial kann ich mir den Film auch als gut geeignet für Aufklärungs- und Unterrichtszwecke vorstellen.
Insgesamt ein nachdenklich machender Film, der eine etwas bedrückende Stimmung erzeugt, aber sehr lehrreich und bereichernd ist!
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2.0 von 5 Sternen Wieder einmal nichts verstanden
Anscheinend sind viele Menschen an der emotional-instabilen Persönlichkeitsstörung vom Borderlinetyp interessiert... Wenn auch du dazu gehörst kauf dir lieber ein gutes Buch. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Nadja B. veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen undurchsichtiger film, vieles muss selbst erdacht werden!
von dem angepriesenen borderliner syndrom hat man in der tat weniger gesehen, als erwartet. die dame der tragenden hauptrolle ist dem liebesspiel sehr zugetan, und spielt dadurch... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Forced to Dream veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Borderline
Das ist ein richtig Autentischer Film über Borderline ich kann ihn als Betroffene nur weiter empfehlen
Vor 3 Monaten von Nicole veröffentlicht

2.0 von 5 Sternen Idee toll, umsetzung sehr schlecht
Für Menschen, die den Film nur zur Unterhaltung ansehen wollen, ist er ganz okay. Wenn man sich allerdings mit der Krankheit auskennt oder Betroffener/Angehöriger ist, dann ist... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Euphorie veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Interessant und informativ
Wer eine flotte, aber oberflächliche Thematisierung der >Borderline<-Störung sucht, sollte vielleicht lieber >Durchgeknallt - Girl interrupted< (USA 1999) anschauen. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von blauhaj@volny.cz veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Authentisch und "mitreißend"
Ein meines Erachtens guter Film ist "Allein", der viele mögliche Facetten der Borderline-Persönlichkeitsstörung sehr authentisch darstellt, ohne das Kind jedoch direkt beim Namen... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von I. Dörfel veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen "ich hab kein Problem"
Maria kann mit dem Alleinsein nicht umgehen. Sie schläft mit Typen die sie kaum kennt, sie trink und nimmt Drogen, sie schneidet sich in die Arme. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Gondwen veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen sehenswert!
ich bin der meinung das dieses film mehr als sehenswert ist. er erschreckt, keine frage und ist an manchen stellen wirklich krass dargestellt. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von norma bates veröffentlicht

2.0 von 5 Sternen netter Versuch
Dies ist einer der wenigen Filme (der sogar in einem Kino lief) der sich ernsthaft mit dem Thema 'Borderline' beschäftigt, oder es zumindest versucht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Juni 2007 von Rene Trojan

3.0 von 5 Sternen Borderline? - spielt sich vieles in Gedanken ab - davon sehe ich zu wenig
Ich verstehe nicht die herausragenden Rezensionen! Ich bin selbst Betroffene und kenne auch einige andere. Borderliner leben viel in ihrer Gefühls- und Gedankenwelt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Juni 2007 von Knauer Jasmin

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